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Partnerschafts-Jubiläum gefeiert

Auch ein Fußballstadion zeigten die französischen Gastgeber der Winsener Delegation (Foto: oh)
thl. Winsen. Eine Winsener Delegation mit Bürgermeister André Wiese (CDU) an der Spitze hat der französischen Partnerstadt Pont-de-Claix einen Besuch abgestattet. Anlass war das 40-jährige Bestehen der offiziellen Partnerschaft, das im Juni bereits in Winsen gefeiert worden war und auf Gegeneinladung von Bürgermeister Christophe Ferrari auch in Pont-de-Claix angemessen begangen werden sollte.
Neben 26 Sportlern aus Winsener Vereinen hatten sich zu diesem Zweck Wiese und seine beiden ehrenamtlichen Stellvertreter André Bock (CDU) und Wilfried Rieck (Winsener Liste), Altbürgermeister und Motor der Städtefreundschaft Bodo Beckedorf sowie mit Bauamtsleiter Andreas Mayer und Kämmerer Matthias Parchatka zwei Vertreter der Stadtverwaltung auf den Weg gemacht.
„Das Besuchsprogramm war dicht gedrängt und es gab viel zu sehen“, so André Wiese. „Am beeindruckendsten war allerdings die Freundlichkeit und Herzlichkeit, die uns die Gastgeber überall entgegengebracht haben.“
Die Franzosen zeigten den Winsenern auch einige öffentliche Gebäude und Sehenswürdigkeiten der Region. „Das Wichtigste waren aber auch bei diesem Besuch wieder die persönlichen Begegnungen und das Gemeinschaftserlebnis“, resümierte Bürgermeister Wiese.
Zu den Festreden im Foyer Municipal betonten beide Bürgermeister die Bedeutung der konkreten Partnerschaft als Beitrag zu Völkerverständigung und Frieden. Als Gastgeschenk überreichte André Wiese einen Tischfußball mit Spielfiguren in französischen und deutschen Trikots. Das Spiel zur Einweihung dieses Geschenks nutzten die Gastgeber als Revanche für das verlorene Viertelfinale der WM in Brasilien.
Mit Unverständnis reagierten einige Winsener allerdings über die Reisemodalitäten. Während die ehrenamtlichen Stellvertreter Wieses zusammen mit dem Bürgermeister per Flugzeug anreisen durften, mussten der Rest der Delegation gute 15 Stunden mit dem Bus fahren. "Dass der Bürger mit seinen Mitarbeitern aus der Verwaltung wegen offizieller Termine fliegt, ist verständlich. Aber nicht, dass seine Vertreter dabei sind", so ein Winsener Ratsherr.