Neubau in Buchholz in Betrieb genommen
Hospiz Nordheide: Liebevolle Begleitung in hellen Räumen

Die letzten Bauarbeiten sind in Kürze abgeschlossen: der Neubau des Hospizes Nordheide an der Hermann-Stöhr-Straße
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os. Buchholz. Große Freude bei den Verantwortlichen des Hospizes Nordheide: In der vergangenen Woche zogen zehn Gäste aus dem Altbau am Buchholzer Krankenhaus in den Neubau, der in Sichtweite errichtet wurde. Bis zu 14 Menschen werden ab sofort in der Einrichtung an der Hermann-Stöhr-Straße liebevoll und kompetent auf ihrem letzten Lebensweg begleitet. Die Restbauarbeiten sollen im Laufe dieser Woche abgeschlossen sein, anschließend werden noch die Außenanlagen hergerichtet.
Wie berichtet, kostet der Neubau mindestens 6,5 Millionen Euro. Nach der Schlussabrechnung stehe die genaue Bausumme fest, erklärt Peter Johannsen, Geschäftsführer des Hospizes Nordheide. Finanziert wurde der Neubau durch Eigenmittel, Darlehen und Spenden. "Die Finanzierung ist gesichert, ohne dass wir irgendetwas nachfinanzieren müssen", betont Johannsen.
Der größte Unterschied zum Altbau, dessen Räume nach Renovierung künftig vom Krankenhaus Buchholz genutzt werden, sei die Großzügigkeit im Neubau, erklärt Pflegedienstleiterin Birte Rantze. "Früher war es etwas beengt, jetzt haben wir helle, schöne Räume, die hoffentlich bald wieder mehr Begegnungen zulassen", sagt Rantze. Zur neuen Wohnlichkeit tragen zwei Innenhöfe und zahlreiche Nischen bei, in denen sich die Gäste und ihre Besucher treffen und auch mal zurückziehen können. Besonders positiv werde der Blick auf den angrenzenden Stadtwald beschrieben.
"Es tut uns leid, dass wir den Neubau nicht offiziell einweihen und uns bei dieser Gelegenheit bei den vielen Spendern und Unterstützern bedanken können", sagt Johannsen. Man hoffe, dass man das spätestens beim Welthospiztag am Samstag, 9. Oktober, nachholen könne. "Wenn möglich, natürlich auch früher", erklärt Johannsen.
Apropos bedanken: Johannsen und Rantze danken ausdrücklich den ehrenamtlichen Helfern, die während der Umzugswoche das Catering übernommen haben, sowie den Studenten, die ebenfalls unentgeltlich für das DRK den Transport der Gäste übernommen haben, die nicht selbst laufen konnten.

Beratung auf vielen Ebenen

Im Hospiz Nordheide hat auch der Oekumenische Hospizdienst sein Büro

os. Buchholz.
Hospizarbeit - das erfordert neben der notwendigen Einfühlsamkeit und Kompetenz vor allem Teamwork. Im Neubau betreuen 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf 27 Vollzeitstellen die bis zu 14 Gäste sowie deren Angehörige.
Auch das Büro des Oekumenischen Hospizdienstes Buchholz findet in der Einrichtung Platz. Im Zuge einer schweren Erkrankung treten häufig Fragen und Unsicherheiten auf, die das eigene Leben und die nahe Zukunft betreffen. "Wir beraten alle Menschen, die in diesem Umfeld Unterstützung brauchen", erklärt Roswitha Brandt, zusammen mit Svenja Soria Vega und Heike Riemann hauptamtliche Koordinatorin des Oekumenischen Hospizdienstes.
Interessierte werden zu diesen Themen beraten:

Unterstützung bei der Organisation von ambulanter und palliativer Versorgung

Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung

Unterstützung bei der Beantragung von Sozialleistungen, die im Zusammenhang mit der Erkrankung in
Anspruch genommen werden können

Patientenverfügung und Betreuungsvollmacht.

