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Vision vom Jugendrat in Stade

Oliver Kelmmer (2. v. re.) will junge Menschen stärker an der Lokalpolitik beteiligen
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Junge Leute in die Politik! Planspiel "Pimp Yor Town" nach der Sommerpause

tp. Stade. Nachlassendes Interesse von Kindern und Jugendlichen an der Politik kritisiert der Stader SPD-Ratsherr Oliver Kellmer. Dem will der Sozialpolitiker nun gegensteuern. Auf sein Betreiben befasste sich der Jugend- und Sozialausschuss der Stadt Stade auf seiner jüngsten Sitzung mit einer Kinder- und Jugendmitbestimmungssatzung.

Kellmer, von Beruf Verwaltungsrichter, verwies auf den gesetzlichen Auftrag zur Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen in kommunalpolitische Entscheidungsprozesse. Er fordert Politik und Verwaltung dazu auf, Kindern und Jugendlichen Verantwortung altersgerecht zu übertragen. Er führte als erste mögliche Initiative politische Planspiele ins Feld.

Der Erste Stadtrat Dirk Kraska bestätigte Kellmers Eindruck von der sinkenden Begeisterung Jugendlicher an der Politik: "Politik ist unsexy geworden. Ich sehe das an meinen eigenen Kindern." Er sieht aber die Parteien in der Verantwortung: "Wenn sie es nicht schaffen, wie soll dies der Verwaltung gelingen?" Entsprechende Angebote seitens der Stadtjugendpflege gebe es bislang nicht.

In den Fraktionen war man unisono der Meinung, dass es für eine Mitbestimmungssatzung noch zu früh sei. Vielmehr folgten die Ausschussmitglieder der Idee von Dr. Andreas Schäfer, Fachbereichsleiter Bildung, Soziales und Kultur bei der Stadt Stade, das politische Planspiel "Pimp your Town" nach der Sommerpause abzuwarten. An dem temporären Jugendparlament werden Jugendliche von drei ausgewählten Stader Schulen in einem Kommunalpolitik-Event mit Politikern zusammenarbeiten, intensiv an ihren eigenen Themen und deren Umsetzung beteiligt. Mit der freien Graffiti-Wand "Legal Wall" am Bahnhof und dem Skaterpark am Bahnhof seien solche Projekte in Stade bereits gelungen, erinnerte Kraska.

Zur nächsten Ausschuss-Sitzung soll die Geschäftsführerin des für "Pimp your Town" verantwortlichen Vereins "Politik zum Anfassen" aus Hannover, Monika Dehmel, eingeladen werden. Langfristig verständigte sich das Gremium auf das Ziel der Gründung eines Jugendrates oder Jugendforums.

Der Grüne Tobias Archut will die Entscheidung über die Art und Weise der politische Mitbestimmung - etwa mit neuen Medien - in jedem Fall in die Hände der Jugendlichen geben: "Ich finde es schwierig, wenn Erwachsene beziehungsweise Ältere entscheiden, wie sich Jugendliche organisieren sollen."

• http://www.pimpyourtown.de

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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