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Vermarktung in städtischer Hand

Niedersachsens Minister Olaf Lies (Zweiter v. li.) guckte sich kürzlich zusammen mit Bürgermesiter André Wiese (Zweiter v. re.) und Wirtschaftsförderer Matthias Wiegleb (re.) sowie Alexander Pich von der DSK die Erweiterungsfläche des Gewerbegebietes Luhdorf, die nun von der Stadt vermarktet wird
thl. Winsen. Die Stadt Winsen wird den zweiten Bauabschnitt im Gewerbegebiet Luhdorf mit 16,7 Hektar Netto-Fläche selbst vermarkten. Das hat der Verwaltungsausschuss (VA) entschieden. Grund: Viele Interessenten hätten sich auch schon im ersten Bauabschnitt direkt an die Stadt gewandt und nicht an den Vermarkter "DSK".
Für das Vorhaben wird einem gemeinsamen Antrag von CDU und SPD entsprechend die Wirtschaftsförderung im kommenden Jahr personell verstärkt. Darüber muss der Stadtrat allerdings noch entscheiden.
Weitere Entscheidungen des Gremiums:
- Die Stadt wird vorübergehend die Schlüsselgewalt für den Gastrobereich im Marstall übernehmen, bis sich ein neuer Pächter gefunden hat. Wie berichtet, hat die bisherige Pächterin ihren Vertrag zum Ende dieses Jahres gekündigt. Derzeit wird eine Benutzungsordnung ausgearbeitet, die wesentliche Rechte und Pflichten für die Nutzer regelt.
Zudem will die Stadt 15.000 Euro in die Verbesserung der Ausstattung des Marstalls investieren.
- Die Sanierung des Innenstadtringes soll 2015 starten, allerdings in der günstigen Variante ohne Fahrrad-Schutzstreifen auf der Fahrbahn. Kosten: rund 1,52 Millionen Euro.
- Die geplante Erweiterung der drei Aldi-Filialen wurde vom VA auf Eis gelegt. Das Vorhaben soll in ein integriertes Stadtentwicklungskonzept einfließen, das wegen der Umgestaltung der Rathausstraße in Auftrag gegeben wird.
- Ebenfalls abgelehnt wurde die Aufstellung eines Bebauungsplanes für den Bereich "Große Gänseweide".
- Grünes Licht gab es dagegen für die Erweiterung der Biogasanlage Pattensen. Damit geht der Bebauungsplan in die Auslegung und öffentliche Beteiligung.
- Die Stadt Winsen wird sich an der vom Landkreis Harburg neu aufgelegten Förderung zur Schaffung von Arbeitsplätzen in kleineren und mittleren Unternehmen beteiligen und dafür bis 2020 jährlich 50.000 Euro zur Verfügung stellen. Der Kreis beteiligt sich jährlich mit 300.000 Euro.