Alles zum Thema Nicole Streitz

Beiträge zum Thema Nicole Streitz

Blaulicht
Der Tatort in der Küche: eine vertrocknete Blutlache auf dem Fußboden und überall Blutspritzer  Foto: jd
3 Bilder

Hotel in Fredenbeck ist noch mit Spuren der tödlichen Messerattacke übersät
Einfach zurück an den blutigen Tatort? Flüchtlinge üben Kritik

jd. Fredenbeck. Nach der schrecklichen Bluttat in Fredenbeck - ein 23-jähriger Flüchtling aus dem Sudan tötete einen gleichaltrigen Landsmann mit einem Küchenmesser - sollen die Bewohner des Geestdorfes noch immer unter Schock stehen, heißt es in den Medien. Doch was ist eigentlich mit den direkt Betroffenen, den Mitbewohnern, die in derselben Unterkunft wie Täter und Opfer wohnten? Sie kamen bislang nicht zu Wort. Die elf Sudanesen sprachen mit dem WOCHENBLATT über ihre Sorgen und Ängste nach...

  • Fredenbeck
  • 22.06.19
Politik
Dezernentin Nicole Streitz, hier mit dem Ersten Kreisrat Dr. Eckart Lantz (li.) und dem Ausschussvorsitzenden Wilfried Ehlers, gab Informationen zum Düdenbütteler Schlachthof an Ausschussmitglieder und Zuhörer Foto: jab

Politik trifft auf Tierschutz
Schlachthof-Skandal in Düdenbüttel war Thema im Ausschuss des Landkreises

jab. Stade. "Herzlich willkommen" prangt auf dem Bildschirm im Eingangsbereich des Kreishauses in Stade. Diese Worte müssen sich für Friedrich Mülln, Gründer der "Soko Tierschutz", im Nachhinein wie blanker Hohn anfühlen. Denn: Er war alles andere als willkommen bei der Ausschusssitzung für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Tourismus - jedenfalls nicht als Fragensteller. Der Ausschuss thematisierte unter anderem den Skandal um den inzwischen geschlossenen Schlachthof in Düdenbüttel, den...

  • Stade
  • 09.06.19
Blaulicht
In mehr als 95 Prozent der Notfälle treffen die Rettungswagen binnen 15 Minuten am Zielort ein  Foto: Archiv

Knapp 44.000 Einsätze im Jahr 2018 / Krankenkassen stellen sich quer
Rettungsdienst: Nur geringe Anpassungen notwendig

jd. Stade. Der Rettungsdienst im Landkreis Stade ist gut aufgestellt. Das ist das Ergebnis des jüngsten Gutachtens, das die Firma Forplan aus Bonn im Auftrag der Kreisverwaltung im April erstellt hat. Als Grundlagen dienten die Einsatzzahlen von 2018, die sich im Vergleich zum Vorjahr nur unwesentlich erhöht haben: 43.937 Mal rückten Rettungswagen, Krankentransportfahrzeuge und Notarztautos aus, um Patienten zu Hilfe zu eilen. Das ist lediglich 159 Mal mehr als 2017. Die Experten aus Bonn...

  • Stade
  • 31.05.19
Panorama
Friedrich Mülln bei einer vorangegangenen Aktion Fotos: Soko Tierschutz
3 Bilder

Schlachthof-Skandal in Düdenbüttel
"Soko Tierschutz" bekommt neue Hinweise

Schlachthof-Skandal in Düdenbüttel: So arbeitet die "Soko Tierschutz" tk. Landkreis. Ein Vermummter, bewaffnet mit einer Axt, ist schon auf ihn zugestürmt und überfahren wollte man Friedrich Mülln ebenfalls. Eine Rufmordkampagne, erdacht von einer Agentur in der Schweiz, sollte den Gründer der Tierschutzorganisation "Soko Tierschutz" diskreditieren und damit möglichst mundtot machen. Dass die "Soko Tierschutz" jetzt den Schlachthofskandal in Düdenbüttel aufgedeckt hat, zeigt aber: Das waren...

