Mehr Kultur vor der Haustür in Stade-Hagen

Freude über den neuen Laubengang bei der Hagener Ortsbürgermeisterin Inge Bardenhagen
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Dorf-Park wird erneuert / Gruppen für Open-Air-Veranstaltungen "Sommerabend" gesucht


tp. Hagen. Vor einem halben Jahrhundert war es noch ein Friedhof - nun soll im Dorf-Park der Stader Ortschaft Hagen mehr denn je "das Leben toben". Gruppen und Vereine sind eingeladen, sich auf der grünen Veranstaltungsfläche im Ortszentrum zu präsentieren. Damit das Ambiente stimmt und die Gäste sich rundum wohlfühlen, lässt die Ortschaftsverwaltung die Anlage "aufhübschen".

Kürzlich wurde die hölzerne Pergola, unter der Sitzbänke zum Verweilen einladen, von Freiwilligen erneuert. Hagens Ortsbürgermeisterin Inge Bardenhagen lobt den Einsatz der handwerklich begabten "Männer der Praxis", Hans-Peter Thielker, Rainer Fischer, Sebastian Hollatz, Günter Arndt, Holger Ahrens, Stefan Thielker und Florian Dankert. Ihnen sei es zu verdanken, dass die Baumaßnahme erschwingliche 1.100 Euro kostete. Hätte man den Laubengang, den man bei Regen mit einer Plane bedecken kann, von einer Fachfirma errichten lassen, hätte dies rund 5.500 Euro gekostet und "ein Loch in die Ortsrats-Kasse gerissen".

Weitere Maßnahmen stehen an: Die Stadt Stade lässt in Kürze die Grünanlagen und die Wege erneuern. Danach steht der kleine Park örtlichen Gruppen als kostenloser Auftrittsort zur Verfügung. Bereits seit gut einem Jahrzehnt finden im Dorf-Park schon Pfingstgottesdienste, kleine Konzerte und öffentliche Chorproben im Rahmen des "Hagener Sommerabends" statt. "Doch es sollen noch viel mehr Veranstaltungen werden", wünscht sich Inge Bardenhagen und macht Lust auf "Kultur vor der Haustür", durch die nicht zuletzt die funktionierende Dorfgemeinschaft gepflegt werden soll.

Kontakt: Tel. 04141 - 65073 (Inge Bardenhagen).

Die nächsten "Hagener Sommerabende" im Park: Am Dienstag, 19. Juni, spielt die Band "Trace Back". Am Donnerstag, 16. August, singt dem Chor "Hogener Lünen“. Die genauen Uhrzeiten erfahren Sie rechtzeitig in Ihrem WOCHENBLATT.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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