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Teilsieg für Olga Bock / Aber kein Baustopp bei Sanierung des Winsener Stadtringes

Hatte auf Fehler bei der Planung hingewiesen: Olga Bock
thl. Winsen. Die gute Nachricht für die Stadt Winsen: Sie kann den zweiten Bauabschnitt zur Sanierung des Innenstadtringes wie zeitlich geplant durchführen. Wie berichtet, soll die Baumaßnahme direkt nach Pfingsten starten. Allerdings musste die Planung zuvor noch verändert werden.
Teilsieg für WOCHENBLATT-Leserin Olga Bock: Die Radverkehrs-Fachfrau hatte das Ministerium in Hannover eingeschaltet, nachdem der erste Bauabschnitt abgeschlossen war und auf diverse Sicherheitsmängel und Baufehler hingewiesen, die auch im zweiten Bauabschnitt zwischen der Einmündung Postweg und der sogenannten Wolperding-Kreuzung gemacht werden sollten (das WOCHENBLATT berichtete). So hatte Bock u.a. den roten Fahrradweg bemängelt, der ein nicht vorhandenes Sicherheitsgefühl vorgaukle, und Fahrradstreifen auf der Fahrbahn gefordert.
Von den Schutzstreifen auf der Fahrbahn hat das Sicherheitsaudit des Ministeriums ausdrücklich abgeraten. "Allerdings wird auf den roten Angebotsstreifen für den Radverkehr verzichtet und stattdessen ein auch in der Farbgebung einheitlicher Gehweg mit Benutzungsmöglichkeit für Radler gebaut", teilt die Stadt in einer Presseerklärung mit.
Kurios: Auf Nachfrage erklärt Stadtsprecher Theodor Peters, dass diese Regelung ausschließlich für den zweiten Bauabschnitt gilt. Das bedeutet, dass der roten Fahrradstreifen, den das Ministerium auch als gefährlich ansieht, im ersten Bauabschnitt vorhanden bleibt. Noch!?