Massenhaft Anfragen nach Gewerbegrundstücken: Buxtehuder Wirtschaftsförderin blickt beim Unternehmerfrühstück positiv nach vorn

Uwe Fricke, Vorsitzender des Wirtschaftsförderungsvereins, und de Referentin Kerstin Maack
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  • hochgeladen von Nicola Dultz-Klüver

Laut Zukunftsatlas von Prognos gehört der Landkreis Stade zum Aufsteiger des Jahres, belegt in der Auswertung wirtschaftlicher Chancen und Risiken Platz 155 von insgesamt 406 Landkreisen. Diese erfreuliche Nachricht vermeldete Buxtehudes Wirtschaftsförderin Kerstin Maack beim Unternehmerfrühstück des Wirtschaftsförderungsvereins (WFV) im NSBhotel Navigare. Neu von Prognos ist der Digitalisierungsatlas, in dem Hamburg an siebter Stelle steht. "Davon profitiert auch die Metropolregion und damit auch Buxtehude", so Kerstin Maack, die jeweils beim letzten Unternehmerfrühstück des Jahres über die Aktivitäten der städtischen Wirtschaftsförderung in Buxtehude, die Entwicklung in den Gewerbegebieten sowie des Einzelhandels sowie über zukünftige Vorhaben berichtet.
Wie im Vorjahr zeichnet Maack ein rundum positives Bild von der Entwicklung in den Gewerbegebieten der Hansestadt: In der "Keimzelle Alter Postweg" habe sich einiges getan, u.a. haben die Motorklinik Hoops und das Autohaus Tietjen dort bereits neu gebaut. Die Firma "navitas Umweltservice", deren Gründer Christoph Nettkau dieses Jahr im Bereich Umwelt mit dem Gründerstar ausgezeichnet wurde, ist dorthin gezogen. Die GTÜ-Prüfstelle, ein Hersteller von Leichtbau-Flugzeugen und eine DRK-Behindertenwerkstatt siedeln sich dort ebenfalls an.
Und auch die bereits ansässigen Unternehmen investieren in Millionenhöhe, u.a. die Firma Implantcast in modernste Logistik. An freien Flächen stehen im Gewerbegebiet Alter Postweg noch elf Hektar zur Verfügung.
Im Gewerbegebiet in Hedendorf gibt es laut Kerstin Maack für die drei noch freien Hektar mehrere Anfragen aus dem Ort sowie von Zulieferfirmen der dort ansässigen Firma Dammann. "Dort können wir bald Ergebnisse vermelden", ist Kerstin Maack zuversichtlich.
In Ovelgönne gehe die Vermarktung in rasanten Schritten voran. Nach den Unternehmen Strandkorbprofis, HotSpring Whirlpools und EP Logistik zieht der Malerbetrieb Marco Wittmaier ins jüngste Gewerbegebiet der Stadt Buxtehude. EP-Logistik plant, den Betrieb zu erweitern. Außerdem wird sich im Sommer 2017 ein international erfolgreiches Unternehmen aus Hamburg in Gewerbegebiet Ovelgönne niederlassen. "Von den elf Hektar sind jetzt 50 Prozent bereits vermarktet", so Kerstin Maack.
Insgesamt stehen noch 20 Hektar frei. "Anfragen sind massenhaft da - vor allem aus der Logistikbranche. Wir könnten ein Schild 'Ausverkauft' hochhalten", sagt Kerstin Maack. "Aber wir achten auf zukunftssichere Arbeitsplätze und eine möglichst große Wertschöpfung auf dem Grundstück."
Handlungsbedarf sieht die städtische Wirtschaftsörderin im Einzelhandel, wobei sie die Lage lange nicht so negativ beurteilt, wie es für viele den Anschein hat. "Es schließen zwar erneut traditionelle Einzelhandelsgeschäfte wie das Schuhhaus Saemisch, aber bisher haben wir in Buxtehude einen Leerstand von nur fünf Prozent", so Kerstin Maack. "Das gilt durchaus noch als gesund." Dennoch - das Gründungspotential gehe zurück und der Online-Handel ist auf dem Vormarsch. "Wir müssen neue Wege denken", sagt die Wirtschaftsförderin.
Weitere zukünftige Projekte der städtischen Wirtschaftsförderung sind gemeinsam mit dem Stadtmarketing die Marke Buxtehude neu zu entwickeln. Buxtehdue erhält ein neues Corporate Design und in Kürze gibt es einen neuen Imageprospekt. "Davon berichte ich dann beim Dezemberfrühstück 2017", sagt Kerstin Maack.

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