Landrat ruft Neubürger auf, sich zu engagieren
Einbürgerungsfeier im Stader Kreishaus: 40 neue Staatsbürger
- Die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger mit Landrat Kai Seefried und den Gästen der Einbürgerungsfeier
- Foto: Landkreis Stade / Daniel Beneke
- hochgeladen von Jörg Dammann
Mit feierlichen Worten und festlichen Klängen wurden im Stader Kreishaus neue Mitbürgerinnen und Mitbürger willkommen geheißen. 40 Frauen, Männer und Kinder aus elf Herkunftsländern erhielten ihre Einbürgerungsurkunden.
Landrat Kai Seefried überreichte die Urkunden und rief die Neubürgerinnen und Neubürger dazu auf, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen. „Engagieren Sie sich hier bei uns im Landkreis Stade“, erklärte der Chef der Kreisverwaltung. Man könne sein Wissen und Können im Ehrenamt einbringen, sei es bei der Freiwilligen Feuerwehr, im Sport- oder Schützenverein oder auch in der Kommunalpolitik. Der Landkreis brauche Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven. Die deutsche Staatsbürgerschaft sei ein Bekenntnis zu gemeinsamen Werten wie Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Frieden – Werte, die täglich mit Leben gefüllt werden müssten.
Für die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger sprach Abrar Alotaibi aus Jordanien. Die 41-Jährige, die in einem Hamburger Ingenieurbüro arbeitet, kam im Jahr 2018 nach Deutschland. Der Landkreis Stade sei für sie ein Ort der Chancen, an dem ein neues Kapitel in ihrem Leben begonnen habe. Sie sei „stolz darauf, ein Teil der deutschen Gesellschaft zu sein.“ Sie wisse aber auch: Dank der deutschen Staatsbürgerschaft habe sie nicht nur Rechte, sondern auch eine Verantwortung für die Gesellschaft.
- Landrat Kai Seefried führt durch die Festveranstaltung im großen Sitzungssaal des Kreishauses
- Foto: Landkreis Stade / Daniel Beneke
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Die Festrede hielt die CDU- Bundestagsabgeordnete Vanessa Zobel. Sie würdigte die individuellen Lebenswege der Eingebürgerten und ermutigte sie, sich in Vereinen, Dorfgemeinschaften und im Alltag einzubringen. Mit der Einbürgerung gehöre man dazu, sagte Zobel, und habe die Möglichkeit, die Region aktiv mitzugestalten.
Die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger stammen aus Afghanistan, Bulgarien, Irak, Iran, Jordanien, Kasachstan, Kongo, Kosovo, Nordmazedonien, Polen, Serbien, Spanien, Sudan, Syrien, Togo, Türkei.. Neben den Urkunden erhielten sie ein Exemplar des Grundgesetzes, für die Kinder gab es einen Landkreis-Teddy. Musikalisch begleitet wurde die Feier von Musikern der Kreisjugendmusikschule Stade.
Redakteur:Jörg Dammann aus Stade |
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