Mit Rad und Fischbrötchen auf Entdeckungstour
Winsener Schule lädt in Europäischer Mobilitätswoche zur Radtour ein
- Die Schüler Jonah Lohkemper (v. li.) und Heinrich Berg, Lehrer Jonnes Köhler, Obstbaumeister Martin Lehmbeck und Arndt von Diepenbroick, Mobilitätsbeauftragter der Eckermann-Schule, freuen sich auf viele motivierte Radelnde.
- Foto: Neises
- hochgeladen von Christoph Ehlermann
Was haben ein Fischbrötchen an der Elbe, knackige Äpfel direkt vom Obsthof und gelebter Klimaschutz gemeinsam? Sie alle liegen am Weg einer besonderen Fahrradtour, zu der die Winsener Johann-Peter-Eckermann-Realschule am Donnerstag, 17. September, alle interessierten Winsener einlädt.
Die Tour ist Teil der Europäischen Mobilitätswoche des Landkreises Harburgs, die vom 16. bis 22. September stattfindet. Europaweit geht es dabei darum, klimafreundliche Mobilität sichtbar zu machen und Lust darauf zu wecken, Wege häufiger zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen.
Die Winsener Route haben Schüler im Rahmen des Projektes „Klima-Peers on Tour“ gemeinsam mit den Lehrern Jonnes Köhler und Arndt von Diepenbroick entwickelt. Das Projekt setzt darauf, dass junge Menschen selbst aktiv werden: Sie planen Fahrradrouten, erkunden nachhaltige Orte in ihrer Region und zeigen, dass Klimaschutz ganz konkret vor der eigenen Haustür beginnen kann.
„Uns ist wichtig, Nachhaltigkeit nicht nur im Unterricht zu thematisieren“, sagt Jonnes Köhler. „Die Schülerinnen und Schüler haben eine Tour entwickelt, bei der Bewegung, regionale Entdeckungen und Klimaschutz ganz selbstverständlich zusammenkommen. Und besonders schön ist, dass wir diese Erfahrung mit den Winsenerinnen und Winsenern teilen können.“
Los geht es am 17. September um 9 Uhr am Marstall. Von dort führt die Tour in Richtung Hoopte. Ein Zwischenstopp am Elbanleger bietet Gelegenheit, die Aussicht auf die Elbe zu genießen – und natürlich darf auch ein Fischbrötchen nicht fehlen. Eine besondere Station ist der Obsthof Lehmbeck. Der Familienbetrieb am Elbdeich wird bereits in sechster Generation bewirtschaftet. Dort wachsen Äpfel, Birnen und Zwetschen. Der Kauf von Obst aus der Region ist dabei gelebter Klima- und Umweltschutz: Kurze Transportwege, saisonaler Genuss und die Unterstützung heimischer Betriebe zeigen, wie nachhaltiges Handeln ganz selbstverständlich Teil des Alltags werden kann.
„Wer mit dem Fahrrad zu uns kommt, erlebt schon auf dem Weg, was unsere Region ausmacht“, sagt Martin Lehmbeck. „Die Elbe, die Obstplantagen und die Landwirtschaft gehören hier zusammen. Wir freuen uns, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Einblick in unseren Hof geben zu können.“
Anmeldungen für die Radtour sind ab sofort bei Frau Sperling vom Landkreis Harburg per E-Mail an s.sperling@lkharburg.de möglich.
Redakteur:Christoph Ehlermann aus Salzhausen |
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