Abschied nach 33 Dienstjahren
Pattensener Pastor Hartmut Semkat geht in den Ruhestand

Bei der Verabschiedung: Pastor Hartmut Semkat (Mi.) mit Superintendent Christian Berndt (re.) und Superintendent i. R. Helmuth Reske
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  • Foto: Kirchenkreis Winsen
  • hochgeladen von Christoph Ehlermann

ce. Pattensen. Nach 33 Jahren als Pastor in der St.-Gertrud-Kirchengemeinde in Pattensen wurde Hartmut Semkat jetzt in den Ruhestand verabschiedet. Rund 1.000 Beerdigungen und etwa 300 Trauungen begleitete er in seiner Dienstzeit, wie die Redaktion des Gemeindebriefes ausrechnete. Die Freude an seiner Aufgabe hat sich Semkat immer bewahrt. "Ich bin leidenschaftlich gerne Pastor gewesen, und entsprechend schwer fällt mir der Abschied“, erklärte er.
An der Verabschiedung nahm neben Superintendent Christian Berndt auch dessen im Ruhestand befindlicher Kollege Helmuth Reske teil, der Hartmut Semkat 1989 als Pastor in Pattensen eingeführt hatte.
Vor allem die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen - so Semkat - sei ihm ein Anliegen gewesen. "Wir haben 15 Sommerfreizeiten veranstaltet und zwischen Norwegen und Korsika einige Reiseziele angesteuert“, blickte er zurück. Besonders präsent seien ihm unter den Trauungen vor allem die von Bekannten und Mitarbeitern. "Manche haben vor Kurzem ihre Silberhochzeit gefeiert. Zuletzt hatte ich Konfirmanden, deren Eltern schon bei mir konfirmiert wurden.“
Beruflich begleitet wurde Hartmut Semkat in seinen Dienstjahren von Ehefrau Heidi, einer ausgebildeten Religionspädagogin. "Wir konnten viele Dinge gemeinsam machen. Sie hat unter anderem Kinderbibeltage mit bis zu 150 Teilnehmern organisiert, den Kontakt zum evangelischen Kindergarten gepflegt und den Erzieherinnen und Erziehern Schulungen angeboten. Es war eine schöne Zeit mit vielen intensiven Begegnungen.“
An der Gemeinde schätzt Semkat in erster Linie das große Engagement und die starke Verbundenheit zum Glauben. "Alle gemeinsam haben den Wunsch, eine lebendige Kirche voller Menschen zu erleben. Über 300 Ehrenamtlichen mit so vielen Begabungen ist es ein Anliegen, das Wunder des Glaubens zu vermitteln und Gottesdienste in unterschiedlichen Formen zu gestalten. Dazu gehört auch, dass wir uns gemeinsam in der Predigtvorbereitung über Inhalte der Gottesdienste austauschen. Das habe ich immer als angenehm und inspirierend empfunden."
In die Zukunft von St. Gertrud blickt er zuversichtlich. "Ich wünsche den Menschen hier, dass sie ihren Weg mit der Gemeinde weitergehen. Ich bin sehr dankbar über meine Nachfolgerin Ann Kristin Mundt, die ich bei ihrer Aufstellungspredigt erleben konnte", so Semkat. "Ich bin sicher, dass es ihr gelingen wird, gemeinsam mit den anderen Aktiven und Pastor Carsten Stock die Lebendigkeit und das Engagement weiterzuführen.“

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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