Eröffnung im Herbst
Neuer Anleger und neue Gastronomie am Stadersand
- Bajran (li.) und Ergys Palushi sind die neuen Pächter des Elbblick am Stadersand
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Stadersand an der Schwingemündung in die Elbe entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem noch attraktiveren Ausflugsziel. Während die Hansestadt Stade den Schiffsanleger für rund 1,6 Millionen Euro erneuert, steht auch das Restaurant Elbblick vor einem Neustart.
- Sitzgelegenheiten mit Elbblick am Stadersand
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Der Elbstandort nur wenige Kilometer von der Stader Altstadt zieht Spaziergänger, Radfahrer und Schiffsfreunde an und ist ein beliebter Treffpunkt. Dazu tragen auch die Sitzgelegenheiten mit bester Aussicht auf den Schiffsverkehr einen Teil bei.
Auftrag für Pontonbau an regionale Werft vergeben
Damit künftig auch wieder Ausflugsschiffe am Stadersand anlegen können, entsteht derzeit ein neuer Ponton. Den Auftrag hat die Hansestadt an die Werft Bredo vergeben, die den Anleger in Cuxhaven fertigt. Im kommenden Frühjahr soll der Ponton nach Stade geschleppt und montiert werden. Parallel wird die Brücke zwischen Ufer und Anleger umfassend saniert. Sie erhält unter anderem einen neuen Holzbelag und einen frischen Anstrich. Insgesamt investiert die Stadt rund 1,6 Millionen Euro in das Projekt. Der neue Anleger wird so ausgelegt, dass neben Ausflugsschiffen auch Boote der DLRG dort festmachen können.
Auch gastronomisch stehen die Zeichen auf Aufbruch. Nachdem Langzeitpächter Robert Diekers den Betrieb des Elbblicks im Herbst 2025 geschlossen hatte, schrieb die Hansestadt die Gastronomie neu aus. Das Interesse war groß: Sieben Bewerber reichten Konzepte ein, drei kamen in die engere Auswahl. Den Zuschlag erhielten schließlich die Brüder Ergys (31) und Bajran (28) Palushi. Die beiden betreiben bereits seit drei Jahren die Trattoria del Porto in Bremervörde und wollen nun auch in ihrer Wahlheimat Stade durchstarten.
- Timo Marx (v. li.) und Jan-Philipp Kappler von der Hansestadt Stade begrüßen die neuen Pächter Bajran und Ergys Palushi
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Der Name Elbblick bleibt erhalten. Die Neueröffnung ist für den Herbst, spätestens Anfang Oktober, geplant. Vorgesehen ist eine Mischung aus deutscher und italienischer Küche sowie Kaffee und Kuchen am Nachmittag. Anders als ihr Vorgänger möchten die neuen Pächter das Restaurant ganzjährig öffnen – in den Wintermonaten allerdings mit eingeschränkten Öffnungszeiten.
- Archivbild des alten Anlagers am Stadersand
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Mit dem modernisierten Anleger, der neuen Gastronomie und den bereits geschaffenen Aufenthaltsmöglichkeiten wird auf Stadersand also demnächst ein frischer Wind wehen. Das Potenzial, dem nur wenige Kilometer entfernten Lüheanleger "L.A." als Ausflugsziel den Rang abzulaufen, ist jedenfalls vorhanden. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil: Während Besucher am Lüheanleger fürs Parken bezahlen müssen, können Gäste am Stadersand ihr Auto weiterhin kostenlos abstellen.

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