  • Stade
  • 26.04.19
Panorama
Blitzt schon lange nicht mehr: Der "Starenkasten" an der 
Bundesstraße/Ecke Thuner Straße in Stade

Starenkästen an den Ampeln im Landkreis funktionieren schon seit Jahren nicht mehr
Blitzer ohne Blitzfunktion

lt. Landkreis. Findige Autofahrer wissen es wohl längst - die Rotlichtblitzer, die u.a. an der Bundesstraße 73 in Stade (Thuner Straße) oder in Horneburg (Issendorfer Straße) stehen, funktionieren überhaupt nicht und stehen seit Jahren nur noch als "Abschreckung" da. In neue Technik hat der Landkreis an dieser Stelle nicht investiert. Auf WOCHENBLATT-Nachfrage gibt Landkreis-Dezernentin Nicole Streitz zu, dass die Rotlichtüberwachung, also das Blitzen an Ampeln, derzeit ausschließlich von der...

  • Stade
  • 16.04.19
Panorama
4 Bilder

"Soko Tierschutz" deckt brutale Tierquälereien auf Düdenbütteler Schlachthof auf
Kranke Milchkühe grausam entsorgt

tk. Stade. Der Tierquälerei-Skandal um den seit vergangener Woche geschlossenen Schlachthof in Düdenbüttel nimmt immer größere Formen an. Die Tierschützer des Vereins "Soko Tierschutz" haben dort und auf Lkws des Schlachtbetriebs im März und April verdeckte Videoaufnahmen gemacht, die eine Vielzahl erschütternder Verstöße dokumentieren. Das Fleisch von Tieren, die gar nicht hätten geschlachtet werden dürfen, wurde laut "Soko Tierschutz" in die gesamte EU geliefert und unter anderem zu Döner,...

  • Stade
  • 12.04.19
Panorama
Auf der K26 ist vorerst Tempo 50 angesagt

Auf der K26 vom Gas gehen

Temporeduzierung ab Anschlussstelle Jork  ab. Jork. Das dürfte so manchen Autofahrer erstaunen und vor allem schwer fallen: Auf der K26, der Kreisstraße zwischen der Autobahn-Anschlussstelle Jork und Ladekop, darf nur noch 50 km/h gefahren werden. Heißt: Wer aus Gewohnheit dort auf Tempo 100 beschleunigt hat, darf nur noch halb so schnell fahren. Das WOCHENBLATT hat bei Landkreis-Dezernentin Nicole Streitz nachgefragt: Was ist der Grund für das neue Tempolimit? "Aufgrund der...

  • Jork
  • 18.12.18
Blaulicht
Mit Übungen bereiten sich die Einsatzkräfte auf den Katastrophenfall vor  Foto: jd/Archiv

Bürger sind auf Katastrophe nicht vorbereitet

Wenn im Kreis Stade der Ernstfall eintritt: Dezernentin berichtet über das Thema Katastrophenschutz jd. Stade. "Katastrophenschutz ist Denken für die Schublade", sagt Nicole Streitz. Der Dezernentin unterstehen im Landkreis Stade u.a. Brandschutz, Rettungsdienst und öffentliche Ordnung. Wenn letztere wegen einer Naturkatastrophe zusammenzubrechen droht, dann muss Streitz' Behörde die Notfallpläne aus der Schublade ziehen. Damit das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Einsatzkräften...

  • Stade
  • 18.11.18
Politik
Eine jesidische Familie aus dem Irak soll nach Portugal abgeschoben werden. 
Die ehrenamtlichen Helfer sind entsetzt Foto: Fotolia/Thomas Reimer

Abschiebung jesidischer Familie in Buxtehude abgebrochen: Kind und Mütter kollabieren

Jesidische Familie soll von Hedendorf nach Portugal zurück / Kritik von Flüchtlingshelfern / Was sagt der Landkreis? tk. Hedendorf. Familie Mohi, Mutter, Vater und fünf Kinder, sollten in der Nacht zu Donnerstag abgeschoben werden. Sie stammen ursprünglich aus dem Irak und leben in Buxtehude-Hedendorf in einem der Holzhäuser neben dem Sportplatz. Die Abschiebung nach Portugal scheiterte, weil nach Auskunft von Flüchtlingsbetreuern mehrere Menschen, darunter auch ein Kind, kollabierten und...

