Freisprechung im Landkreis Stade
15 junge Maurergesellen freuen sich über ihre Gesellenbriefe

Geschafft: 15 Maurer halten nach der Prüfung ihren Gesellenbrief in den Händen
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wd/kkk. Stade. Kaum ist die Gesellenprüfung vorbei, da werden im Technologiezentrum des Handwerks Stade auch schon die Gesellenbriefe verteilt: Die Aufregung steht den jungen Handwerkern ins Gesicht geschrieben.
„Wir sind an die nötigen Hygienemaßnahmen gebunden und ein Gutes hat Corona", erklärt Obermeister Max-Herbert Gellert. "Sie bekommen direkt nach Ihrer Prüfung Ihren Gesellenbrief überreicht."
Glücklicherweise habe die Baubranche trotz Corona weiter bauen können, so Gellert und: "Sie sind das Fachpersonal, das am Markt händeringend gebraucht wird."
Von 25 angetretenen Prüflingen bekommen schließlich 15 den langersehnten Gesellenbrief ausgehändigt. Den anderen macht der Prüfungsausschussvorsitzender Andre Katz Mut: „Seien Sie nicht allzu enttäuscht, dass es nicht auf Anhieb geklappt hat. Sie haben alle eine weitere Chance."
Die grundsätzlich aufbauende Atmosphäre spürten alle Anwesenden bei der Übergabe der Gesellenbriefe. Jeder Prüfling bekam Applaus und Glückwünsche oder auch Mut zugesprochen. „Das Berufsethos, der uns Handwerkern innewohnt und auch am Bau oft vorherrscht, bestimmt auch hier die Stimmung. Wir stehen zusammen und halten uns den Rücken frei“, beschrieb Gellert die Loyalität untereinander. Digitalisierung, lebenslanges Lernen, und, und, und – die vergangenen eineinhalb Jahre hätten gezeigt, dass es noch ganz andere Herausforderungen geben kann, auf die sich die Handwerker nicht hätten vorbereiten können. „Bleiben Sie flexibel im Leben und im Kopf", so der Obermeister. "Denken Sie auch in Achterbahnen. Corona war jetzt Ihre erste Attraktion. Mit dem aktuell herrschenden Materialmangel ist der nächste Looping nicht weit!“
Mit Mut und noch mehr Geduld würden die Handwerker diese Herausforderung meistern, ist sich Gellert sicher.
Zwei der diesjährigen Absolventen beendeten ihre Ausbildung mit einer Glanzleistung. Fynn Meyer, Junior des Innungsbetriebes H.P. Meyer aus Guderhandviertel, legte seine Gesellenprüfung mit knapp 85 Prozent ab und wurde damit Innungsbester seines Jahrganges. Der Jorker Maurergeselle lernte sein Handwerk im Innungsbetrieb H. Wiebusch Bauunternehmen GmbH, Kutenholz-Mulsum.
Jonas Deboße aus Jork lernte im Innungsbetrieb H.P. Meyer GmbH Bauunternehmen Guderhandviertel. Er schloss seine Ausbildung nur wenige Punkte hinter seinem Freund Fynn Meyer mit 77 Prozent ab. Jonas ist ohne familiären Background ins Handwerk gestartet: „Fynn hat mich mit seinem Berufswunsch mitgerissen und überzeugt. Nach zwei Praktika war der Weg in die Ausbildung dann für mich klar." 

Autor:

Nicola Dultz aus Buxtehude

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