Der Oekumenische Hospizdienst ist erreichbar über die Telefonnummer 04181-1350649.
Im Hospizneubau steht dem Hospizdienst und allen anderen Gästen ein großer Gruppenraum zur Verfügung. Dort sollen neben Gruppentreffen und Schulungen später auch Veranstaltungen stattfinden, sobald es die Corona-Lage wieder zulässt. Roswitha Brandt, Svenja Soria Vega und Heike Riemann hoffen zudem, dass bald auch wieder der Trauertreff des Oekumenischen Hospizdienstes im Paulushaus der St.-Paulus-Kirchengemeinde (Kirchenstr. 4) stattfinden kann.
• Weitere Informationen finden Sie unter www.hospiz-nordheide.de und www.hospizdienst-buchholz.de.

Starker Partner im Hintergrund

2003 gegründet: Bürgerstiftung steht dem Hospiz in allen Situationen bei

os. Buchholz. Sie ist der starke Partner im Hintergrund: Ohne die Bürgerstiftung Hospiz Nordheide hätte sich das Hospiz Nordheide nicht zu einer weit über die Buchholzer Stadtgrenzen hinaus geachtete Einrichtung entwickelt.
Die Bürgerstiftung wurde im Februar 2003 gegründet, um Finanzmittel für den Bau und Betrieb eines Hospizes in Buchholz einzuwerben. Damals war der Hospizgedanke in der Nordheideregion noch neu. Ein Haus, in dem Sterbenskranke pflegerisch und medizinisch umsorgt Abschied nehmen können, in dem sie begleitet werden, Zuwendung und Trost erfahren und nach Möglichkeit letzte Wünsche erfüllt bekommen, gab es damals nur in Bardowick bei Lüneburg und Syke bei Bremen.
Die Vorstellung, auch in Buchholz ein solches Haus zu bauen, erschien visionär, sagt Landrat Rainer Rempe. Doch erstaunlich schnell fand sich Rückhalt in der Bevölkerung. Der ehemalige Oberkreisdirektor Hans-Joachim Röhrs bewegte als „Zugpferd“ der Bewegung eine Menge. Er gehörte zu denen, die der neuen Stiftung eine Satzung gaben und im März 2003 zur ersten Stiftungsversammlung einluden. 25.000 Euro kamen schon am ersten Abend aus Spenden für das Projekt zusammen. Fünf Träger wurden für die Stiftung gewonnen: der Landkreis Harburg, die Kirchenkreise Hittfeld und Winsen, der Caritasverband für den Landkreis Harburg, die Krankenhäuser Buchholz und Winsen und das DRK Landkreis Harburg. Heute wird der Vorstand der Bürgerstiftung gebildet aus:

Dr. Karl-Heinz Winterstein, Chefarzt Radiologie i.R. (für die Krankenhaus gGmbH)
Hans Dittmer, Sparkassendirektor i.R. (für die ev.-luth. Kirchenkreise)
Joachim Berckenbrinck, Dipl.-Volkswirt (für den Caritasverband e.V.)
Norbert Böttcher, Krankenhausgeschäftsführer (für den Landkreis Harburg)
Svenja Stadler, MdB (für DRK Kreisverband Harburg-Land e.V.).

Mit der ehemaligen Aufnahmestation des Krankenhauses Buchholz war bald nach Gründung der Stiftung ein geeigneter Ort für das Hospiz gefunden. Die Umbaukosten beliefen sich auf etwa 1,8 Millionen Euro. Schon im November 2005 zog der erste Gast in das Hospiz. Seither gehört die finanzielle Förderung des Hospizes, der ambulanten Hospizdienste in der Region sowie der Palliativstation im Krankenhaus Winsen zu den Aufgaben der Hospizstiftung.
Gerade die finanzielle Förderung des Hospizes liegt den Verantwortlichen der Bürgerstiftung sehr am Herzen. Vor allem in finanztechnisch schwierigen Zeiten: Die Nullzins-Politik macht der Stiftung zu schaffen, ebenso die Tatsache, dass wegen der Corona-Pandemie viele Geburtstagsfeiern und Feste zu runden Ehejubiläen ausfallen - just jene Feierlichkeiten, auf denen oft fürs Hospiz gesammelt wurde. Doch mit Mut und Zuversicht will und wird die Bürgerstiftung diese Krise meistern.

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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