Schlag gegen organisierten Drogenhandel
Polizei durchsucht 14 Objekte auch im Landkreis Stade– zwei Verdächtige in Untersuchungshaft
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Ein umfangreicher Polizeieinsatz gegen den organisierten Drogenhandel: An insgesamt 14 Orten in den Landkreisen Stade, Rotenburg, Cuxhaven sowie im Bereich Lüchow-Dannenberg hat die Polizei am Montagabend Objekte durchsucht. Mehr als 100 Einsatzkräfte waren an der groß angelegten Aktion beteiligt. Zwei Tatverdächtige befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft.
Umfangreiche Ermittlungen gegen mutmaßliche Kokainhändler
Die Ermittlungen werden seit Herbst vergangenen Jahres vom Zentralen Kriminaldienst der Polizeiinspektion Stade gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Stade geführt. Unterstützung erhielten die Ermittler durch Beamte des Polizeikommissariats Bremervörde.
Im Mittelpunkt des Verfahrens stehen vier Männer im Alter zwischen 21 und 44 Jahren aus den Landkreisen Stade, Rotenburg, Lüchow-Dannenberg und Cuxhaven. Ihnen wird vorgeworfen, gemeinschaftlich erhebliche Mengen Kokain in der Region verkauft zu haben.
Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die Beschuldigten mit mindestens 34 Kilogramm Kokain gehandelt haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass monatlich rund vier Kilogramm der Droge umgesetzt wurden.
Hauptverdächtiger soll Handel aus dem offenen Vollzug organisiert haben
Besonders brisant: Der mutmaßliche Hauptbeschuldigte soll den Kokainhandel organisiert haben, obwohl er bereits eine im Jahr 2022 verhängte Haftstrafe wegen Betäubungsmitteldelikten verbüßte. Nach Angaben der Ermittlungsbehörden befand er sich zum Tatzeitpunkt im offenen Vollzug.
Zeitgleiche Durchsuchungen an 14 Standorten
Am Montagabend zwischen 17 und 23 Uhr durchsuchten Einsatzkräfte zeitgleich Objekte in:
Stade
Zeven
Lehrte
Hechthausen
Hammah
dem Bereich Lüchow-Dannenberg
An der groß angelegten Aktion waren neben Beamten der Polizeiinspektion Stade auch Kräfte der Bereitschaftspolizei, des Mobilen Einsatzkommandos (MEK) sowie Diensthundeführer der Polizeidirektion Lüneburg beteiligt.
Kokain, Bargeld und Goldschmuck sichergestellt
Bei den Durchsuchungen von Wohnungen, Personen und Fahrzeugen stellten die Ermittler zahlreiche Beweismittel sowie Vermögenswerte sicher. Dazu gehören unter anderem:
rund 310 Gramm Kokain
etwa 400 Gramm Marihuana
80 Ecstasy-Tabletten
rund 67.500 Euro Bargeld
Goldschmuck
Außerdem wurden Datenträger als mögliche Beweismittel sichergestellt.
Zwei Beschuldigte sitzen in Untersuchungshaft
Zwei Tatverdächtige im Alter von 21 und 35 Jahren wurden zunächst vorläufig festgenommen und in den Polizeigewahrsam nach Stade gebracht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stade wurden sie dem Haftrichter am Amtsgericht Stade vorgeführt.
Der Richter erließ gegen beide Männer Untersuchungshaftbefehle. Sie wurden anschließend in eine niedersächsische Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Ermittlungen dauern an
Die Polizei und die Staatsanwaltschaft bewerten den Einsatz als wichtigen Schritt im Kampf gegen den organisierten Drogenhandel in der Region. Die Ermittlungen zu den Hintergründen sowie zu möglichen weiteren Beteiligten dauern weiterhin an.
```html id="v2qgk8"Warum hat die Polizei 14 Objekte in den Landkreisen Stade, Rotenburg, Cuxhaven und Lüchow-Dannenberg durchsucht?
Die Durchsuchungen sind Teil eines seit Herbst 2025 laufenden Ermittlungsverfahrens des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Stade und der Staatsanwaltschaft Stade gegen den organisierten Kokainhandel. Vier Männer im Alter von 21 bis 44 Jahren stehen im Verdacht, gemeinschaftlich mit erheblichen Mengen Kokain gehandelt zu haben.
Wie viel Kokain sollen die Beschuldigten nach Angaben der Ermittler verkauft haben?
Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen sollen die Tatverdächtigen mit mindestens 34 Kilogramm Kokain gehandelt haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass monatlich rund vier Kilogramm der Droge in den Landkreisen Stade, Rotenburg, Cuxhaven und Lüchow-Dannenberg verkauft wurden.
Was wurde bei den Durchsuchungen im Clanverfahren sichergestellt?
Die Polizei stellte bei den Durchsuchungen rund 310 Gramm Kokain, etwa 400 Gramm Marihuana, 80 Ecstasy-Tabletten, rund 67.500 Euro Bargeld, Goldschmuck sowie Datenträger als mögliche Beweismittel sicher.
Warum ist der Fall für die Ermittler besonders brisant?
Der mutmaßliche Hauptbeschuldigte soll den Kokainhandel organisiert haben, obwohl er bereits eine 2022 verhängte Haftstrafe wegen Betäubungsmitteldelikten verbüßte. Nach Angaben der Ermittlungsbehörden befand er sich während der mutmaßlichen Taten im offenen Vollzug.
Wie viele Einsatzkräfte waren an der Polizeiaktion beteiligt?
Mehr als 100 Einsatzkräfte waren an den zeitgleichen Durchsuchungen beteiligt. Neben der Polizeiinspektion Stade kamen Kräfte der Bereitschaftspolizei, des Mobilen Einsatzkommandos (MEK), Diensthundeführer der Polizeidirektion Lüneburg sowie Beamte des Polizeikommissariats Bremervörde zum Einsatz.
Wie ist der aktuelle Stand der Ermittlungen im Drogenverfahren?
Zwei Tatverdächtige im Alter von 21 und 35 Jahren wurden nach ihrer Festnahme dem Amtsgericht Stade vorgeführt. Der Haftrichter erließ Untersuchungshaftbefehle gegen beide Männer. Sie befinden sich inzwischen in einer niedersächsischen Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen zu möglichen weiteren Beteiligten dauern an.
Redakteur:Nicola Dultz aus Buxtehude |
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