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Große Rettungsübung: Horror-Szenario mit Vermissten im Wasser

Retter von Feuerwehr, DLRG und DRK suchten nach Vermissten in und an der Oste (Foto: Rolf Hillyer-Funke/FF SG Oldendorf-Himmelpforten)
lt. Kranenburg. Boot gekentert, Fahrgäste über Bord! Mit diesem Horror-Szenario auf der Oste bei Kranenburg in der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten waren kürzlich Retter von Feuerwehr, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) und Deutschem Roten Kreuz (DRK) konfrontiert: Zum Glück handelte es sich aber nur um eine groß angelegte Übung mit rund 20 Statisten, bei der Einsatzkräfte aus dem ganzen Landkreis ihr Können beeindruckend unter Beweis stellten.
Beim Bootsanleger Kranenburg erfuhren die Einsatzkräfte, dass das Naturerkundungsboot Püttenhüpper, das von Hechthausen-Klint seine touristischen Touren startet, nach einer Kollision mit einem im Fluss treibenden Baumstamm in Schräglage geraten war. Bei dem Aufprall seien etwa 15 Passagiere ins Wasser gestürzt und würden seitdem vermisst.
Die Retter standen vor großen Herausforderungen, da die Uferböschung teilweise dicht mit Schilf bewachsen ist. Dazwischen befindet sich naturbelassener Sumpf, der bei Hochwasser überschwemmt wird und bei Niedrigwasser nur mit Booten mit extrem wenig Tiefgang befahren werden kann.
Kinder und Jugendliche der Feuerwehren Hechthausen sowie Mitglieder des DRK Oldendorf lagen - als Verletzte geschminkt - über mehrere Kilometer schwer auffindbar am Ufer verteilt und warteten auf ihre Retter.
Nach etwa zwei Stunden waren alle Vermissten gefunden, registriert und verarztet. Samtgemeindebrandmeister Malte Gooßen und Gemeindebrandmeister Marcel Brandt (Kranenburg) stuften die Zusammenarbeit der verschiedenen Hilfsorganisationen als sehr gut ein. Die Übung sei deshalb ausgearbeitet worden, weil die in der Oste schwimmenden Baumstämme tatsächlich ein massives Problem für den Bootsverkehr darstellen.