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Ambulanter Hauspflege Dienst (AHD) - 20 Jahre beste Pflegeleistung für die Patienten

Eva Samulewitsch ist für die Ausbildung beim AHD zuständig (Foto: AHD)
 
Ole Bernatzki gründete vor 20 Jahren den Ambulanten Hauspflege Dienst (AHD) (Foto: AHD)
 
Das Blutdruckmessen gehört zur Grundausbildung (Foto: AHD)
ah. Jesteburg. 20 Jahre besteht der Ambulante Hauspflege Dienst (AHD). Ein Anlass, auf die Firmenphilosophie zu schauen. Gründer und Inhaber Ole Bernatzki legt bei seinem Pflegedienst hohen Wert auf Qualität. Diese wird durch qualifizierte Mitarbeiter, Teamwork und Leidenschaft für den Beruf erreicht. Ein Dank geht auch an seine Ehefrau Andrea und ihre vier Kinder, die ihn stets unterstützen.
Begonnen hat es vor 20 Jahren. "Ich saß damals mit einer Mitarbeiterin am ersten Tag im leeren Büro und wartete darauf, dass das Telefon klingelt und wir unseren ersten Patienten in die Kartei eintragen können", sagt Ole Bernatzki.
"Wie schnell doch die Zeit vergeht", fügt der Inhaber des AHD hinzu. Inzwischen beschäftigt der Firmeninhaber rund 160 Mitarbeiter. Die guten Leistungen des AHD Pflegedienstes haben sich zunächst in Jesteburg und Umgebung sowie später im ganzen Landkreis Harburg herumgesprochen. Der Pflegedienst wuchs mit der Zeit stetig an. Neue Pflegeleistungen kamen hinzu, eine Tagespflege und weitere Beratungsbüros.
Die examinierten Pflegekräfte sind im Drei-Schicht-System tätig, somit ist eine Rund-um-die Uhr-Versorgung gewährleistet. Die flexiblen Arbeitszeiten für die Mitarbeiter machen diesen Service möglich. Selbstverständlich ist der Chef auch dabei. Er hat während der 20 Jahre den Kontakt zu den Patienten und seinen Mitarbeitern nie verloren, nimmt sich für jeden Zeit. "Ich liebe meinen Beruf", beschreibt der gelernte Krankenpfleger seinen Alltag. Viele seiner Mitarbeiter sind schon über Jahre beim AHD.
Mit der professionellen und individuellen Pflege ermöglicht der AHD vielen Menschen, möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung bleiben zu können. Die Selbstständigkeit der Patienten ist ihm dabei sehr wichtig. Sie binden die Patienten in den Pflegeprozess ein und geben ihnen Tipps. Diese Zusammenarbeit ist dem AHD Team ebenfalls sehr wichtig.
Die Feier
Wer jeden Tag, 356 Tage im Jahr und das rund um die Uhr perfekte Leistungen für seine Patienten erbringt, darf auch einmal ausgelassen feiern. AHD-Inhaber Ole Bernatzki lud alle Mitarbeiter zu einer internen Jubiläumsfeier ein. Bei seiner Ansprache bedankte sich der AHD-Chef bei ihnen für ihr Engagement, das sie jeden Tag zum Wohle ihrer Patienten zeigen. Jeder Mitarbeiter wurde persönlich von Ole Bernatzki angesprochen und erhielt einen individuell Dank.
"Die Zusammenarbeit steht beim AHD im Vordergrund. Jeder steht für jeden ein. Das macht einen Teil unseres Erfolgs aus", so Ole Bernatzki. Doch nicht nur die Mitarbeiter standen im Mittelpunkt. Der Chef wurde vom Team mit drei Theaterstücken, die von den Teammitgliedern in ihrer Freizeit geschrieben und einstudiert wurden, überrascht. Die Titel hießen "Ole beim Arbeitsamt", "Ein Bewerbungsgespräch" sowie "Ole bei einem Patienten" und schilderten auf humorvolle Weise den Alltag ihres Chefs. Diesem standen bei den Vorführungen Tränen vor Rührung in den Augen. "Eine wirklich gelungene Überraschung von euch. Und ich habe mich immer gefragt, weshalb so viele Mitarbeiter freiwillig abends Überstunden machen", schmunzelte Ole Bernatzki.
Besonders geehrt wurden drei Mitarbeiterinnen, die den AHD lange begleiten. So ist Bärbel Noroschat seit 20 Jahren beim AHD. Sie war früher als Einsatzleitung tätig. Diese Arbeit erfolgte noch ohne Computer, nur mit Steckkärtchen. Bärbel Noroschat arbeitete als Rentnerin in Teilzeit weiter.
Lange Zeit dabei war ebenfalls Rosemarie Kombächer. Sie verbrachte 19 Jahre als examinierte Krankenschwester beim AHD. Sie war fast bis zum 70 Lebensjahr - ebenfalls zuletzt in Teilzeit - für Ole Bernatzki tätig. Er schätze ihre Erfahrung, die sie in die Firma einbrachte. Erst der Umzug an die Ostsee beendete ihre Tätigkeit beim AHD.