  • Buxtehude
  • 08.05.18
Politik
"Langsam": Wer diesen Hinweis bekommt, fährt zu schnell am Ortseingang von Guderhandviertel

L 125 in Guderhandviertel: Bei Rasern am Ball bleiben

lt. Guderhandviertel. Dass die Dollerner Straße zwischen dem Ortseingangsschild Guderhandviertel und der Kreuzung Bergfried/Neßstraße zum Rasen verleitet und Autofahrer dort regelmäßig durch aggressive und waghalsige Manöver auffallen, kritisieren Anwohner und die Gemeinde seit langem. Von den geforderten Maßnahmen, die das Problem zumindest verkleinern könnten, haben der Landkreis und die Landesstraßenbaubehörde bislang allerdings keine einzige umgesetzt. Die Gemeinde hat deshalb den...

  • Stade
  • 06.02.18
Politik
Der technische Mitarbeiter Thomas Wilkens-Severin (re.) mit Ausschussmitgliedern in der Küche des Klinik-Bunkers
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Opas OP-Tisch und eine Fäkalpumpe: Blick in Stades verwaistes Katastrophenlazarett

Ein Meter Stahlbeton gegen Artilleriegeschosse tp. Stade-Wiepenkathen. Luftangriffe oder Naturkatastrophen will kein Mensch erleben - doch wohin mit Kranken und Verletzten, wenn durch höhere Gewalt Kliniken und Arztpraxen unbenutzbar sind? Für den Ernstfall hält der Landkreis Stade in der Stader Ortschaft Wiepenkathen ein Notkrankenhaus bereit. Kürzlich nahmen Fachpolitiker des Landkreises vor der Sitzung des Ausschusses für Feuerschutz und Ordnungsangelegenheiten gemeinsam mit...

  • Stade
  • 17.11.17
Panorama
Dieses Ortsschild an der Kreisstraße 38 muss ersetzt werden. Hier muss Mittelnkirchen und nicht Neuenkirchen stehen

Falsches Ortsschild in Mittelnkirchen als Verwaltungs-Posse

lt. Mittelnkirchen. Zu einer Verwaltungsposse hat sich der Fall des falschen Ortsschildes „Neuenkirchen/Jork“ an der Kreisstraße 38 (Hinterdeich) inzwischen entwickelt. Auch ein halbes Jahr nachdem Mittelnkirchens Ortsbürgermeister Joachim Streckwaldt den Landkreis auf die "Mogelpackung" hingewiesen hat, ist das gelbe Schild immer noch nicht ersetzt worden. "Man fühlt sich langsam wirklich auf die Rolle genommen", sagt Streckwaldt. Landkreis-Dezernentin Nicole Streitz habe ihm zunächst gesagt,...

  • Stade
  • 14.11.17
Politik
Die Politik muss jetzt entscheiden, wo die Rettungswagen künftig stationiert werden   Foto: tk/Archiv

Neue Rettungswache: Stader Kreis-Verwaltung legt Politik Standort-Vorschläge vor

jd. Harsefeld/Stade. Die Planungen des Landkreises für die neu zu bauenden Rettungswachen gehen in die heiße Phase. Der Politik liegt jetzt ein Papier der Verwaltung vor, in dem mögliche Standorte aufgelistet sind und deren Eignung geprüft worden ist. Neben Drochtersen und Horneburg geht es auch um die Samtgemeinde Harsefeld. Wie berichtet, hat sich die Bargstedter DRK-Wache nach der Expertise eines Gutachters als ungeeignet erwiesen. Die Wache lässt sich nicht erweitern und zudem ist die Lage...

  • Harsefeld
  • 07.11.17
Politik
Sie wissen noch nicht, wo sie künftig stationiert werden: Mitarbeiter der Bargstedter Rettungswach bei einer Schau-Übung mit der Feuerwehr   Foto: jd

Wohin mit der Rettungswache? Diskussion um neuen Standort im Stader Südkreis

jd. Landkreis. Wo werden künftig die beiden Rettungswagen stationiert, die weite Bereiche des Stader Südkreises zwischen Kutenholz und Sauensiek abdecken sollen? Eine Antwort darauf haben Politik und Verwaltung noch nicht gefunden. "Wir werden jetzt Gespräche führen, auch mit Grundeigentümern", erklärt die für den Rettungsdienst zuständige Kreisdezernentin Nicole Streitz. Auf jeden Fall steht fest: Der bisherige Standort mitten in Bargstedt eignet sich nicht für den notwendigen Ausbau zu einer...

