Quartiersmanager nehmen Arbeit auf
Stader Stadtteil Hahle: Zwei feste Ansprechpartner bieten Hilfe und Unterstützung
- Nico von der Reith (li.) und Daniel Lang bilden gemeinsam das Quartiersmanagement in Hahle
- Foto: Hansestadt Stade
- hochgeladen von Jörg Dammann
Im Stader Stadtteil Hahle tut sich etwas: Mitten im Wohnquartier ist am Lerchenweg 4 eine neue Anlaufstelle für die Bewohner entstanden. An zentraler Stelle, am sogenannten „Roten Platz“, hat das neue Quartiersmanagement seine Arbeit aufgenommen – mit dem Ziel, nachbarschaftliche Aktivitäten anzuregen den Austausch untereinander zu fördern und Unterstützung im Alltag anzubieten.
Zwei feste Ansprechpartner
Hinter dem neuen Angebot stehen die Hansestadt Stade und die Wohnstätte Stade. Künftig sind der Sozialpädagoge Daniel Lang sowie Nico von der Reith von der Wohnstätte als feste Ansprechpartner vor Ort unterwegs. Sie wollen nicht nur Sprechstunden anbieten, sondern bewusst mitten im Stadtteil präsent sein und mit den Menschen ins Gespräch kommen.
„Wir wollen dazu beitragen, dass das Gemeinschaftsgefühl in Hahle wieder zunimmt“, erklärt Daniel Lang. Bereits im Vorfeld habe es positive Rückmeldungen aus dem Stadtteil gegeben – unter anderem von Bürgern, Schulen, Kitas und der Jugendarbeit. Alle Akteure vor Ort hätten signalisiert, dass ein solches Angebot sinnvoll sei.
Regelmäßige Treffen und Angebote
Das neue Stadtteilbüro „Gut.Hahle“ soll dabei mehr sein als nur eine Anlaufstelle. Geplant sind regelmäßige Angebote für verschiedene Altersgruppen. So startet am Dienstag, 12. Mai, von 18 bis 20 Uhr der erste Dart-Abend. Für Kinder ab neun Jahren und Jugendliche gibt es außerdem dienstags Basketball in der Turnhalle des Bildungshauses. Zusätzlich wird einmal im Monat jeweils an einem Mittwoch eine Wohngeld-Beratung angeboten. Der erste Beratungstermin findet am Mittwoch, 3. Juni, von 13.30 bis 15.30 Uhr statt.
Im Quartier präsent sein
Gerade solche niedrigschwelligen Angebote seien wichtig, betont Carsten Brokelmann vom Verwaltungsvorstand der Hasnestadt Stade. „Wir finden es wichtig, Angebote in die Fläche zu bringen und zu den Menschen zu gehen, damit sie möglichst kurze Wege haben“, sagt Brokelmann. Das Konzept, direkt vor Ort präsent zu sein, werde nun in Hahle, perspektivisch mit einem neuen Standort der Stadtjugendpflege am Kopenkamp und bereits seit vielen Jahren mit den über das Stadtgebiet verteilten Jugendhäusern umgesetzt.
Wohnstätte unterstützt Projekt
Auch die Wohnstätte Stade unterstützt das Projekt. Vorstand Dr. Christian Pape verweist darauf, dass viele Menschen staatliche Unterstützungsangebote gar nicht kennen und deshalb nicht in Anspruch nehmen, wenn sie finazhielle Hilfe benötigen, etwa bei Mietrückständen. „Daher ist es sinnvoll, Dienstleistungen wie die Wohngeld-Beratung nicht nur zentral im Rathaus anzubieten“, so Pape. Die Wohnstätte verfügt nach eigenen Angaben über rund 650 Wohnungen in Hahle. Das ist etwa die Hälfte des Wohnungsbestandes in diesem Quartiert.
Das Stadtteilbüro „Gut.Hahle“ am Lerchenweg 4 ist montags von 13.15 bis 16 Uhr sowie mittwochs von 13.15 bis 17 Uhr geöffnet.
Redakteur:Jörg Dammann aus Stade |
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