Flugrettung auf der Elbe
DLRG Winsen übt Luftrettung mit Bundespolizei
- DLRG, DRK und Polizei übten auf der Elbe für den Ernstfall
- Foto: Thomas Prielipp
- hochgeladen von Anika Werner
Die Flugrettung auf der Elbe ist in die neue Saison gestartet. Ehrenamtliche Einsatzkräfte von DLRG und DRK-Wasserwacht aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen trainierten mit der Bundespolizei den Ernstfall auf dem Wasser. Die DLRG Winsen sicherte beide Übungstage ab und setzte die Mimen aus, die später aus der Elbe gerettet wurden.
Im Mittelpunkt stand die Rettung von Personen mit der Winde eines Bundespolizei-Hubschraubers. Die Fliegerstaffeln aus Gifhorn und Fuhlendorf in Schleswig-Holstein unterstützten die Ausbildung mit einem Hubschrauber. Für die Air Rescue Specialists, kurz ARS, zählt dabei jeder Griff. Über der Elbe müssen Pilot, Windenführer, Flugretter und Wasserretter wie ein eingespieltes Uhrwerk zusammenarbeiten.
Der erste Trainingstag begann bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. Kaltes Wasser, Wind und ein früher Start machten die Übung anspruchsvoll. Neben erfahrenen Flugrettern waren auch neue Kräfte aus ganz Niedersachsen dabei. Sie wurden Schritt für Schritt an das Einsatzprofil herangeführt. Als das Wetter im Laufe des Tages besser wurde, konnten alle geplanten Aufzüge abgeschlossen werden.
Auch der zweite Übungstag verlief ohne Probleme. Wieder lag der Schwerpunkt auf standardisierten Abläufen bei Personenrettungen aus dem Wasser. Solche Trainings sollen Routine schaffen, bevor es im Einsatz ernst wird. Denn Luftrettung verlangt Präzision, körperliche Belastbarkeit und klare Absprachen.
Für Ende Mai ist ein weiterer Flugtag geplant. Dann kommen angehende Air Rescue Specialists aus dem gesamten Bundesgebiet zu einem Lehrgang zusammen.
Redakteur:Anika Werner aus Winsen |
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