  • Harsefeld
  • 22.09.17
Panorama
Insgesamt erhöhen sich die Rettungsdienst-Stunden im Landkreis Stade

Rettungswagen in Stade: Wieviele sind nötig?

bc. Stade. Auch nach der Sitzung des nicht-öffentlichen Kreisausschusses steht nicht fest, ob künftig zwei Rettungswagen in Stade rund um die Uhr bereitstehen werden oder nicht. Die Fraktionen meldeten Beratungsbedarf an. Eine Entscheidung fällt nun am Montag im Kreistag (ab 9 Uhr, Kreishaus). Wie berichtet, kam ein vom Landkreis in Auftrag gegebenes Gutachten zu dem Schluss, die Kapazitäten an Rettungswagen (RTW) intern zu verschieben - u.a. zu Gunsten einer besseren Versorgung am...

  • Buxtehude
  • 16.06.17
Panorama
Der Lkw-Verkehr im Alten Land belastet und ärgert viele Anwohner
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Verkehrsmonitoring im Alten Land: Lkw-Verkehr bleibt ein großes Problem

lt. Steinkirchen. Frustriert, enttäuscht und nicht ernst genommen fühlten sich wohl viele Mitglieder diverser Bürgerinitiativen (BI) aus dem Alten Land und Dammhausen nach der nicht-öffentlichen Veranstaltung „Verkehr im Alten Land“, zu der in der vergangenen Woche der Landkreis Stade und die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr aus Stade (NLStBV) eingeladen hatten. Im Dorfgemeinschaftshaus Steinkirchen kamen u.a. die BI-Vertreter, Vertreter der Behörden und der Polizei,...

  • Stade
  • 31.03.17
Politik
Landkreis-Dezernentin Nicole Streitz

Immer mehr Flüchtlinge kehren freiwillig zurück

bc. Stade. In Deutschland befinden sich laut Ausländerzentralregister 213.000 „vollziehbar ausreisepflichtige Ausländer“. Im Landkreis Stade sind es aktuell 820, die keine Chance auf ein Bleiberecht besitzen. Die Zahl der Migranten, die dabei freiwillig in ihre Heimat zurückkehren, steigt. Im Landkreis Stade waren es im vergangenen Jahr 318 Personen, vorwiegend aus den Westbalkanstaaten, die aus freien Stücken in ihre Herkunftsländer zurückreisten. Davon hatte die Kreisverwaltung nach Angaben...

  • Buxtehude
  • 24.02.17
Panorama
Chidir D. will gern Deutscher werden, darf es aber (noch) nicht

"Fühle mich als Deutscher" - In Deutschland geboren: Junger Syrer sieht sich ungerecht behandelt

jd. Stade/Harsefeld. Das deutsche Ausländerrecht ist eine schwierige Materie. Betroffene können oftmals nicht verstehen, warum sie in vielerlei Hinsicht schlechter gestellt sind als Bundesbürger - gerade wenn sie schon lange hier leben. Die Geschichte eines jungen Mannes aus Harsefeld zeigt, dass die komplizierte Gesetzeslage zu folgenreichen Missverständnissen führen kann. Das WOCHENBLATT begleitete den 19-jährigen Syrer, der Kritik an der Ausländerbehörde übt, mit aufs Amt. Der Landkreis...

  • Harsefeld
  • 27.08.16
Panorama
Bio-Vermarktung trotz Verbots: Waren die Kontrollen zu lasch?
3 Bilder

Galloway-Bullen sind offenbar verhungert

Tier-Martyrium in Hammah beschäftigt die Landespolitik / Landkreis Prüft Haltungsverbot tp. Hammah. Die Untersuchung der 23 Galloway-Jungbullen, die kürzlich auf einem Bio-Bauernhof in Groß Sterneberg bei Hammah tot aufgefunden wurden (das WOCHENBLATT berichtete), leifert erste Ergebnisse: Demnach sind die Rinder, die Spaziergänger auf sumpfigen Moorweiden entdeckt hatte, aller Wahrscheinlichkeit nach an Hunger verendet. Laut der zuständigen Dezernatsleiterin beim Landkreis Stade, Juristin...

