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Großeinsatz bei Getreideernte in Beckdorf.

Bis zu zwei Hektar Fläche in Beckdorf abgebrannt

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Knapp 44.000 Einsätze im Jahr 2018 / Krankenkassen stellen sich quer
Rettungsdienst: Nur geringe Anpassungen notwendig

In mehr als 95 Prozent der Notfälle treffen die Rettungswagen binnen 15 Minuten am Zielort ein  Foto: Archiv
  • In mehr als 95 Prozent der Notfälle treffen die Rettungswagen binnen 15 Minuten am Zielort ein Foto: Archiv
  • hochgeladen von Jörg Dammann

Blaulicht-Meldungen der letzten Tage

Blaulicht

Die Polizei fragt
Wem gehören Geldkassette und Kellner-Portemonnaie?

Wem gehören eine offensichtlich aufgebrochene, grüne Geldkassette und ein schwarzes, stark abgenutztes Kellner-Portemonnaie?, fragt die Polizeiinspektion Harburg. Beides wurde am 24. Juli 2026 im Buchholzer Stadtgebiet an der Bahntrasse im Bereich Holzweg gefunden. Die Polizei vermutet, dass diese Gegenstände aus einer Straftat stammen. Personen, die Hinweise auf die Herkunft dieser Gegenstände geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Buchholz unter der 04181-2850 zu melden.

Blaulicht
Ersthelfer befreiten den 30-jährigen Fahrer aus dem zerstörten Auto, doch er erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen | Foto: Polizeiinspektion Stade
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Tödlicher Verkehrsunfall
30-Jähriger stirbt nach Zusammenstoß mit Baum im Alten Land

Ein 30-jähriger Autofahrer aus Buxtehude ist am vergangenen Donnerstagabend bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 140 zwischen Jork-Hove und Hamburg-Neuenfelde ums Leben gekommen. Der Mann kam gegen 20.40 Uhr auf der Landesstraße 140 zwischen Jork-Hove und Hamburg-Neuenfelde mit seinem VW Up aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Wagen prallt gegen Baum Der 30-Jährige war nach Angaben der Polizei in Richtung Hamburg unterwegs, als sein Auto...

Blaulicht

Buchholz
Zeugen gesucht: Einbruch in ein Restaurant

In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 25./25. Juli, gelangten unbekannte Täter durch ein Fenster ins Restaurant in der Hamburger Straße und entwendeten dort aus der Kasse zirka 400 Euro Bargeld. Wie die Täter es geschafft haben, das Fenster zu öffnen ist derzeit unklar. Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich bei der Polizeiinspektion Harburg unter der Telefonnummer 04181-2850 zu melden.

Blaulicht

Großer Flächenbrand in Beckdorf
Feuerwehren verhindern Ausbreitung auf Waldstück

Bei der Getreideernte ist gestern Abend in Beckdorf eine rund 1,5 bis zwei Hektar große Fläche in Brand geraten. Mehrere Feuerwehren aus dem Landkreis Stade waren im Einsatz. Gemeinsam mit ortsansässigen Landwirten verhinderten sie, dass die Flammen auf weitere Felder und ein angrenzendes Waldstück übergriffen. Mehrere Feuerwehren nach Beckdorf alarmiert Am Mittwochabend gegen 18.30 Uhr wurden die Feuerwehren aus Apensen, Beckdorf, Goldbeck, Sauensiek, Harsefeld sowie der Zug 2 der Feuerwehr...

Blaulicht
Sechs Menschen wurden am 29. Juni in Stade erschossen. Tatmotiv war offenbar ein Sorgerechtsstreit um ein Baby. Die Mutter des Kindes erhält das Sorgerecht vorerst nicht zurück | Foto: jd
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Eilentscheidung des Oberlandesgerichts
Tochter des mutmaßlichen Stader Todesschützen: Mutter bekommt Sorgerecht nicht zurück

Einen Monat nach der tödlichen Gewalttat in einer Stader Mutter-Kind-Einrichtung hat das Oberlandesgericht (OLG) Celle eine erste Entscheidung im Streit um das Sorgerecht für die kleine Tochter des mutmaßlichen Täters getroffen. Die Richter wiesen eine Beschwerde der Mutter des wenige Monate alten Babys gegen einen vorherigen Beschluss des Amtsgerichts ab. Die Beschwerde war noch vor der Bluttat von beiden Elternteilen eingelegt worden. Der Vater des Kindes, der 45-jährige Fatih G., beging vor...

