Weltkindertag: Bilder aus Stade in Berlin
Kinder aus dem Landkreis Stade zeigen in Berlin ihre Sicht auf Kinderrechte
- Zahlreiche Kinder aus dem Landkreis Stade haben sich an Aktion zum Weltkindertag beteiligt und Bilder gemalt
- Foto: Landkreis Stade
- hochgeladen von Jörg Dammann
Kinder aus dem Landkreis Stade haben Bilder zum Thema Kinderrechte gemalt. Diese Bilder werden anlässlich des Weltkindertages am Samstag, 20. September, in Berlin gezeigt. Sie werden Teil eines großen Monuments sein, das vor dem Brandenburger Tor aufgestellt wird. Das diesjährige Motto für den Weltkindertag in Deutschland lautet: "Kinderrechte - Bausteine für Demokratie".
Was bedeutet Gerechtigkeit für ein Kind? Wie sieht ein gerechtes Leben aus, wenn man erst acht Jahre alt ist – oder zehn? Diese Fragen haben sich in den letzten Wochen viele Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Stade gestellt. Ihre Antworten? Ausdrucksstark, bunt – und manchmal auch erschreckend ehrlich. Die Bilder, die sie gemalt haben, sind nun auf dem Weg nach Berlin. Die Bilder sind Bestandteil der "Demokratie-Mauer" des Deutschen Kinderhilfswerkes.
Ergebnisse machen nachdenklich
Das Bildungsbüro der Kreisverwaltung hat mehrere Schulen angesprochen, um Kinder für das Thema zu sensibilisieren. Dabei ging es nicht nur ums Malen, sondern vor allem um das Nachdenken: Was sind Kinderrechte? Warum sind sie wichtig? Und was bedeutet es, in einer Demokratie zu leben? „Die Ergebnisse sind toll geworden, aber sie machen auch nachdenklich“, sagt Anke Heydorn, die Leiterin des Bildungsbüros. Denn die Kinder haben klare Forderungen formuliert: Alle Kinder sollen gleich behandelt werden, kein Kind soll arbeiten müssen, und jedes Kind soll genug zu essen und zu trinken haben.
Kinder sollen ihre Rechte kennen
Dieses Engagement passt perfekt zu einem ambitionierten Ziel des Landkreises: Stade will der erste offiziell zertifizierte kinderfreundliche Landkreis in ganz Deutschland werden. Und das nicht nur symbolisch, sondern mit konkreten Maßnahmen. Dafür sei es entscheidend, dass Kinder und Jugendliche ihre Rechte kennen – und auch verstehen, wie sie sich aktiv in demokratische Prozesse einbringen können, betont Heydorn. Für sie steht fest: "Die Rechte der jungen Generation müssen stärker als bisher bei politischen
Entscheidungen mit einbezogen werden – für ein zukunftsfähiges und kinderfreundlicheres Land."
Ob in Klassenzimmern, auf Papier oder in Berlin: Die Kinder aus dem Landkreis Stade zeigen, wie Demokratie aussehen kann – aus Kindersicht. Und das ist in diesen Zeiten vielleicht wichtiger denn je.
Redakteur:Jörg Dammann aus Stade |
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