  • Oldendorf-Himmelpforten
  • 25.03.16
Politik
Die Registrierung findet nicht im Kreishaus, sondern im leerstehenden Staatsarchiv statt

Notunterkünfte in Stade: Land startet mit Registrierung

bc. Stade. Seit Montag ist die Landesaufnahmebehörde (LAB) in Stade, um Flüchtlinge aus den Notunterkünften zu registrieren. Im Pendelverkehr werden die Menschen mit Bussen von den Turnhallen in die Innenstadt gefahren. Die Flüchtlinge werden in der Reihenfolge ihrer Ankunft in Stade registriert - die ersten kamen bereits Mitte Oktober. Danach erhalten sie eine Bescheinigung über die Meldung als Asylsuchender und das erste Mal ein Taschengeld. Bei Alleinstehenden sind das 143 Euro im Monat. Im...

  • Stade
  • 12.12.15
Panorama
Nahmen wie viele Bürger die Turnhalle in Augenschein: Harsefelds Bürgermeister Michael Ospalski und Flüchtlingsbetreuerin Huda Aslam

In Harsefeld sind die Vorbereitungen für Notunterkunft weitgehend abgeschlossen / Info-Abend für die Bürger

jd. Harsefeld. Die Flüchtlinge können in Kürze kommen: In Harsefeld sind fast alle Voraussetzungen geschaffen, um bis zu 300 Menschen im Rahmen der Notaufnahme unterbringen zu können. Die Turnhalle des kreiseigenen Aue-Geest-Gymnasiums wurde bereits hergerichtet. Einzig das große Aufenthaltszelt mit wintertauglicher Thermohülle fehlt noch. Da die Notunterbringung von Flüchtlingen derzeit ein großes Thema im Ort ist, hatte Samtgemeinde-Bürgermeister Rainer Schlichtmann zu einem Info-Abend in das...

  • Harsefeld
  • 01.12.15
Panorama
Malteser-Einsatzleiter Jens Engel und Kreis-Ordnungsdezernentin Nicole Streitz in der Harsefelder Sporthalle

Landkreis Stade erwartet weitere Flüchtlingsankunft am Dienstag

bc/tp. Stade. Zum zehnten Mal sind am Dienstag Flüchtlinge aus Bürgerkriegsgebieten im Rahmen eines Amtshilfeersuchens des Landes nach Stade gebracht worden. In zwei Bussen trafen 104 Menschen am Kreishaus ein. Die Vorbereitungen für eine Unterbringung in Harsefeld laufen auf Hochtouren. Von den 60 Flüchtlingen, die sich erfassen ließen, stammen die meisten aus Syrien (35), die übrigen aus Afghanistan (21), dem Iran (2) und dem Irak (1). In einem Fall konnte das Herkunftsland noch nicht...

  • Stade
  • 20.11.15
Panorama
Seit 2012 steht das Kreiswehrersatzamt an der Albert-Schweitzer-Straße leer

Kreiswehrersatzamt: Erste dauerhafte Massenunterkunft

bc. Stade. Seit Jahren steht das Kreiswehrersatzamt in Stade leer. In Notzeiten wie diesen ein Segen für Bürgermeisterin Silvia Nieber (SPD). Rund 150 Flüchtlinge kann sie in dem früheren Bürokomplex an der Albert-Schweitzer-Straße unterbringen. Und zwar mietfrei und unbefristet. Der Bund stellt das Gebäude kostenlos zur Verfügung. Es ist das erste Mal, dass die Hansestadt von ihrem Vorhaben abrücken muss, Flüchtlinge dezentral zu verteilen. Derzeit lässt die Stadt das Haus sanieren....

  • Stade
  • 27.10.15
Panorama
Die DRK-Mitarbeiter Tobias Weber (li.) und Sebastian Bosse bei der Essensausgabe. Sonntagmittag gab es schweinefleischlose Hackbälle und ein vegetarisches Gericht
7 Bilder

Notunterkunft in Stade: Reibungsloser Ablauf dank Ehrenamtlicher

Es ist eine Herkules-Aufgabe, die die ehrenamtlichen Helfer vom DRK, von den Johannitern, Maltesern, von der DLRG, vom THW und von der Feuerwehr derzeit leisten. Innerhalb weniger Stunden richteten sie in der BBS III und den zwei Sporthallen an der Glücksstädter Straße in Stade eine Notunterkunft für ca. 450 Flüchtlinge ein. Das WOCHENBLATT durfte sich vor Ort umschauen. Es ist Sonntagmittag gegen 12 Uhr: In der Sporthalle, dem sogenannten Ruhebereich, ist es tatsächlich sehr ruhig, die...

  • Stade
  • 20.10.15
  • 1
  • 2