Bauvorhaben in Maschen
So verändert die Schulstraße ihr Gesicht

So soll das Gebäude Schulstraße 16 später aussehen
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Seevetaler Planungsausschuss gibt zwei großen Bauvorhaben in Maschen grünes Licht ts. Maschen. Mit ihren Läden und Restaurants prägt die Schulstraße das Ortsbild in Maschen. Zwei große Bauvorhaben werden das Gesicht der quirligen Straße verändern. Der Planungsausschuss des Seevetaler Gemeinderates hat jetzt die Bebauungsplanentwürfe, die den Bau von insgesamt mehr als 100 Wohnungen vorsehen, empfohlen.
Vier Gebäude in moderner, urbaner Architektur, in denen insgesamt 51 Wohnungen, eine Begegnungsstätte und vier Läden oder Praxen für Gewerbetreibende Platz finden - so sieht das Bebauungskonzept des Investors Steffen Lücking für seine Grundstücke an der Schulstraße 4-8 und Alte Straße 3 in Maschen aus. Die Denkmalpflege des Landkreises setzte durch, dass die Gebäudehüllen in den Farben rot bis rotbraun zu gestalten seien.
Bei sieben Ja-Stimmen entfielen vier Gegenstimmen auf den Planentwurf. "Wir können uns städtebaulich nicht damit anfreunden", sagte Klaus Prigge (Freie Wähler).
Die Bauherren Thea und Dr. Hartmut Dietrich wollen an der Schulstraße in Maschen, Ecke Thees-weg, bis zu 70 Wohnungen und einige Gewerberäume verwirklichen. Der Investor hat auf die teilweise massive Kritik von Bürgern auf das ihrer Meinung nach zu urbane Erscheinungsbild reagiert und will das Gebäude an der Schulstraße 16 erhalten. Geplant ist, das Haus zu entkernen und zu modernisieren. Ein gastronomischer Betrieb soll dort einziehen.
Das Bauvorhaben von Thea und Dr. Hartmut Dietrich hatte die Bürger mehr polarisiert als das Vorhaben von Steffen Lücking. Bei Seevetals Planungspolitikern dagegen war es weniger umstritten: Bei zwei Enthaltungen fiel die Empfehlung einstimmig aus.
Auf der viel befahrenen Schul-straße wird der Verkehr zunehmen. "Es gibt kein schlüssiges Verkehrskonzept für Maschen", gab Klaus Prigge zu bedenken.
Planungsamtsleiter Fred Patzwaldt hält den zusätzlichen Verkehr für vertretbar: "Die Verkehrssteigerung wird nicht so sein, dass das Problem eskaliert."

Autor:

Thomas Sulzyc aus Seevetal

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