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Rasante Zunahme: Immer mehr gefälschte Impfausweise

Modern und maritim
So sieht die neue Stadtmarke der Hansestadt Stade aus

Dr. Andreas Schäfer (li.) und Sönke Hartlef präsentierten die neue Marke der Hansestadt Stade
  • Dr. Andreas Schäfer (li.) und Sönke Hartlef präsentierten die neue Marke der Hansestadt Stade
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jab. Stade. Es wird das neue Erkennungszeichen der Stadt Stade werden: Das neue, moderne und doch klassische Logo löst das alte Symbol nach 25 Jahren ab. Von Anker bis Schaukelpferd lässt die neue Marke viel Spielraum für Interpretation - und das ist sogar gewollt. Mit der neuen Stadtmarke soll eine bessere Innen- und Außendarstellung möglich werden.

Bei der Suche nach einer geeigneten Marke wurde zunächst gesammelt, was Stade ausmacht, was das Merkmal, das Besondere an der Hansestadt ist. Dabei kam heraus, dass Stade vor allem von Gegensätzen geprägt ist, beispielsweise traditionell in der Altstadt, modern im CFK-Valley. So gesellen sich zum Logo der Schriftzug "Hansestadt Stade" und die Wortmarke "erfrischend vertraut" - ein Gegensatzpaar, dass sich immer wieder neu anpassen lässt und eine zielgerichtete Vermarktung wie im Bereich Kultur und Tourismus, aber auch bei der Wirtschaft zulässt.

"Das alte Logo wirkt aus der Zeit gefallen", sagt Dr. Andreas Schäfer, Geschäftsführer der Stade Marketing GmbH. Zudem wüssten viele auch nach mehr als zwei Jahrzehnten noch nicht, dass es sich bei dem Segel um das grüne Elbe-Weser-Dreieck mit der blauen Elbe und dem roten Punkt als Standort Stades handelt. Mit der alten Wortmarke "Frischer Wind im Norden" habe man auch nie richtig gearbeitet, sie wirke austauschbar. Das Logo sei ebenfalls kaum vermarktet worden, so Schäfer. Jetzt sei auch Merchandise, z.B. Stifte, Taschen oder Regenschirme, vorstellbar.

Die Motivation, eine neue Marke für die Stadt zu entwickeln, kam vor sieben Jahren in der Wirtschaft auf. Man wollte Stade besser nach außen darstellen, beispielsweise zur Gewinnung von Arbeitnehmern. Zwei Jahre später setzte sich die Stadt bei dem Projekt den Hut auf, doch erst mit der Gründung der stadteigenen Marketing-Gesellschaft kam die Planung richtig ins Rollen. Unter anderem wurden Workshops abgehalten und so die Öffentlichkeit beteiligt. 2019 konnte das Projekt schließlich bundesweit ausgeschrieben werden. Auch zwei Stader Firmen waren auf Platz fünf und acht im Rennen, doch letztendlich überzeugte die Firma Polyform aus Berlin. Die Konzept- und Werbeagentur Vitamin B2 aus Stade begleitete das Vorhaben. Am Montag wurde das neue Konzept dem Stader Rat vorgestellt.

Ab dem 1. Januar 2021 soll die neue Marke umgesetzt werden, was aber nicht bedeutet, dass das alte Logo von heute auf morgen aus dem Stadtbild verschwindet. Nach und nach soll das neue Logo Einzug halten. Es wird ein Benutzerhandbuch geben, sodass jeder weiß - vom Wirtschaftsunternehmen bis zum Kindergarten -, wie er das Logo nutzen kann. Das solle Verfremdungen entgegenwirken, erklärt Schäfer.

"Es wird Diskussionen geben", da ist sich Schäfer sicher. Denn es ist immer eine Geschmackssache und die Gewöhnung bedürfe Zeit. Doch der Zeitpunkt der Einführung sei jetzt gerade richtig. Denn Stade befinde sich im Wettbewerb zu anderen Städten. "In Corona-Zeiten müssen wir für unsere Stadt und die Stader Wirtschaft werben sowie Touristen in die Stadt bringen", sagt Schäfer. Bürgermeister Sönke Hartlef ergänzt: "Auch intern motiviert die neue Marke."

Kostenlos ist die Entwicklung und Umsetzung der neuen Stadtmarke zwar nicht. 50.000 Euro sind bis heute geflossen, weitere 90.000 Euro folgen für die Umsetzung. Zum Haushaltsvolumen seien die Kosten dennoch angemessen, so Hartlef. "Wir sind überzeugt, dass es der richtige Weg ist", so Schäfer.

Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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