Neuer „Kita-Schlauch“ auf Pausenhof in Stade

Der extravagante Entwurf des Stader Architektur-Büros "Schüch & Cassau" ist der Hanglage und dem schmalen Grundstück geschuldet
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  • Der extravagante Entwurf des Stader Architektur-Büros "Schüch & Cassau" ist der Hanglage und dem schmalen Grundstück geschuldet
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bc. Stade. Es war ein echter Zankapfel im vergangenen Jahr in Stade: Der politische Entscheidungsprozess für den Neubau der Johannis-Kindertagesstätte gestaltete sich schwierig (das WOCHENBLATT berichtete). Nicht der Entschluss, dass es einen Ersatz für die marode Johannis-Kita geben muss, sondern das „Wie und Wo“ dauerte deutlich länger als geplant. Jetzt endlich hat der Neubau begonnen.
Ursprünglich wollte der Kindergarten schon im August 2016 einziehen. Daraus wird nichts. Nach Angaben der Stadtverwaltung soll die Kita Ende Juli 2017 fertig gestellt werden. Geplante Kosten für den Neubau und die Außenanlagen: 3,47 Mio. Euro.
Der Neubau ist ein architektonischer Hingucker und in der Form einzigartig in der Region - konzipiert vom Stader Architekturbüro „Schüch & Cassau“. Er zieht sich wie ein Schlauch am Hang auf dem Gelände der Pestalozzi-Grundschule hinunter bis zur Thuner Straße. „Das schmale Grundstück hat uns zu besonderen Entwürfen gezwungen“, sagt Holger Cassau auf
WOCHENBLATT-Nachfrage.
Das eingeschossige Gebäude überwindet einen Höhenunterschied von ca. drei Metern, ist 87 Meter lang, aber nur 15 Meter breit. Es ist mit rollstuhlgerechten Rampen ausgestattet. „Die Kita wird mit einem hellgrauen Klinker versehen, der mit bunten Fassadenplatten aufgelockert wird und dadurch ein farbenfrohes Äußeres erhält. Wir sind sicher, dass der Neubau Kindern und Erwachsenen gleichermaßen gefallen wird“, so Stadtbaurat Lars Kolk.
Die Kita bietet Platz für 105 Kinder, die in zwei Krippen und drei Elementargruppen aufgeteilt werden. Zusätzlich zu den Aufenthaltsräumen der Gruppen wird es einen Bewegungsraum und ein Café geben, in dem die Kinder bis zur Fertigstellung der neuen Mensa essen können.
Da der Neubau auf dem bisherigen Pausenhof der Schule gebaut wird, ist für die Schüler eine Ausgleichsfläche im angrenzenden Wald vorgesehen.

Der extravagante Entwurf des Stader Architektur-Büros "Schüch & Cassau" ist der Hanglage und dem schmalen Grundstück geschuldet
Der Bauzaun steht bereits
Autor:

Björn Carstens aus Buxtehude

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