Gut aufgestellt: Positive Jahresbilanz 2018 der Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg
245.000 Gäste am Kiekeberg

Die 1950er-Jahre-Tankstelle ist Teil des aktuellen Bauprojekts " Königsberger Straße" (v. li.):
Museumsdirektor Stefan Zimmermann, Geschäftsführerin Carina Meyer und
Stiftungsratvorsitzender Klaus-Wilfried Kienert
  • Die 1950er-Jahre-Tankstelle ist Teil des aktuellen Bauprojekts " Königsberger Straße" (v. li.):
    Museumsdirektor Stefan Zimmermann, Geschäftsführerin Carina Meyer und
    Stiftungsratvorsitzender Klaus-Wilfried Kienert
  • Foto: FLMK
  • hochgeladen von Anke Settekorn

as. Ehestorf. Die Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg zieht auch für das Jahr 2018 eine positive Bilanz für das Museum: Der Jahresabschluss des operativen Geschäfts liegt nach Einstellung in Investitionsrücklagen für die Königsberger Straße und der Restaurierung eines Lehmbackofens mit 34.000 Euro im Plus. Auch das Stiftungskapital hat sich weiter positiv entwickelt und ist auf 2,57 Millionen Euro angewachsen. Das berichtete die Kaufmännische Geschäftsführerin Carina Meyer jetzt auf der Stiftungsratssitzung.
„Wir freuen uns sehr über dieses gute Ergebnis. Zumal wir 2018 mit einer großen Herausforderung in die Umsetzung gegangen sind: das Projekt ‚Königberger Straße‘ mit einem geplanten Finanzvolumen von 6,14 Millionen Euro. In Zeiten anhaltend hoher Baukosten müssen wir uns hier auch gerade hinsichtlich der langen Projektlaufzeit bis Ende 2022 finanziell stabil aufstellen“, sagt Museumsdirektor Stefan Zimmermann.
Äußerst erfreulich: 245.000 Besucher haben im vergangenen Jahr das Freilichtmuseum und seine Außenstellen besucht - und das, obwohl der Ehestorfer Heuweg, einer der Hauptanfahrtswege zum Museum, 2018 drei Monate lang gesperrt war. Wie sich der Zuspruch in den Jahren 2019 und 2020 entwickeln wird, bleibt jedoch ungewiss: Der Ehestorfer Heuweg als eine von zwei Zufahrtsstraßen bleibt über lange Zeit teilweise gesperrt.
Mit den Erträgen von insgesamt 3.284.000 Euro deckt das Museum unter anderem die Betriebs- und Personalkosten sowie die umfangreichen Instandhaltungskosten für die historischen Häuser, die Ausstellungshallen und die Infrastruktur des Geländes samt Außenstellen. Ein Beispiel dafür sind viele neue Zäune im und um das Museumsgelände. Über 150.000 Euro investierte die Stiftung hier. „Die regelmäßige Instandhaltung und der Service für unsere Besucher sind von enormer Bedeutung“, erläutert Carina Meyer. „Unsere historischen Gebäude bedürfen regelmäßiger Pflege. Außerdem können unsere Besucher und Vereinsmitglieder erwarten, dass es in ‚ihrem‘ Museum vernünftig aussieht.“ Bei den Investitionen unterstützt immer wieder der Förderverein des Museums mit seinen über 13.200 Mitgliedern die Stiftung. Ohne den Verein könnten viele Maßnahmen nicht zeitnah umgesetzt werden.
Auch das Stiftungskapital entwickelt sich weiter sehr erfreulich. In Geld- und Sachwerten betrug es zum Jahresabschluss 2018 2,57 Millionen Euro. Das sind 314.000 Euro mehr als im Vorjahr. Dieser Teil des Vermögens darf nicht für die tägliche Arbeit des Museums angerührt werden, seine Erträge wiederum fließen in die Aufgaben der Stiftung, also beispielsweise in die Bildung und Vermittlung und den Erhalt der Sammlung.

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