Unterstützung kommt an
Hebammenzentrale im Landkreis Stade ist gut angelaufen

Schwangere nehmen das Angebot der Hebammenzentrale des Landkreises Stade in Anspruch
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jab. Landkreis. Die Hebammenzentrale des Landkreises Stade wird von Schwangeren bisher gut angenommen. Allerdings sind bisher die Gespräche zu einer Kooperation zwischen Diakonieverband Buxtehude-Stade, der für den Betrieb zuständig ist, und dem Niedersächsischen Hebammenverband gescheitert. Möglichen Nachteilen dadurch sollen gegebenenfalls Konsequenzen folgen.

Nach Beschluss des Ausschusses für Gesundheit, Soziales und Sport vom März 2019 wurde mit dem Diakonieverband Buxtehude-Stade ein Vertrag zur Errichtung und Betrieb einer Hebammenzentrale im Landkreis Stade geschlossen. Zudem wurden zwei Hebammen eingestellt. Hinzu kamen die Beschaffung der Ausstattung, ein entsprechender Internetauftritt und freie Hebammen zur Mitarbeit. So ging die Einrichtung im Januar dieses Jahres an den Start.

Der Vertrag sieht vor, dass der Diakonieverband eng mit dem Niedersächsischen Hebammenverband zusammenarbeitet und diesen fachlich in die Arbeit mit einbindet. Ein Kooperationsvertrag zwischen den beiden Verbänden ist bisher nicht zustande gekommen, da man sich nicht auf Vereinbarungen einigen konnte. Der Diakonieverband ist mit einer fachlichen Mitbestimmung sowie einer organisatorischen Mitbestimmung des Hebammenverbandes zwar einverstanden, lehnt allerdings das finanzielle Mitbestimmungsrecht ab.

Sofern die fehlende Kooperationsvereinbarung zwischen den Verbänden zu einer wesentlichen Beeinträchtigung des Angebotes der Hebammenzentrale führen sollte, soll die Vereinbarung mit dem Diakonieverband nach Ablauf des Vertragszeitraumes 2023 nicht verlängert werden. Seit Juni 2020 gibt es eine bundesweite noch im Aufbau befindliche Hebammenzentrale „Ammely“, die das gleiche Ziel wie die Hebammenzentrale im Landkreis Stade verfolgt. Die Entwicklung der Plattform des Deutschen Hebammenverbandes wird bis 2023 zu beobachtet.

• Die Hebammenzentrale erleichtert den Schwangeren den Zugang zu einer Hebamme und entlastet diese gleichzeitig von Verwaltungsaufgaben. Fast alle in der Vor- und Nachsorge im Landkreis tätigen Hebammen beteiligen sich und stellen ihre freiberuflichen Kapazitäten zur Verfügung. Ein "Herumtelefonieren" wird somit überflüssig und Wartezeiten fallen weg.

Schwangere nehmen das Angebot der Hebammenzentrale des Landkreises Stade in Anspruch
Beraten Frauen rund die Geburt und vermitteln Hebammen: 
Iris Freyer (li.) und Anna-Lena Topp vom Hebammenzentrum
Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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