Gruß-Botschaft vom Bundespräsidenten
Einbürgerungsfeier: 41 neue Staatsbürger im Landkreis Stade
- Die 41 neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger mit den weiteren Gästen der Einbürgerungsfeier im Stader Kreishaus.
- Foto: Landkreis Stade / Nina Dede
- hochgeladen von Jörg Dammann
Der Landkreis Stade hat 41 neue Bürger. Im großen Sitzungssaal des Stader Kreishauses überreichte Landrat Kai Seefried 41 Frauen, Männern und Kindern aus zwölf Herkunftsländern ihre Einbürgerungsurkunden.
Es war bereits die 35. Einbürgerungsfeier, die der Landkreis Stade ausrichtete – und erneut wurde deutlich, wie bunt und vielfältig die Region durch Zuwanderung geworden ist. „Viele von Ihnen wissen ganz besonders, wie wichtig Frieden, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit sind. Daher sollten wir uns alle jeden Tag für die Demokratie einsetzen – sie darf nicht zur Selbstverständlichkeit werden“, betonte Seefried in seiner Ansprache.
Video-Gruß vom Bundespräsidenten
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wandte sich per Videobotschaft an die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. „Die Demokratie lebt jetzt auch durch Sie“, lautete seine Botschaft. Auch die SPD-Landtagsabgeordnete Corinna Lange begrüßte die Neubürger. Sie hob die Vielfalt als Bereicherung hervor: „Alle Menschen sind unterschiedlich, genau das ist wertvoll und bereichert unsere Gesellschaft.“
Für die frisch Eingebürgerten sprach Sandra von Butjar, die in Brasilien geboren wurde und seit zehn Jahren in Deutschland lebt. Die 47-Jährige schilderte die Freude über ihre neue Staatsangehörigkeit und fand damit viele dankbare Zuhörerinnen und Zuhörer im Saal.
Neben der Urkunde erhielten die Erwachsenen ein Exemplar des Grundgesetzes. Für die Kinder gab es zusätzlich einen kuscheligen Landkreis-Teddy. Den musikalischen Rahmen gestalteten Ingolf Lienau und Pia Viola Mangels von der Kreisjugendmusikschule Stade.
Ein bunter Querschnitt rund um den Globus
Die 41 Neubürger stammen aus Syrien (17 Personen), Afghanistan und der Ukraine (jeweils fünf), Brasilien (vier) und der Türkei (zwei). Je eine Person kommt aus Bulgarien, Indien, dem Irak, den Philippinen, Polen, Serbien und Tunesien. Eine Person war zuvor staatenlos. Auch geografisch sind die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger im Landkreis breit verteilt: 16 leben in Stade, 13 in Buxtehude, fünf in Jork, drei in der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten, zwei in Harsefeld sowie jeweils eine Person in den Samtgemeinden Fredenbeck und Lühe.
Im vergangenen Jahr wurden im Landkreis Stade insgesamt 715 Menschen aus 38 Ländern eingebürgert. Die meisten von ihnen stammten aus Syrien, Afghanistan, der Türkei, dem Iran und Russland.
Redakteur:Jörg Dammann aus Stade |
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