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Planung vorantreiben

Soll abgerissen und gegen einen Schulneubau ersetzt werden: die alte Sporthalle der Alten Stadtschule Fotos: thl/Stadt Winsen

Stadt will bis Ende dieses Jahres B-Planverfahren für Sporthalle an der Bleiche abgeschlossen haben

thl. Winsen. Die politische Sommerpause neigt sich dem Ende entgegen. Am Donnerstag, 16. August, nimmt der Planungsausschuss um 18 Uhr im Marstakl als erstes Gremium des Stadtrates seine Arbeit wieder auf. Top-Thema dabei ist der Neubau einer Sporthalle für die Alte Stadtschule.
"Ziel ist, in der Sitzung die erforderlichen sachlichen Voraussetzungen für einen Entwurfsbeschluss zu den vorliegenden Planunterlagen zu schaffen", erklärt Stadtplaner Alfred Schudy. Der Verwaltungsausschuss (VA) habe im September 2017 einen Aufstellungsbeschluss für den B-Plan gefasst. "Eine frühzeitige Unterrichtung der Öffentlichkeit und Erörterung hat einen Monat später stattgefunden. Die frühzeitige Behördenbeteiligung erfolgte Anfang dieses Jahres."
Wie das WOCHENBLATT berichtete, will die Stadt eine Zweifeld-Sporthalle mit angeschlossener Mehrzweckhalle errichten. Investitionskosten: rund 4,8 Millionen Euro. Allerdings hofft die Stadt für den Neubau auf Fördergelder in Höhe von bis zu 90 Prozent. "Die vorliegende Planung soll dazu beitragen, das Potential aus losem Nebeneinander von Schulzentrum Alte Stadtschule und Möglichkeit für einen Quartierstreffpunkt zu einem vernetzten Verbund mit qualitativ hochwertigen Nutzungen zu entwickeln", erklärt Schudy. Das gehe in Richtung eines Bildungscampus, wie er erstmals als Ansatz für den Bereich zwischen Bleiche und Alter Stadtschule im städtebaulichen Rahmenplan für das Sanierungsgebiet Innenstadt aus dem Jahr 2017 vorgestellt wurde.
Wenn die Halle, die auf dem jetzigen Sportplatz neben der Bleiche gebaut werden soll, steht, soll die alte abgängige Sporthalle abgerissen werden. Auf dem Platz soll danach ein Neubau entstehen, denn die Schule benötigt dringend zusätzliche Räume. Damit wolle man das Raumangebot für den Schulsport sowie für Kindergärten und Vereine erweitern. "Insbesondere für die Wohnquartiere im direkten Umfeld der Bleiche und östlich davon soll auch eine bestehende Lücke bei der Bereitstellung von öffentlichen Räumlichkeiten für sozial-integrative Aktivitäten geschlossen werden", so der Stadtplaner weiter. Die derzeit auf dem Sportplatz befindlichen Anlagen (ein Außenspielfeld, eine Sprintbahn und Sprunganlage) sollen dort neugeordnet wieder angelegt werden. Der Spielplatz im Norden des Plangebietes werde weitestgehend in seinem jetzigen Zustand bellassen.
Stimmt die Politik den Planungen zu, geht die Verwaltung davon aus, dass das Beteiligungsverfahren für den B-Plan im September stattfinden kann. Dann könne das Planverfahren bis Ende dieses Jahres abgeschlossen werden.