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Lebensqualität sichert Fachkräfte
IHK Elbe-Weser formuliert Forderungen zur Kommunalwahl

Dem Fachkräftemangel muss, so die IHK, entgegengewirkt werden: Flexiblere Arbeitsmodelle und eine vereinfachte Einarbeitung für internationale Fachkräfte wären ein Schritt in die richtige Richtung | Foto: amorn/AdobeStock
  • Dem Fachkräftemangel muss, so die IHK, entgegengewirkt werden: Flexiblere Arbeitsmodelle und eine vereinfachte Einarbeitung für internationale Fachkräfte wären ein Schritt in die richtige Richtung
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Die Kommunalwahl rückt näher – und damit auch die Diskussion über die Zukunft der Region. Mit Blick auf die Wahl im September hat die IHK Elbe-Weser ein Positionspapier mit ihren Erwartungen an Städte, Gemeinden und Landkreise vorgestellt. Es umfasst elf Handlungsfelder, die aus Sicht der Wirtschaft entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des Elbe-Weser-Raums sind.

Zu den zentralen Forderungen zählt eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur. Die IHK spricht sich für den zukunftsfähigen Ausbau von Straßen und Brücken, einen attraktiven öffentlichen Nahverkehr sowie eine bessere Anbindung von Gewerbegebieten aus, um die Attraktivität der Kommunen für Arbeitskräfte zu steigern.

Denn auch die Fachkräftesicherung spielt eine wichtige Rolle. Um Beschäftigte in der Region zu halten und neue zu gewinnen, müssten Kommunen attraktiver werden – etwa durch bezahlbaren Wohnraum, eine verlässliche Kinderbetreuung und eine hohe Lebensqualität. Gleichzeitig sieht die IHK ungenutzte Potenziale. So könnten flexiblere Arbeitsmodelle dazu beitragen, dass etwa berufstätige Eltern Beruf und Familie besser vereinbaren und ihre Arbeitskraft stärker einbringen können.

Handlungsbedarf sieht die IHK außerdem bei der Verwaltung. Gefordert werden schnellere Genehmigungsverfahren, weniger Bürokratie und mehr digitale Angebote. Verwaltungsprozesse müssten vereinfacht werden, damit Unternehmen investieren und auch internationale Fachkräfte schneller in der Region Fuß fassen können.

„Leistungsfähige Kommunen sind die zentrale Grundlage für Investitionen, Beschäftigung und Innovation in unserer Region“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Christoph von Speßhardt. IHK-Präsident Sebastian Vossmann betont, dass viele wirtschaftlich wichtige Entscheidungen direkt vor Ort getroffen würden. Das Positionspapier verstehe die IHK deshalb als Gesprächsangebot an Politik und Verwaltung.

Das vollständige Positionspapier ist abrufbar unter www.ihk.de/elbeweser/kommunalwahl

Redakteur:

Pauline Bellmann aus Buxtehude

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