Obdachlos

Beiträge zum Thema Obdachlos

Panorama
"Ich bin am Ende": Suzanna Peron mit ihrem Hab und Gut, das seit einigen Tagen unter einer Folie im Freien lagert
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Miet-Zoff mit tragischem Ende in Stade

Nach Blitz-Rauswurf: Mieterin landet buchstäblich auf der Straße / Eigentümerin weist Vorwürfe zurück tp. Stade. Mieterin Suzanna Peron (59) aus Stade hängt nach einem Rauswurf aus ihrer Wohnung in Stade in der Luft. Sie gibt der Vermieterin*, mit der sie seit Langem im Clinch liegt, die Schuld an der Situation. Am Sonntag, 30. April, endete das Mietverhältnis mit einer fristgerechten Kündigung wegen Eigenbedarfs. Doch - angeblich wegen kurzfristiger Terminunstimmigkeiten - sei sie in...

  • Stade
  • 05.05.17
Panorama
Nicole Wunderlich mit ihrem Kater Ares, der aus den Flammen gerettet wurde
3 Bilder

Durch einen Brand alles verloren: Eine Mutter bittet um Hilfe

tk. Heinbockel. Nicole Wunderlich steht vor dem Nichts. Ihre Wohnung in Heinbockel ist in der vergangenen Woche ausgebrannt. Am Freitag hat sie ihr Not-Domizil in einer Ferienwohnung verloren. Was die ohnehin schlimme Situation für sie zur Katastrophe macht: Ihr Sohn (7) hat ADHS und autistische Züge. "Der Junge braucht Ruhe und geregelte Strukturen im Alltag. Er leidet unter der Not und dem Chaos. Mit der Bitte um eine Wohnung wendet sich die Frau ans WOCHENBLATT. Am Donnerstagmorgen in der...

  • Buxtehude
  • 17.02.17
Politik
Oliver Kellmer (SPD)

Öffentlich-rechtlicher Vertrag zur Unterbringung Obdachloser in Stade

SPD-Antrag zur Beratung im nächsten Fachausschuss tp. Stade. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Stade stellt für die Sitzung des Ausschusses für Kinder, Jugendliche, Senioren, Soziales und Familie, der am Mittwoch, 7. September, 18 Uhr, im Rathaus tagt, einen Antrag zur Beratung über einen möglichen öffentlich-rechtlichen Vertrag zur Unterbringung Obdachloser. In dem Schreiben an Bürgermeisterin Silva Nieber berichtet der Initiator, SPD-Ratsherr Oliver Kellmer, über die bisherigen Aktivitäten...

  • Stade
  • 24.08.16
Panorama
Ein Blick in den Abgrund: Vielen Menschen wurde durch das Erdbeben alles genommen
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Ein Katastrophengebiet braucht Hilfe

Rettungsaktionen in Nepal werden immer schwieriger / Neu Wulmstorfer engagieren sich Tausende Tote, zehntausend Verletzte, zerstörte Häuser, unzählige Obdachlose: In einigen Gegenden Nepals, einem der ärmsten Länder der Welt, herrschen durch das Erdbeben am vergangenen Samstag katastrophale Zustände. Im Kathmandutal, in dessen Zentrum sich Nepals Hauptstadt Kathmandu befindet, werden Lebensmittel knapp. Eine Art Stadtflucht in die Berge hat eingesetzt. „Die Menschen hoffen, in den Scheunen...

  • Neu Wulmstorf
  • 01.05.15
Service

Eisige Kälte im Winter wird oft unterschätzt: Johanniter geben Tipps bei kalten Temperaturen

(johanniter). Kälte ist nicht nur unangenehm, sie birgt auch große Gefahren. Denn eine Erfrierung droht nicht erst bei Minusgraden. Die Minderdurchblutung von Haut und Extremitäten kann bei starker Abkühlung sogar örtliche Schäden des Körpergewebes verursachen. Ist der Körper zu lange eisigen Temperaturen ausgesetzt, kühlt der Gesamtorganismus ab und das kann im schlimmsten Fall zur Bewusstlosigkeit führen. Wer aber einige wenige Regeln beachtet, geht gesund durch die Wintermonate. Wenn es...

  • 24.01.14
Panorama
Rolf Pöker zeigt ein Bild seiner Familie. Mit ihnen wollte er Weihnachten verbringen

"Opa ist hier immer willkommen!"

