thl. Winsen. Die Sanierung des Immobilienbestandes im Albert-Schweitzer-Viertel ist abgeschlossen. Das geht aus einem Abschlussgutachten hervor, das vom Büro GSPart aus Hamburg gestern Abend (16. März) im städtischen Planungsausschuss präsentiert wurde.
Nachdem die Eigentümergesellschaft Capricornus aus Berlin Insolvenz angemeldet hatte und die angedachte Sanierung ins Stocken geraten war, schloss die Stadt im Juni 2016 mit der Käuferin der Immobilien, der AFP Nord S.á.r.l. in Luxemburg, einen Städtebaulichen Vertrag über die Modernisierung und Instandsetzung des "Albert-Schweitzer-Viertels".
Fortan wurde in den Mehrfamilienhäusern fleißig gearbeitet. So wurden u.a. die Fassade gedämmt, es wurden neue Fenster eingebaut, zahlreiche Wohnungen wurden vom Schimmel befreit, und es wurden neue Heizungen eingebaut. Insgesamt umfassten die angedachten Maßnahmen im Städtebaulichen Vertrag vier Hauptpunkte (Gebäudehülle, Allgemeinbereiche, Wohnungen, Technische Gebäudeausrüstung) mit insgesamt 26 Unterpunkten.
"Im Zuge der Baumaßnahmen wurden in Übereinstimmung aller Vertragsteilnehmer sinnvolle bauliche Änderungen beschlossen, die dem grundsätzlichem Sanierungsziel entweder nicht entgegenstanden oder zuträglich waren", erklärt Dipl.-Ing. Jan Sprengel, der die Maßnahmen als von der Stadt eingesetzter Architekt begleitete. "Gegenüber den ersten Begehungen und gegenüber dem Zustand 2016 hat sich das Sanierungsgebiet (Objekte und Wohnumfeld) erheblich zum Positiven verbessert." Er hoffe, das die Sanierungserfolge nachhaltig seien. "Dazu ist eine intensive Betreuung und ein intensives 'Nachjustieren', u.a. auch bei zukünftigen baulichen Mängeln notwendig", gibt er als abschließende Empfehlung.
"In der Tat sehen die Häuser jetzt deutlich besser aus. Allerdings gibt es hier immer wieder einen Rückfall in alte Zeiten, wenn die Bewohner ihren Sperrmüll sorglos auf den Grundstücken entsorgen", so ein Anwohner. "So lange das passiert, wird unser Viertel seinen Ruf nie los."

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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