Ebenfalls 19 Jahre dabei ist Maria Maier. Bei ihrer Einstellung sagte sie, dass sie bis zur Rente beim AHD bleiben werde. Das Ziel wird sie wohl auch erreichen, sind sich die Kollegen sicher. Auf 15 Jahre Tätigkeit beim AHD bringt es Anja Räthke, die seit 15 Jahren zum Pflegedienst gehört. Die examinierte Krankenschwester, die als Berufseinsteigerin begann, ist jetzt Pflegedienstleiterin und Stellvertreterin von Ole Bernatzki.
Die Ausbildung
Wer eine Ausbildung beim Ambulanten Hauspflege Dienst (AHD) absolviert, hat glänzende Zukunftsaussichten. Bei entsprechender Qualifikation ist eine Übernahme in das AHD-Team garantiert. Momentan werden elf junge Menschen zu examinierten Altenpflegern ausgebildet, vier werden Kaufleute im Gesundheitswesen.
Die Ausbildung dauert drei Jahre. Für die Ausbildung ist Praxisanleiterin Eva Samulewitsch zuständig. "Die Ausbildung zum Altenpfleger ist sehr vielfältig und anspruchsvoll", beschreibt sie. Die Ausbildung besteht aus einem Schul- und einem Praxisteil. Zum Letzteren gehören Praktika, die zum Beispiel in der Jesteburger Waldklinik oder in der eigenen AHD-Tagespflege absolviert werden.
Das Alter spielt für die Ausbildung eine untergeordnete Rolle. Das Ausbildungsalter reicht von 16 Jahren bis zu älteren beruflichen Quereinsteigern. "Die Motivation ist bei unseren Mitarbeitern ein wichtiger Aspekt", so Eva Samulewitsch. Wer die Ausbildung erfolgreich absolviert hat, besitzt optimale Arbeitsaussichten. Der AHD hat für seine familienfreundliche Betriebsführung das "FaMi"-Siegel erhalten. Dieses zeigt, dass der Betrieb familienfreundliche flexible Arbeitszeiten, Leitungsfunktionen auch für Alleinerziehende und eine Ausbildungsplatzgarantie für die Kinder von Mitarbeitern offeriert.
Voraussetzung für die Ausbildung ist die Mittlere Reife oder eine abgeschlossene Berufsausbildung. Auch der Besitz des Führerscheins und die damit gegebene Mobilität ist wichtig. "Unsere Auszubildenden bestätigen immer wieder, dass sie es schätzen, nach einer gewissen Einarbeitungszeit Verantwortung zu übernehmen und selbständig arbeiten zu können", sagt Eva Samulewitsch. Auch die sozialen Leistungen des AHD sind hervorragend. Die Mitarbeiter werden zum Beispiel übertariflich bezahlt und erhalten eine betriebliche Altersvorsorge. Die flexiblen Arbeitszeiten werden besonders von alleinerziehenden Müttern geschätzt.
Das Betreuungsteam
Seit Januar 2015 bietet der AHD Betreuungsleistungen an. Möglich wurde dies durch das Pflegestärkungsgesetz, das im selben Jahr gültig wurde. Dieses enthält eine Verbesserung niedrigschwelliger Betreuungs- und Entlastungsangebote. Das heißt: Es gibt Zeit fürs Klönen, Kaffeetrinken, Kochen, Mittagessen, Spazierengehen, für Gesellschaftsspiele, Hausarbeit und vieles mehr. Und für Rollstuhlfahrer oder Spaziergänger, die sich alleine nicht aus dem Haus wagen, gibt es endlich wieder die Möglichkeit, zusammen mit einer Betreuungskraft frische Luft zu tanken. Und wenn ein Arzttermin ansteht, begleitet der AHD seine Patienten bis ins Sprechzimmer. Vieles, was Angehörige nicht mehr leisten können, übernimmt das AHD-Team. Und das völlig abgekoppelt von der eigentlichen Pflege. Diese wird weiterhin und uneingeschränkt von den Pflegekräften erbracht.
Das AHD-Betreuungsteam ist in den letzten drei Jahren stark gewachsen. Gestartet ist es in 2015 mit nur einer Mitarbeiterin. Aktuell zählt das Team jetzt über 20 Mitarbeiter. Und die Nachfrage wächst weiter.
Die Kandidatur
Obwohl er umfangreiche Aufgaben als Geschäftsführer des Ambulanten Hauspflege Dienstes (AHD) zu bewältigen hat, kandidiert Ole Bernatzki bei der Wahl zur Kammerversammlung der Pflegekammer Niedersachsen. "Ich bin zwar nicht unbedingt Befürworter der Pflegekammer, trotzdem ist es mir ein wichtiges Anliegen, diese aktiv mitzugestalten", sagt er. "Ich möchte dazu beitragen, dass die Pflegekammer keine nur mit sich selbst beschäftigte Institution wird", fügt Bernatzki hinzu. Trotz seiner Aufgaben im AHD nimmt der Geschäftsführer sich die Zeit und fährt selbst täglich eine zweistündige Pflegetour. "So erfahre ich ungefiltert von den Sorgen und Nöten der Patienten und Mitarbeiter. Und genau dieses Basiswissen möchte ich in die Pflegekammer Niedersachsen einbringen", so Ole Bernatzki. "Wenn man etwas Positives erreichen möchte, muss man sich auch engagieren. Daher möchte ich mein Fachwissen in die Kammerversammlung einbringen", so Bernatzki.