Der Buchholzer Obdachlose Rolf Pöker hat Weihnachten doch nicht mit seiner Familie verbracht. mum. Buchholz. Das Zimmer war hergerichtet, das Bett frisch bezogen und die Gans bestellt. Rolf Pöker, über dessen Schicksal das WOCHENBLATT seit Mitte des Jahres immer wieder berichtet hatte, wollte das Weihnachtsfest bei seiner Familie im Saarland verbringen. Nach 23 Jahren hätte der Obdachlose zum ersten Mal wieder Heiligabend im Kreis seiner Lieben verbracht. Doch es kam anders. „Mein...

  • Buchholz
  • 03.01.14
Panorama
Wiedersehen nach 23 Jahren: Rolf Pöker umarmt
seinen Sohn Steffen (43)
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Das Weihnachtswunder nach 23 Jahren: Dank WOCHENBLATT-Berichten findet Rolf Pöker seine Familie wieder

Die Menschen hetzen an diesem Wochenende durch die Innenstädte. Auf der Suche nach den letzten fehlenden Geschenken oder beim Großeinkauf für die nahen Festtage hat kaum jemand Zeit zum Innehalten. Das gilt nicht für Rolf Pöker. Er sitzt in einem Zug auf dem Weg ins Saarland. Nach mehr als 20 Jahren wird er erstmals wieder das Weihnachtsfest mit seiner Familie verbringen. Welche Gedanken ihn wohl während der fast fünfstündigen Fahrt begleiten? (mum). Seit Mitte des Jahres hatte das...

  • Buchholz
  • 20.12.13
Panorama
Rolf Pöker sitzt in seiner Obdachlosenunterkunft, die er mit viel Liebe gemütlich eingerichtet hat
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„Abends bin ich oft allein“

Der obdachlose Rolf Pöker feierte jetzt seinen 75. Geburtstag / Unterkunft mit Liebe „verschönert“. mum. Buchholz. Der Strauß Rosen steht noch auf dem kleinen Tisch, die Blüten sind nicht verwelkt: Rolf Pöker, der Obdachlose über dessen Schicksal das WOCHENBLATT in den vergangenen Monaten mehrfach berichtet hat, feierte am vergangenen Mittwoch seinen 75. Geburtstag. Anlass genug, um zu schauen, wie es ihm heute geht. Nachdem die Stadt Buchholz Pöker am 11. Juli aus der Obdachlosenunterkunft...

  • Buchholz
  • 25.10.13
Panorama
Ortstermin: Erster Stadtrat Jan-Hendrik Röhse (re.) traf sich jetzt mit dem Obdachlosen Rolf Pöker in dessen armseliger Wohnung
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„Rolf Pöker geht auf dem Zahnfleisch“: Wie die Stadt Buchholz einen obdachlosen Rentner schikaniert

Die Stadt Buchholz - bestens erprobt in Rechtsstreitigkeiten - hat es im Fall des Obdachlosen Rolf Pöker (das WOCHENBLATT berichtete mehrfach) offensichtlich auf ein juristisches Tauziehen angelegt. Behördenwillkür, um einem Rentner das Leben schwer zu machen? mum. Buchholz. Für den Buchholzer Anwalt André Riesenkampff ist die Sache klar: „Das ist alles höchst schikanös! Mir fehlt das Verständnis dafür, wie hier mit einem 74 Jahre alten Mann umgesprungen wird.“ Immerhin: Jetzt - nach vier...

  • Buchholz
  • 23.08.13
Panorama
Sascha Mummenhoff

Zwischenruf: Ein neuer Blick auf die Dinge

Ich habe Vorurteile. Damit stehe ich vermutlich nicht allein da. Unter anderem gehöre ich zu denen, die nicht nachvollziehen können, warum Menschen in Deutschland auf der Straße leben müssen. Zumindest fällt es mir schwer, Mitleid zu empfinden. Ich denke mir, die suchen es sich ja selbst aus. Aber: In den vergangenen Wochen habe ich meine Meinung geändert. Aus verschiedenen Gründen. Da ist die bewegende Geschichte des obdachlosen Rentners Rolf Pöker, über dessen Schicksal ich seit ein paar...

  • 09.08.13
Panorama
Ein Bekannter schreibt, wie er den Obdachlosen Rolf Pöker und seine Situation erlebt hat
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„Das hat Rolf Pöker wirklich nicht verdient!“

Ein Bekannter schreibt, wie er den Obdachlosen Rolf Pöker und seine Situation erlebt hat. mum. Buchholz. Rolf Pökers Schicksal bewegt viele Menschen. Bereits jetzt erreichten zahlreiche Leserbriefe die WOCHENBLATT-Redaktion. Einer stach besonders hervor. Der Verfasser, der Retourkutschen aus der Stadtverwaltung fürchtet, möchte seinen Namen nicht in der Zeitung nennen. Er schreibt von seinen Begegnungen mit Rolf Pöker: „Herrn Pöker habe ich im letzten Jahr kennengelernt, als ich einem...

