Stippvisite ins Berufsleben

Zukunftstag bei WOCHENBLATT (v. li.): Ayk Levin Fritsche, Nando Buchhorn und Johanna Lühders
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(mum). „Wird bei Ihnen immer so viel gelacht?“, fragte Nando Buchhorn WOCHENBLATT-Redaktionsassistentin Tamara Westphal. Der Schüler (12) des Hittfelder Gymnasiums absolvierte am Donnerstag seinen Zukunftstag im Buchholzer Verlagsgebäude an der Bendestorfer Straße. Und war damit in bester Gesellschaft. Außer Nando waren auch Ayk Levin Fritsche (IGS Buchholz, 15) und Johanna Lühders (IGS Hitteld, 12) zu Gast im Verlag. Der Zukunftstag ist ein wichtiger Baustein für Schüler, wenn es darum geht, sich einen ersten Überblick über Möglichkeiten zu verschaffen, die es in der Arbeitswelt nach der Schulausbildung gibt.
Nandos erste Station war die Redaktion. Dort schaute er dem Redaktions-Team zwei Stunden über die Schulter. Und die Antwort auf Nandos Frage, beantworte Tamara Westphal gern. „Ja, die Stimmung in der Redaktion ist gut.“ Das sei auch wichtig, denn gerade bei großem Stress sei es wichtig, dass sich alle gut verstehen. Das Schüler-Trio besuchte nicht nur die Redaktion, sondern schaute auch in der WOCHENBLATT-Geschäftsstelle vorbei. Dort erfuhren sie, wie Kleinanzeigen angenommen werden. Gemeinsam mit Martina Haegermann und Gesine Aevermann nahmen sie Aufträge entgegen und pflegten sie ins System ein. In der Anzeigenabteilung schauten die Schüler unter anderen den Media-Vertretern über die Schulter. „Ich fand es spannend zu sehen, wie festgelegt wird, wo die Anzeigen stehen“, so Ayk Levin Fritsche. Johanna Lühders war überrascht, wie aufwendig es ist, eine Zeitung zu produzieren. „Mir war nicht klar, wie viele Arbeitsschritte notwendig sind, bis Anzeigen und Berichte in der Zeitung stehen.“
Besonders gut hat es den Schülern in der Technik-Abteilung gefallen. Dort gestalteten die Schüler gemeinsam mit Mitarbeiterin Vivien Meitsch eine Anzeige und erfuhren, wie die WOCHENBLATT-Seiten layoutet werden. Zum Abschluss gab es noch ein Erinnerungsgeschenk für die Schüler.

• Auch im Winsener Kreishaus schauten 30 Mädchen und Jungen einen Vormittag lang den Mitarbeitern bei der Arbeit über die Schulter. Zwölf Mädchen und 18 Jungen nutzten die Gelegenheit, unterschiedliche Arbeitsplätze kennenzulernen. „Beim Landkreis Harburg arbeiten etwa 1.100 Mitarbeiter in der Kreisverwaltung. Ihr lernt heute gleich eine Vielzahl von Berufen kennen. Hier sind nicht nur Verwaltungsfachangestellte beschäftigt, sondern Fachleute, die ihr vielleicht bis heute gar nicht in einer Kreisverwaltung vermutet hättet, wie etwa Ingenieure, Pädagogen, Ärzte oder Fachkräfte für Abwassertechnik“, erklärte Thorsten Heinze, Leiter des Bereichs Service.

• 35 Schüler erlebten den Zukunfstag im Wildpark Lüneburger Heide in Hanstedt-Nindorf. Sie bekamen die Gelegenheit, sich selbst ein Bild davon zu machen, was ein Tierpfleger alles können, wissen und machen muss. Der Run auf die Plätze ist sehr groß: Jedes Jahr bewerben sich mehr als 500 Schüler. „Uns ist es besonders wichtig, den Schülern nahe zu bringen, dass ein Tierpfleger eine große Verantwortung für seine Schützlinge hat. Dazu gehört es eben auch zu erkennen, wie es dem Tier geht, ob es krank ist oder ihm etwas fehlt“, sagt Monika Tischbierek, die Leiterin der Zoopädagogik im Wildpark. „Die vielen unterschiedlichen Tierarten bei uns haben unterschiedliche Bedürfnisse und Verhaltensweisen, die ein Tierpfleger kennen muss.“

• 22 Jungen und Mädchen schauten in alle Abteilungen des Famila-Marktes in der Buchholzer Innenstadt den Mitarbeitern über die Schultern. Unter anderem durften sich die Schüler auch an die Kasse setzen und unter Aufsicht kassieren. Im Backshop durften sie Brötchen backen. Haus-Leiterin Annike Kruse lobte den Einsatz der jungen„Gäste“: „Die Kinder waren mit großem Eifer dabei.“

• Wie ist es, als Industriekauffrau Rohwaren einzukaufen? Mit den Marketing-Kollegen die neueste Teekreation an den Mann zu bringen? Oder in der Lagerlogistik die Paletten zu verwalten? Unter dem Motto „Mit allen Sinnen und ...auf die Plätze fertig los“ tauchten Kinder und Jugendliche zwischen elf und 15 Jahren in die unterschiedlichen Tätigkeiten bei einem der führenden Tee-Anbieter Europas ein - der Laurens Spethmann Holding (LSH) mit Standorten in Buchholz und Hittfeld. In spannenden Spielen und Wettbewerben mischten und aromatisierten sie Tee, füllten ihn ab und gestalteten kreative Verpackungen.

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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