Keine "Blockbuster"-Ausstellungen

Malerin und Designerin Marie Schirrmacher-Meitz ist neuhe Chefin des Kunstvereins Stade
2Bilder
  • Malerin und Designerin Marie Schirrmacher-Meitz ist neuhe Chefin des Kunstvereins Stade
  • hochgeladen von Thorsten Penz

Kreative Frau an der Spitze der Kustvereins Stade / Unabhängigkeit bleibt die Devise

tp. Stade. Die Mitglieder des Kunstvereins Stade haben ihren Vorstand neu gewählt. Mit der international renommierten Künstlerin und Diplom-Designerin Marie Schirrmacher-Meitz (58) aus Hechthausen steht nun eine kreative Frau an der Spitze des Vereins. Der bisherige Vorsitzende Dieter-Theodor Bohlmann, der 25 Jahre die Geschicke des Vereins lenkte, hatte sein Amt aus Altersgründen niedergelegt.
Marie Schirrmacher-Meitz, die sich im Vereins bereits seit einem Jahrzehnt als Kuratorin engagiert, will gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Dieter Kunze (75) und den 90 Mitgliedern mehrere Projekte anpacken. Dabei bleib Unabhängigkeit die Devise des Vereins.

Kurzfristiges Ziel ist die Freischaltung der neuen Homepage mit frischen Informationen über die Arbeit des Kunstvereins und die aktuellen Ausstellungen.
"Weiterhin wollen wir den Kunstbetrieb mit monatlichen Ausstellungen aufrechterhalten", sagt Marie Schirrmacher-Meitz. Die Vernissagen sollen, wie gewohnt, an jedem ersten Sonntag im Monat um 11 Uhr beginnen. Es wird weiterhin Einzelausstellungen für Künstler geben, aber auch Gruppen- und Wettbewerbsausstellungen, wie z.B. „das kleine Format", an dem im Jahr 2013 mit 60 ausstellenden Künstler teilnahmen, oder "Ungezeigte Werke" (2009 mit 20 Künstlern). Wie berichtet, hat der Kunstverein für kommenden Dezember die Wettbewerbsausstellung "Schraub-Kunst" ins Leben gerufen. Schirrmacher-Meitz: "Wir freuen uns jetzt schon auf die vielen kreativen Beiträge".

Der Kunstverein will auch unter neuer Regie seiner alten Linie Treu bleiben, sich von Veranstaltungen anderer kultureller Einrichtungen in Stade wie dem städtischen Kunsthaus am "Wasser West" abheben, indem er sich weniger am Massengeschmack orientiert: "Unsere Aktivitäten nicht auf Blockbuster“-Ausstellungen ausgerichtet", sagt Marie Schirrmacher-Meitz selbstbewusst. Hierzu fehlte dem Verein auch der finanzielle Hintergrund. "Wir konzentrieren uns auf kleine feine Ausstellungen, die sich an Können, Originalität und Einzigartigkeit der Künstler orientieren. Diese zu finden und mit einer Ausstellung zu unterstützen ist unser besonderes Anliegen."

Der Verein wolle weiterhin unabhängig bleiben, "wir sind aber dringend auf Sponsorengelder und sonstige Fördermittel angewiesen, um den Ausstellungsbetrieb und den Erhalt des Schleusenhauses zu gewährleisten", so Schirrmacher-Meitz. Zudem sei die Vereins-Galerie "Schleusenhaus", ein älteres und denkmalgeschütztes Haus am Holzhafen, dringend sanierungsbedürftig.

Trotz der Geldknappheit will der Verein weiter Künstler unterstützen. Dazu soll Unternehmen und Institutionen aus der Region für die Dauer einer Ausstellung für sie eine Patenschaft übernehmen.

• Weitere Vorstandsposten: Neu gewählt wurde Schriftführerin Monika Bethmann, Kassenwart Lars Girgensohn wurde im Amt bestätigt.

