Absage wegen der extremen Temperaturen
Bisher größte Katastrophenschutzübung im Landkreis Stade fällt aus
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Die für Samstag, 27. Juni, geplante Katastrophenschutzübung „Cascadia“ des Landkreises Stade ist kurzfristig abgesagt worden. Grund ist die anhaltende Hitzewelle: Die Wetterdienste sagen für den Landkreis Stade Temperaturen von bis zu 36 Grad voraus. Diese körperliche Belastung will man den zahlreichen ehrenamtlichen Einsatzkräften offenbart nicht zumuten.
Das WOCHENBLATT kündigt die Großübung an diesem Samstag auf seiner Titelseite an - mit dem Hinweis, dass es im Rüstjer Forst zu einer größeren Rauchentwicklung kommen dürfte. Dabei handele es sich aber um keinen Waldbrand. Der Qualm werde im Rahmen des Übungsszenarios erzeugt. Diese Ankündigung ist aufgrund der Absage jetzt hinfällig. Sollte aber doch Rauch aus dem Rüstjer Forst aufsteigen, dann dürfte es sich tatsächlich um ein Feuer handeln. Aufgrund der extremen Hitze ist die Gefahr von Wald- und Vegetationsbränden stark gestiegen.
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An der Großübung sollten zahlreiche Kräfte der Feuerwehren sowie der Hilfs- und Katastrophenschutzorganisationen teilnehmen. Geplant waren neben einem simulierten Waldbrand im Rüstjer Forst weitere anspruchsvolle Einsatzszenarien wie großflächige Stromausfälle (Blackouts) und Evakuierungen. Nach Angaben von Landrat Kai Seefried hätte es sich um die größte Katastrophenschutzübung gehandelt, die jemals im Landkreis Stade durchgeführt worden wäre.
Nachdem sich die Wetterprognosen mit extremen Temperaturen weiter verfestigt hatten und wohl auch aus den Reihen der beteiligten Hilfsorganisation Bedenken geäußert wurden, entschied sich der Landkreis für die Absage - als Vorsichtsmaßnahme zum Schutz der überwiegend ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Im Ernstfall würden die Einsatzkräfte selbstverständlich unabhängig von den Temperaturen ausrücken. Wenn Menschen Hilfe benötigen, spielt das Wetter keine Rolle, lautet das Credo der ehrenamtlichen Rettungskräfte.
Redakteur:Jörg Dammann aus Stade |
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