Corona-Infektionen
Deshalb sind manche Inzidenzwerte so hoch

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(bim). Seit Ausbruch der Corona-Pandemie lernen wir täglich neue Worte und Rechenwege kennen. Ein Beispiel für Letztgenannte sind die Inzidenzwerte. Völlig beunruhigt wenden sich immer wieder Leser ans WOCHENBLATT, die wissen wollen, weshalb die Inzidenzwerte in ihren Wohnorten in die Höhe schnellen. "Das ist beängstigend. Woran liegt das?" wollen sie wissen.
Hintergrund: Bund und Länder haben vereinbart, dass die Sieben-Tage-Inzidenz entscheidend für mehr Einschränkungen und verschärfte Maßnahmen oder eben für Lockerungen ist. Bei der Inzidenz wird der Anstieg der Infektionen an den zurückliegenden sieben Tagen pro 100.000 Einwohner berechnet. Der Rechenweg: Die neuen Fälle der zurückliegenden sieben Tage werden addiert, durch die Summe der Einwohner geteilt und dann mit 100.000 multipliziert.
Dazu erläutert Kreissprecherin Katja Bendig: "Zum Beispiel für die Samtgemeinde Jesteburg mit 11.144 Einwohnern (Stand Dezember 2019) ergibt sich dadurch, dass die Inzidenz z.B. bei elf neuen Fällen in den zurückliegenden sieben Tagen bei 98,7 liegt, bei neun neuen Fällen bei 80,8 und bei sieben neuen Fällen bei 62,8. Das bedeutet, der Unterschied von jeweils nur zwei Fällen lässt die Inzidenz um jeweils 20 steigen bzw. sinken."

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Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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