Horst Subei wünscht sich einen Müllscout
Müllentsorgung in der Natur

Horst Subei, Verbandsvorsteher WBV Buxtehude-Rübke, zeigt die hinter Büschen entsorgten Müllsäcke und eine Spülmaschine
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sla. Buxtehude. "Ich ärgere mich maßlos, bereits zum vierten Mal in anderthalb Jahren finde ich hier mitten in der Natur Hausrat und Müllsäcke", sagt Horst Su-bei, Verbandsvorsteher des Wasser- und Bodenverbands WBV Buxtehude-Rübke. Im Rahmen einer Gewässerschau stieß er jetzt am Harzmoorkanal, der am Ende des Melkerstiegs verläuft, erneut auf Wildmüllablagerung.
Der Melkerstieg führt ins Moorgebiet zwischen Buxtehude und Rübke und ist ein beliebter Spazierweg. Doch was der Verbandsvorsteher dort immer wieder entdeckt, ist erschreckend: Müllsäcke mitten zwischen den Büschen, Hausrat, Verpackungsmaterial und sogar Gasflaschen, die einfach in das Gewässer geworfen wurden. Jetzt wurde außer Müllsäcken ein Geschirrspüler auf der Wiese entsorgt und eine große Styroporkiste, die auf dem Kanal schwimmt, so dass sich das Wasser stauen kann, was schlimme Folgen hätte. "Hinsichtlich einer schadlosen Entwässerung der Vorfluter wäre eine kurzfristige Bergung des Mülls ratsam", sagt Subei.
Für die Entsorgung des Unrats wandte er sich in früheren Fällen an mehrere Stellen, wie den Landkreis Stade und die dortige Abteilung für Umweltschutz. Doch die Zuständigkeit des Wirtschaftsweges ist nicht eindeutig. Letztlich hat die Hansestadt Buxtehude den Müll beseitigt und wurde auch dieses Mal wieder informiert. "Die Kosten für die Entsorgung durch zwei Mitarbeiter, die mehrere Stunden damit beschäftigt sind, stehen in keinem Verhältnis, und letztlich zahlt es der Steuerzahler, also wir alle", beklagt Subei.
Warum können die Leute ihren Müll nicht selber zur Mülldeponie bringen? Die Gebühr für die dortige Entsorgung sei etwas teurer geworden, habe Subei gehört, liegt es daran? Ständig sieht er Müll herumliegen, auch neben Altpapier- und Glas-Containern, die möglicherweise zu selten abgeholt werden, zudem ist dort kein Behälter für Restmüll aufgestellt. An anderen Plätzen fehle es ebenfalls an Müllbehältern oder sie seien zu klein, wie etwa an der Bank oberhalb der B73 auf dem kleinen Schleichweg zwischen Buxtehude und Eilendorf, hat Subei beobachtet. Illegale Müllentsorgung wird mit Bußgeld geahndet. Doch die Suche nach den Müllsündern ist nahezu aussichtslos, weiß Subei. Daher sein Wunsch: ein Müllscout, der die illegale Müllablagerung im Auge behält. "Das fängt bei jeder Kippe an, die achtlos auf die Erde geworfen wird."

Autor:

Susanne Laudien aus Buxtehude

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