Mit Asphalt gegen Straßenschäden
Der Landkreis Stade bringt weitere Kreisstraßen auf Vordermann
- Die Kreisstraße 38 in der Gemeinde Jork gehört zu den Straßen, die im September saniert werden sollen
- Foto: Landkreis Stade
- hochgeladen von Jörg Dammann
Die nächste Runde bei der Sanierung der maroden Kreisstraßen steht an: Bis Ende September lässt der Landkreis Stade Fahrbahnschäden auf mehreren Strecken in Jork, Buxtehude und Himmelpforten beseitigen. Damit setzt der Kreis seinen eingeschlagenen Kurs fort, seine vielerorts arg ramponierte Verkehrsinfrastruktur wieder auf Vordermann zu bringen.
Wer regelmäßig auf den Kreisstraßen im Landkreis Stade unterwegs ist, weiß: Es gibt noch reichlich zu tun. Schlaglöcher, Risse, Unebenheiten und Flickwerk prägen vielerorts das Bild. Umso erfreulicher ist es, dass inzwischen tatsächlich etwas passiert. Nachdem die Sanierung der Kreisstraßen über Jahre nur schleppend vorankam, arbeitet der Landkreis den gewaltigen Sanierungsstau inzwischen Stück für Stück ab.
- Auch die K26 steht auf der Liste
- Foto: Landkreis Stade
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Jetzt stehen die nächsten Strecken auf dem Programm. Bis Ende September sollen nach Angaben des Landkreises folgende Abschnitte saniert werden:
Jork:
- Jorker Straße (K26), rund 1.250 Meter
- An der Chaussee (K26), rund 1.000 Meter
- Jorkerfelde (K26), rund 1.430 Meter
- Yachthafenstraße (K38), rund 750 Meter
Buxtehude:
- Ottenser Weg (K52), rund 1.950 Meter
- Föhrenweg (K60), rund 950 Meter
Himmelpforten:
- Am Friedhof/Forth (K62), rund 1.190 Meter
Insgesamt werden damit auf gut 8,5 Kilometern Kreisstraße Schäden angegangen. Vorgesehen sind vollflächige Oberflächenbehandlungen. Unebenheiten sollen beseitigt und die Griffigkeit der Fahrbahn verbessert werden. Es handelt sich um Tagesbaustellen, sodass die Straßen grundsätzlich befahrbar bleiben sollen. Lediglich mit kleineren Verkehrseinschränkungen ist zu rechnen.
Jahrelanger Sanierungsstau
Dass diese Arbeiten dringend notwendig sind, steht außer Frage. Das WOCHENBLATT berichtet seit Jahren über den miserablen Zustand vieler Kreisstraßen. Eine Zustandserfassung hatte 2024 sogar ergeben, dass der Anteil der Straßen in sehr schlechtem Zustand innerhalb von fünf Jahren von 34,5 auf 40,6 Prozent gestiegen war.
Lange scheiterte ein schnelleres Sanierungstempo nicht einmal am Geld, sondern vor allem an fehlendem Fachpersonal und mangelnden Planungskapazitäten im Kreisstraßenamt. Dieses Nadelöhr konnte inzwischen weitgehend beseitigt werden. Seither kommt deutlich mehr Bewegung in die Sache.
Und das ist auch bitter nötig. Denn von einem guten Zustand des Kreisstraßennetzes kann noch lange keine Rede sein. Aber der Landkreis Stade ist dabei, seine Verkehrsinfrastruktur wieder auf Vordermann zu bringen.
Redakteur:Jörg Dammann aus Stade |
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