Blaulicht
Der Brandbereich in der Halle – an dieser Stelle wurde auch die PV-Anlage zerstört | Foto: Feuerwehr Stade
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100 Einsatzkräfte löschen Brand
Flammen in Gerätehalle in Stadermoor

Schon von Weitem war am vergangenen Dienstagabend die dichte Rauchwolke über Stadermoor zu sehen. Eine Gerätehalle stand in Flammen. Gegen 20.50 Uhr gingen mehrere Notrufe gleichzeitig ein und die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle löste Alarm aus. Rund 100 Einsatzkräfte aus Bützfleth, Stade, Groß Sterneberg und Hammah rückten zum Brandort aus. Landmaschinen gerettet Die ersten Feuerwehrleute von der Löschgruppe Bützflethermoor begannen umgehend mit den Löscharbeiten. Auch die beiden Züge der...

Blaulicht
Die Feuerwehr löscht die auf dem Trecker-Anhänger aus bislang ungeklärter Ursache brennenden Stroh-Rundballen | Foto: Mathias Wille
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Feuerwehr verhinderte Waldbrand
Stroh-Rundballen gerieten in Kiefernwald bei Garstedt in Brand

Ein Brand bei einem Transport von Stroh-Rundballen löste am Samstagnachmittag einen größeren Feuerwehreinsatz in einem Kiefernwald bei Garstedt aus. Rund 60 Aktive mehrerer Feuerwehren verhinderten, dass sich das Feuer zu einem Waldbrand ausbreitete. Ein Landwirt erlitt dabei Brandverletzungen und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Kurz nach 16 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Garstedt, Wulfsen, Salzhausen und Vierhöfen in die Verlängerung des Bornbachwegs in Garstedt alarmiert....

Blaulicht

Seevetal
Versuchter Diebstahl eines Fahrrades scheiterte

Am Sonntag, 26. Juli, stellte gegen 12.30 Uhr ein 39-jähriger Mann sein E-Bike vor dem Schuppen auf seinem Grundstück im Alten Damm in Seevetal kurzfristig ab, um ein weiteres Fahrrad aus dem Schuppen zu holen. Während sich der junge Mann in dem Schuppen befand bemerkte er, wie ein 57-Jähriger sich an dem vor dem Schuppen abgestellten E-Bike zu schaffen machte um es zu stehlen. Dem 39-jährigen Eigentümer des E-Bikes gelang es, die Person so lange festzuhalten, bis die alarmierte Polizei...

Blaulicht

Zeugen werden gesucht
Diebe plünderten Baustelle in Marschacht

Eine Baustelle an der Elbuferstraße in Marschacht haben Unbekannte zwischen Samstag, 25. Juli, um 14.30 Uhr und Montag, 27. Juli, um 5.30 Uhr geplündert.  Die Täter drangen in den Rohbau eines Einfamilienhauses ein, das derzeit mit einem Baugerüst eingerüstet ist. Nach Angaben der dortigen Bauarbeiter wurden ein Betonmischer der Firma Atica, eine 50-Meter-Kabeltrommel und zwei weitere Baustellenkabel gestohlen. Die Täter müssen zum Abtransport der Gegenstände ein Kraftfahrzeug, eventuell mit...

Blaulicht
Der verunglückte Wagen ist vollständig | Foto: Freiwillige Feuerwehr Samtgemeinde Hanstedt
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Autobahn A7 / Egestorf
Nach Unfall im Auto eingeklemmt / Mit Hubschrauber ins Krankenhaus

Am Sonntagnachmittag gegen 15.40 Uhr ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn A7 zwischen den Anschlussstellen Egestorf und Garlstorf. Ein aus Italien stammendes Ehepaar war mit ihrem Toyota aus bisher unklarer Ursache von der Fahrbahn abgekommen. Im Seitenbereich der Autobahn prallte das Fahrzeug gegen einen Baum und blieb anschließend stark deformiert im Grünbereich der Autobahn liegen. Der Fahrer konnte sich aus dem Fahrzeug befreien, seine Beifahrerin wurde im Fahrzeug...

