Gelenkpatienten gut versorgt

Mit dem Zertifikat: Chefarzt Dr. Jörg Franke (li.) und Oberarzt Dr. Daniel Bali mit der Mitarbeiterin der Elbe Kliniken Ivonne Maaß | Foto: Soeren Schult
  • Mit dem Zertifikat: Chefarzt Dr. Jörg Franke (li.) und Oberarzt Dr. Daniel Bali mit der Mitarbeiterin der Elbe Kliniken Ivonne Maaß
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Elbe Klinikum in Stade ist jetzt "Endoprothetik-Zentrum"

tp. Stade. Hohe Auszeichnung für das Elbe Klinikum in Stade: Die Krankenhaus-Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädie hat als erste zertifizierte Spezialklinik für künstlichen Gelenkersatz im Elbe-Weser-Dreieck das Zertifikat als "Endoprothetik-Zentrum" erhalten. Dazu durchlief die Klinik eine monatelange Überprüfung durch verschiedene Fachgesellschaften.

Neben dem Chefarzt Dr. Jörg Franke haben die Oberärzte Dr. Daniel Bali und Dr. Andreas Langenstein als Orthopäden und Unfallchirurgen die hohen Anforderungen für die Zertifizierung als Haupt-Operateure erfüllt. Ausschlaggebend waren die Qualifikation als Facharzt und eine hohe Anzahl von durchgeführten Operationen, bei denen den Patienten Endoprothesen eingesetzt wurden. Dies sind Implantate, die dauerhaft im Körper verbleiben und das geschädigte Gelenk ersetzen.

Ausschließlich erfahrene Orthopäden und Unfallchirurgen dürfen im Team der Klinik diese Operationen durchführen. Wichtig für die Zulassung zum Endoprothetik-Zentrum ist u.a. die Zusammenarbeit mit verschiedenen Spezialisten, die sich gemeinsam mit den Mitarbeitern der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie um die Versorgung der Patienten kümmern. In Stade als Schwerpunktkrankenhaus stehen für diese ganzheitliche Versorgung alle notwendigen medizinischen Fachabteilungen rund um die Uhr zur Verfügung.

Ergänzt wird das Angebot durch die Zusammenarbeit mit der Stader Klinik Dr. Hancken in allen Fragen der Röntgendiagnostik und Nuklearmedizin, die große Abteilung für Physiotherapie und Physikalische Medizin am Elbe Klinikum Stade, die sich um die intensive krankengymnastische Behandlung der Patienten kümmert, sowie den Sozialdienst des Krankenhauses, der die komplette Organisation der Reha-Maßnahmen nach der OP übernimmt.

In Deutschland gibt es eine große Zahl von Patienten, die unter fortgeschrittenen Gelenkverschleiß leiden. Jährlich werden mehr als 400.000 Patienten mit einem künstlichen Gelenkersatz versorgt.

Redakteur:

Thorsten Penz aus Stade

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