Das Angebot an Hausbesuchen der Seniorenbeauftragten kommt gut an
Das sind die Sorgen der Senioren in Harsefeld

Die Seniorenberaterin Christa Wittkowski-Stienen berät fachkundig und umfassend  Foto: wd
  • Die Seniorenberaterin Christa Wittkowski-Stienen berät fachkundig und umfassend Foto: wd
  • hochgeladen von Nicola Dultz

Senioren, die Hilfe, Betreuung oder Pflege benötigen, sind in der Samtgemeinde Harsefeld gut aufgehoben, sagt die Seniorenbeauftragte Christa Wittkowski-Stienen. Mit drei ambulanten Pflegediensten ist die Samtgemeinde gut aufgestellt. Des Weiteren gibt es Angebote für betreutes Wohnen (z.B. beim DRK und in den Aue Terrassen) sowie Seniorenresidenzen in Harsefeld und Ahlerstedt. Auch hinsichtlich der Kosten kann die gelernte Altenpflegerin fachkundig beraten. "Die Angst, dass die Kinder die Kosten für die Betreuung übernehmen müssen, ist in der Regel unbegründet", sagt sie, wohl wissend, dass genau das eine der zentralen Sorgen der älteren Bürger ist.
Weniger zufrieden ist die Seniorenbeauftragte mit dem Angebot an bezahlbaren Wohnungen. "Die Situation hat sich in den vergangenen Jahren zwar gebessert, aber es fehlt immer noch an Sozialwohnungen", so Wittkowski-Stie-nen. Auch Mobilitätsangebote sollten ausgeweitet werden. "Es fehlt ein Gemeinschaftsfahrdienst. Der Bürgerbus fährt nur bis nach Ahlerstedt, Bewohner von kleinen Ortschaften wie Wangersen, Ahrenswohlde und Ahrensmoor werden nicht angefahren." Außerdem fahren viele Busse nur spärlich und oft nur während der Schulzeiten. "Ältere Menschen müssen aber oftmals Arzttermine wahrnehmen und zu bestimmten Zeiten in Stade oder Buxtehude sein", weiß Christa Wittkowski-Stienen. Ein Transportgutschein vom Arzt sei auch nicht immer eine gute Lösung, weil dieser von der Krankenkasse genehmigt werden muss. "Und daran hapert es oft", weiß die Seniorenbeauftragte. Glücklicherweise sei in vielen kleinen Dörfern die Nachbarschaftshilfe sehr ausgeprägt. Und auch die Seniorenbeauftragte selbst ist den älteren Bewohnern eine zuverlässige Hilfe. Seit etwa einem Jahr bietet sie Hausbesuche an, um Senioren bei nahezu allen Fragen zu beraten. "Die meisten Fragen drehen sich um die Pflege, aber auch in Sachen Wohnraumberatung kann ich viele nützliche Tipps geben, die das Leben einfacher machen." Zum Herbst wird Christa Wittkowski-Stienen ihr Ehrenamt aufgeben.

Samtgemeinde-Bürgermeisterin Ute Kück, die bereits sehr gute Erfahrungen mit der Arbeit von Seniorenbeiräten gemacht hat, will einen solchen auch für Harsefeld bilden. "Bedingt durch die Corona-Pandemie hat es im vergangenen Jahr nicht mehr geklappt, Vertreter und Vertreterinnen von gebildeten Seniorenbeiräten zu einer Fachausschusssitzung einzuladen", so die Samtgemeinde-Bürgermeisterin. "Das wird in diesem Jahr nachgeholt. In diesem Zuge werden dann auch weitere Abstimmungen dahingehend erfolgen, wie mit den Hausbesuchen umgegangen werden soll, wenn Frau Wittkowski-Stienen nicht mehr dabei ist."
Zu erreichen ist die Seniorenberaterin unter Tel. 04164-6253. 

Weitere spannende Themen aus der Samtgemeinde Harsefeld im aktuellen Magazin unter
https://services.kreiszeitung-wochenblatt.de/magazine/Harsefeld/24022021/#page_1

"Du bist die heilige Christa": Engagierte Ehrenamtliche und ihr Mann geben Leitung der Harsefelder Tafel ab
Autor:

Nicola Dultz aus Buxtehude

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.