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NEUE CORONA-REGELN - Kein Feuerwerk an Silvester und Kontaktbeschränkung für Ungeimpfte

Pläne von Landrat Rainer Rempe
Wohnortnahe Arbeitsplätze schaffen

Rainer Rempe: Wirtschaftskraft finanziert die Zukunftsprojekte
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  • Foto: Landkreis Harburg
  • hochgeladen von Oliver Sander

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(os/nw). Wenn am Mittwoch, 24. November, der Kreistag des Landkreises Harburg zu seiner konstituierenden Sitzung zusammenkommt, werden die ersten Weichen für die kommenden fünf Jahre gestellt. Landrat Rainer Rempe (CDU) formuliert seine Vorstellungen, was er erreichen möchte. Ein wichtiges Ziel sei es, dass künftig noch mehr Menschen ihren Arbeitsplatz im Landkreis Harburg haben. "Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Landkreises ist die Voraussetzung dafür, dass wir uns anderen wichtigen Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit und Klimaschutz mit hoher Priorität widmen können", betont Rempe. Jedem müsse klar sein, dass es Klimaschutz nicht zum Nulltarif geben werde.
Kurze Arbeitswege und bezahlbare Wohnungen, aber auch gute Möglichkeiten zur Kinderbetreuung seien für Arbeitnehmer ein wichtiger Faktor, sich für den Landkreis Harburg als Lebensmittelpunkt zu entscheiden. Mit der Kreiswohnungsbaugesellschaft (KWG) sei der Landkreis auf einem guten Weg, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. "Aber es besteht weiterhin ein großer Bedarf, das Angebot auszuweiten", sagte Rempe. Mit wachsender Bevölkerung einher gehe der Schulbau. In den vergangenen fünf Jahren habe der Landkreis bereits rund 93 Millionen Euro investiert, bis 2026 würden es rund 140 Millionen Euro sein.
Der Landrat kündigt zudem an, sich für die Beibehaltung der Krankenhausstandorte in Buchholz und Winsen stark zu machen. "Vor dem Hintergrund der Diskussion auf Landes- und Bundesebene, die deutlich in Richtung Zentralisierung von Kliniken geht, ist eine Zusammenlegung der Standorte für uns keine Lösung", betont Rempe. Für ihn sei die wohnortnahe medizinische Versorgung ein sehr wichtiger Faktor. "Wir fühlen uns durch die gute Auslastung beider Häuser in unserer Haltung bestätigt", so Rempe. Durch die im medizinischen Bereich immer weiter fortschreitende Digitalisierung eröffneten sich zudem völlig neue Möglichkeiten für die Kooperation zwischen Kliniken. Die Krankenhäuser in Trägerschaft des Landkreises, aber auch die Waldklinik Jesteburg und der Ginsterhof in Tötensen böten eine wohnortnahe und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung.
Wünschenswert sei ein engmaschiges Netz an Allgemeinmedizinern und Fachärzten. Durch die Kampagne „stadtlandpraxis“ habe der Landkreis im Bereich der Hausärzte bereits gute Erfolge erzielt. "Beim Thema Fachärzte sind uns dagegen leider die Hände gebunden", sagt Rempe. Hier werde ein Schlüssel zugrunde gelegt, nach dem die fachärztliche Versorgung im Kreis als bereits ausreichend angesehen wird. "Diesen Eindruck teilen wir angesichts der erheblichen Wartezeiten auf einen Termin nicht", so Rempe. Er halte die Kriterien für überholt und nicht mehr zeitgemäß. "Hier ist eine Anpassung erforderlich."

Ambitioniert: Klimaneutralität bis 2040
Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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