Hitzewochenende: Klinikbetrieb an den Elbe Kliniken lief stabil
- Insbesondere Senioren und Seniorinnen litten am Hitzewochenede unter Kreislaufproblemen
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Das Hitzewochenende hat in den Elbe Kliniken in Stade und in Buxtehude zwar zu einem erhöhten Patientenaufkommen in den Notaufnahmen geführt, größere Auswirkungen auf den Klinikbetrieb blieben jedoch aus. Auch ein technischer Defekt an einer kältetechnischen Anlage im Elbe Klinikum Stade konnte ohne Folgen für die Patientenversorgung behoben werden.
Besonders Senioren und Seniorinnen waren betroffen
Nach Angaben der Elbe Kliniken suchten insbesondere ältere Menschen mit hitzebedingten Beschwerden die Notaufnahmen auf. Dabei handelte es sich vor allem um Kreislaufprobleme. Kritische Notfälle aufgrund der hohen Temperaturen seien jedoch nicht verzeichnet worden. In den meisten Fällen konnten die Patientinnen und Patienten nach einer ambulanten Behandlung – teilweise nach der Gabe einer Infusion – wieder nach Hause entlassen werden.
Die Belegung der Stationen lag über das Wochenende insgesamt im normalen bis leicht unterdurchschnittlichen Bereich. Eine außergewöhnlich hohe Arbeitsbelastung habe sich dadurch nicht ergeben. Gleichwohl hätten die hohen Außen- und Innentemperaturen auch das Klinikpersonal belastet. Im Vorfeld der Hitzewelle seien alle Mitarbeitenden noch einmal für den Schutz der eigenen Gesundheit sowie der Patientinnen und Patienten sensibilisiert worden. Als kleine Aufmerksamkeit erhielten die Beschäftigten am Freitag Melonen zur Erfrischung.
Schnelle Reaktion auf technischen Defekt
Für zusätzlichen Einsatz sorgte am Freitagnachmittag ein technischer Defekt an einer von zwei kältetechnischen Anlagen des Elbe Klinikums Stade. Gegen 15.30 Uhr registrierte das Überwachungssystem in einem Rechenzentrum einen Temperaturanstieg und löste frühzeitig einen Voralarm aus. Nach Angaben der Elbe Kliniken konnten umgehend Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, sodass kritische Temperaturen nicht erreicht wurden.
Ursache des Defekts waren nach Angaben des Klinikums die außergewöhnlich hohen Außentemperaturen. Gemeinsam mit der Feuerwehr, die kurzfristig mobile Kühlaggregate bereitstellte, sowie durch weitere technische Maßnahmen konnte die Temperatur im Rechenzentrum wieder in den regulären Bereich abgesenkt werden. Die Reparatur der betroffenen Anlage wurde unmittelbar eingeleitet.
Notfallkonzept funktionierte zuverlässig
Die Patientenversorgung sei zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen, betonen die Elbe Kliniken. Der Vorfall habe ausschließlich die Klimatisierung eines Rechenzentrums betroffen. Für solche Situationen stünden umfassende Notfall- und Ausfallkonzepte bereit, die unter anderem den Betrieb der wichtigsten IT-Systeme sicherstellen. Auch die Kommunikation zwischen den beteiligten Bereichen sowie besonders sensiblen Stationen wie Intensivstation, Operationsbereich und Kreißsaal habe reibungslos funktioniert.
Die Elbe Kliniken bedanken sich bei den Mitarbeitenden sowie der Feuerwehr für den schnellen Einsatz. Der Vorfall habe gezeigt, dass die bestehenden Sicherheits- und Notfallkonzepte auch unter außergewöhnlichen Bedingungen zuverlässig funktionieren.
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