  • Buchholz
  • 02.08.13
Panorama
Rolf Pöker ist verzweifelt. Die Stadt Buchholz setzt ihm übel zu

Rolf Pöker - Wenn Schikane zur Methode wird

Will die Stadt Buchholz den obdachlosen Rentner Rolf Pöker (74, Foto) zermürben? Die Rathaus-Mitarbeiter greifen zumindest zu immer perfideren Methoden, um Pöker das Leben schwer zu machen. Unter anderem soll er sogar Geld für das Zimmer zahlen, das bis Montagnachmittag nicht einmal ansatzweise bewohnbar war. mum. Buchholz. „Jetzt wollen sie mich fertig machen“, sagt Rolf Pöker (74). Er sitzt zusammengesunken in seinem kleinen Zimmer in der Dachgeschosswohnung an der Rütgersstraße und...

  • Buchholz
  • 02.08.13
Panorama
In das Dachgeschoss dieses Hauses soll Rolf Pöker ziehen
4 Bilder

"Ich bin ein Mensch zweiter Klasse!"

Ist man als Obdachloser ein Mensch zweiter Klasse? In Buchholz scheint das offensichtlich im Fall von Rolf Pöker (74) so zu sein. Hätte das WOCHENBLATT nicht über das Schicksal des Rentners in der Samstag-Ausgabe berichtet, würde er jetzt wahrscheinlich immer noch im Wald schlafen. Die Stadt Buchholz hat ihm zwar bereits am Freitag eine neue Unterkunft zur Verfügung gestellt, doch bis Montagnachmittag war diese in einem menschenunwürdigen Zustand. Absicht oder schlichtes Unvermögen der...

  • Buchholz
  • 30.07.13
Panorama
Rolf Pöker liegt auf der Veranda einer kleinen Hütte mitten im Wald. Dort hat er zuletzt mehrere Nächte geschlafen
3 Bilder

Stadt Buchholz treibt Rentner in den Wald

mum. Buchholz. „Ich schlafe mitten im Wald“, sagt Rolf Pöker (74). Er sitzt zusammengesunken auf einem Stuhl. Davor steht ein Rucksack, in dem er seine Habseligkeiten aufbewahrt. „Die Stadt Buchholz hat mich jetzt zu einem echten Obdachlosen gemacht.“ Bis zum 12. Juli wohnte Pöker in der Obdachlosenunterkunft an der Bremer Straße. Aus dem kleinen Not-Quartier zauberte er ein behagliches Heim mit gepflegten Blumenbeeten vor der Tür. Fast dreieinhalb Jahre war dies sein Zuhause. Pöker räumt ein,...

  • Buchholz
  • 26.07.13
Politik
Die Kaninchen und den Stall hat Rolf Pöker schon abgegeben. Seine Vögel wurden am Donnerstag abgeholt
2 Bilder

Bewohner kritisiert Zustände in der Obdachlosenunterkunft in Buchholz

os. Buchholz. Rolf Pöker (74) ist nicht gut auf die Stadt Buchholz zu sprechen. Der Senior kritisiert die Zustände in der Obdachlosenunterkunft der Stadt, in der er seit über vier Jahren untergebracht ist. Es geht um Duschzeiten, das Verbot von Tierhaltung und den allgemeinen Zustand der Anlage. In der Einrichtung sind 13 Menschen untergebracht. Für sie stehen täglich zwei mal zwei Stunden Duschzeit zur Verfügung. „Das ist viel zu wenig“, kritisiert Pöker. So komme es zu Reibereien unter den...

  • Buchholz
  • 13.07.13
Blaulicht

Feuer zerstört Wohnhaus in Barnkrug

lt. Barnkrug. Der Brand eines Wohnhauses in Barnkrug bei Drochtersen hielt die Feuerwehr in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag auf Trab. Verletzt wurde zwar niemand, dafür sind aber mehrere Menschen obdachlos. Sie kamen vorübergehend in einer Turnhalle unter. Mehr Hintergründe lesen Sie am Samstag im WOCHENBLATT sowie in Kürze online.

  • Drochtersen
  • 06.06.13
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