jd. Stade. Der Rettungsdienst im Landkreis Stade ist gut aufgestellt. Das ist das Ergebnis des jüngsten Gutachtens, das die Firma Forplan aus Bonn im Auftrag der Kreisverwaltung im April erstellt hat. Als Grundlagen dienten die Einsatzzahlen von 2018, die sich im Vergleich zum Vorjahr nur unwesentlich erhöht haben: 43.937 Mal rückten Rettungswagen, Krankentransportfahrzeuge und Notarztautos aus, um Patienten zu Hilfe zu eilen. Das ist lediglich 159 Mal mehr als 2017. Die Experten aus Bonn empfehlen daher nur geringfügige Anpassungen bei der Stationierung der Rettungsfahrzeuge. Ärger machen aber die Krankenkassen: Sie haben in ihrer Funktion als Kostenträger den Landkreis wissen lassen, dass sie die bisherige Form der Gutachten nicht mehr akzeptieren.

"Die Krankenkassen teilen uns mit, dass sie das Gutachten für unzureichend halten, sagen uns aber nicht, wie sie es denn anders haben wollen", sagt die zuständige Kreis-Dezernentin Nicole Streitz. Gefordert werde eine genaue Strukturanalyse, aber die Krankenkassen würden keinerlei Hinweise geben, was im Detail analysiert werden soll. "Die Stellungnahme der Krankenkassen gibt inhaltlich nichts her." Allerdings müsse auch keine Einigung erzielt werden, so Streitz. "Laut Gesetz müssen wir nur das sogenannte Benehmen herstellen." Das bedeute, die Argumentation der Krankenkassen zu berücksichtigen. "Da es aber keine Argumente gibt, machen wir vom Landkreis es einfach so, wie wir es für richtig halten."

Aber auch bei einer Empfehlung aus dem Gutachten verfährt der Landkreis so, wie es die Praktiker richtig finden: Es bleibt bei zwei Rettungswagen und vier Krankentransportwagen in Stade. Forplan hatte vorgeschlagen, dort einen dritten Rettungswagen zu stationieren und den vierten Krankentransporter abzuziehen. Doch der Landkreis sieht das aufgrund der gemachten Erfahrungen anders. Offiziell nichts Neues gibt es in diesem Zusammenhang hinsichtlich der neuen Standorte für die Rettungswachen in Bargstedt und Drochtersen. "Hier müssen erst die Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern abgewartet werden", so Streitz.

Hinsichtlich der sogenannten Eintreffzeiten wird kreisweit das Limit erfüllt. Die Vorgabe ist, dass im Jahresdurchschnitt in 95 Prozent der Fälle ein Rettungsfahrzeug innerhalb von 15 Minuten am Einsatzort eintrifft. Diese Zielvorgabe konnte 2018 erneut erfüllt werden. Laut Statistik wurden 95,7 Prozent der Notfälle binnen einer Viertelstunde erreicht. Die Rettungswagen aus Buxtehude und Stade sind sogar in 14 Minuten vor Ort, die Rettungswachen in Bargstedt, Drochtersen und Horneburg liegen mit 16 Minuten über dem Sollwert und Ausreißer ist Freiburg mit 17 Minuten.

Das Gutachten dient auch als Grundlage für die zum 1.1.2020 anstehende europaweite Ausschreibung von einem Teil des Rettungsdienstes im Landkreis Stade. Derzeit sind 85 Prozent "Altverträge", die mit dem DRK und den Johannitern abgeschlossen worden sind. Weitere zwölf Prozent basieren auf der Ausschreibung von 2014 und werden wiederum vom DRK in Stade sowie von GARD (Gemeinnützige Ambulanz und Rettungsdienst GmbH) in Buxtehude abgedeckt. Die restlichen zwei Prozent des Auftragsvolumens umfasst die nächtliche Bereitschaft des DRK für den zweiten Stader Rettungswagen.

Eines macht Streitz noch einmal deutlich: Alle Berechnungen, wann und wo welche Rettungswagen bereitstehen müssen, basieren auf Wahrscheinlichkeiten. Zugrunde gelegt wird das mögliche gleichzeitige Auftreten von Notfällen im Bereich einer Rettungswache. Ein komplexes Rechenverfahren, das sich - wie der geringe Anpassungsbedarf zeigt - als durchaus praxistauglich erwiesen hat.

Redakteur:

Jörg Dammann aus Stade

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