Ein Viertel des Eigenanteils ist geschafft
Für ein neues Boot: DLRG Stade benötigt weitere Spenden

Der DLRG-Vorsitzende Christian Schaarschmidt (li.) freut sich über die Spende von Sparkassen-Chef Wolfgang Schult
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  • hochgeladen von Jörg Dammann

jd. Stade. Sie haben schon viele Leben gerettet: Die Freiwilligen der DLRG Stade sind auf der Elbe und ihren Nebenflüssen im Einsatz, um Menschen aus Gefahrensituationen zu befreien. Für diese Aufgabe benötigen die ehrenamtlichen Lebensretter ein neues Spezialboot. Dessen Anschaffung kann der Stader DLRG-Ortsverein aber nicht allein stemmen. Vor einiger Zeit hatte das WOCHENBLATT daher zu Spenden aufgerufen. Noch ist die Finanzierung nicht gesichert, mit einer Spende der Stiftung Sparkasse Stade- Altes Land kommt die DLRG ihrem Ziel aber einen weiteren Schritt näher.

Die 2.000 Euro, die Sparkassen-Vorstand Wolfgang Schult kürzlich dem Stader DLRG-Vorsitzenden Christian Schaarschmidt in Form eines Schecks überreicht hat, werden die Wasserretter für die Eigenfinanzierung des neuen Bootes auf die "hohe Kante" legen. Sie müssen die Hälfte der Kosten selbst übernehmen, die anderen 50 Prozent will der Landkreis als Zuschuss geben.

Laut DLRG-Pressesprecher Markus Scheliga war Schult durch die WOCHENBLATT-Lektüre auf das Problem aufmerksam geworden. Er ließ sich von Schaarschmidt über die Arbeit der DLRG informieren und bekam erläutert, warum ein Ersatz für das mehr als 30 Jahre alte Motorrettungsboot "Good Will" nötig ist. Wie berichtet, entspricht die Ausstattung der "Good Will" längst nicht mehr dem Stand der Technik. Wichtige Geräte wie Sonar und Radar fehlen, eine Nachrüstung ist wirtschaftlich nicht sinnvoll.

Als Ersatz soll ein sogenanntes "Offshore-RIB" angeschafft werden, ein Schlauchboot mit festem Rumpf, das noch bei Windstärke 8 und vier Meter hohen Wellen eingesetzt werden kann und mit 40 Knoten (ca. 75 km/h) deutlich schneller als die "Good Will" wäre.

Schaarschmidt hob hervor, dass modernes und zeitgemäßes Einsatzmaterial im Rettungsdienst notwendig sei. Das hätten die Einsätze aus der jüngsten Vergangenheit gezeigt. Als Beispiele führte er u.a. den Untergang des mit 43 Menschen besetzten Lotsenschoners, die medizinischen Notfälle auf Kreuzfahrtschiffen oder den Herzinfarkt eines Arbeiters auf der Elbinsel Schwarztonnensand an.
Die DLRG habe aber kaum Einnahmequellen, so Schaarschmidt. Nur aus Mitgliedsbeiträgen, Einsatzabrechnungen und Kursgebühren sei der Eigenanteil nicht zu finanzieren, sodass die DLRG auf Spenden angewiesen sei.

Schult lobte das Engagement der Ehrenamtlichen und gab zu verstehen, dass seinem Kreditinstitut als lokalem Unternehmen besonders daran gelegen sei, dass die Spende in der Region bleibe, indem sie zu 100 Prozent in den Kauf eines Ersatzbootes für die "Good Will" fließe.

"Rund ein Viertel der Eigenmittel haben wir jetzt zusammen", sagt DLRG-Sprecher Markus Scheliga. Er hofft, dass sich noch weitere Spender dem Vorbild der Sparkasse Stade-Altes Land anschließen und die Arbeit der freiwilligen Helfer dadurch honorieren, indem sie die DLRG bei der Anschaffung des Bootes finanziell ein wenig unterstützen.

• Spenden können auf folgendes Konto eingezahlt werden:
DLRG STADE, IBAN:
DE93 2415 1005 0000 0696 66
Sparkasse Stade-Altes Land

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