Malerin und Designerin Marie Schirrmacher-Meitz ist neuhe Chefin des Kunstvereins Stade
Zweiter Vorsitzender: Dieter Kunze wurde im Amt bestätigt
Autor:

Thorsten Penz aus Stade

Panorama
  3 Bilder

Eklat zwischen dem Künstler Erwin Hilbert und dem Vorstand der St.-Petri-Kirche
Kunstausstellung in Buxtehuder Kirche vorzeitig beendet

sla. Buxtehude. Nach etlichen Vorfällen, über die das WOCHENBLATT berichtete, hat der Kirchenvorstand der St.-Petri-Kirchengemeinde die Kunstausstellung "Jesus und andere Gestalten" sowie die weitere Zusammenarbeit mit dem Künstler Erwin Hilbert vorzeitig beendet. Der Entschluss wurde durch Pastor Michael Glawion nach dem Druck der Wochenendausgabe bekanntgegeben. Die genauen Hintergründe, die zu dieser Entscheidung führten, werden in der nächsten WOCHENBLATT-Ausgabe am Mittwoch ausführlich...

Politik
Üppig zeigt sich das Jakobskreuzkraut auf der Ökokontofläche bei Ramelsloh und Ohlendorf

Giftige Pflanze in Seevetal
Das Jakobskreuzkraut sorgt für Aufregung in Ramelsloh

ts. Ramelsloh. Das Jakobskreuzkraut breitet sich auf der sogenannten Ökokontofläche am Rübenberg und Hinter den Höllen in der Ortschaft Ramelsloh aus. Die giftige, hier heimische Pflanze kann die Gesundheit von Pferden und anderen Weidetieren bedrohen. Nach dem Verzehr können bereits geringe Mengen bei den Tieren zu Leberschäden führen. Bürger haben deshalb die Seevetaler Gemeindeverwaltung in einer E-Mail aufgefordert, das Jakobskreuzkraut auf der nachhaltig bewirtschafteten Fläche...

Panorama
Die DLRG rät, nur an bewachten Badestellen ins Wasser zu gehen

Viele Tote an ungesicherten Badestellen
24 Menschen sind bisher in Niedersachsen ertrunken

(bim). Eine Zwischenbilanz der bisherigen Ertrinkungszahlen veröffentlichte jetzt der DLRG-Bundesverband. Demnach sind in Niedersachsen 24 Menschen ertrunken und damit fünf weniger als im Vorjahr. Im Ländervergleich erreicht Niedersachsen dennoch den dritthöchsten Wert (in Nordrhein-Westfalen sind es 26, in Bayern 35). Bundesweit wurden 192 Ertrunkene registriert. Die meisten Unfälle ereignen sich nach wie vor im Binnenland - besondere Gefahr besteht an ungesicherten Badestellen, wie...

Panorama
Bei Drochtersen soll die A 20 die Elbe unterqueren. Der Tunnelbau könnte - wenn alles gut läuft - 2025 beginnen

Fertigstellung der A 20 weiter für 2030 angepeilt
Neuer Elbtunnel: Baubeginn soll 2025 sein

Ab 2030 sollen die ersten Autos durch den neuen Elbtunnel bei Drochtersen rollen.(jd).  Der Termin 2030 wurde in den Vorjahren immer wieder von Planern und Politikern genannt. Jetzt bestätigte der schleswig-holsteinische Verkehrsminister Bernd Buchholz noch einmal indirekt die Zeitplanung: Er rechne damit, dass die A 20 in seinem Bundesland ab 2030 in ihrer kompletten Länge befahren werden kann, erklärte der Minister. Er dürfte dabei auch an die Elbquerung gedacht haben. Denn ohne den Tunnel...

Politik
Auf dem Gelände der Stadtwerke an der Maurerstraße soll in einer Halle ein Feuerwehrfahrzeug stationiert werden

Sechsmonatige Probephase geplant
Feuerwehrstandort bei den Buchholzer Stadtwerken?

os. Buchholz. Steht bald ein Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Holm in der Waschhalle der Buchholzer Stadtwerke, um von der Maurerstraße zu Einsätzen z. B. ein Steinbeck auszurücken? Das sehen zumindest die Pläne der Stadtverwaltung und der Feuerwehrspitze vor, die Buchholz' Stadtjustiziarin Hilke Henningsmeyer jüngst im Bauausschuss vorstellte. Demnach soll es einen sechsmonatigen Probebetrieb geben und hinterher über weitere Schritte entschieden werden. Hintergrund der Maßnahme ist...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen