Symbolische Flamme
Pfadfinder verteilen das Friedenslicht in Stade
- Auch in diesem Jahr werden die Stader Pfadfinder vom Stamm Hasko das Friedenslicht in der Stader Innenstadt verteilen. Sie stehen ab diesmal nicht am historischen Rathaus, sondern in der Holzstraße vor der Volksbank
- Foto: Stamm Hasko
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Traditionell verteilen Pfadfindergruppen in ganz Deutschland, Europa und Übersee in den Tagen vor Weihnachten das sogenannte Friedenslicht. Auch die Stader Pfadfinder vom Stamm Hasko beteiligen sich wieder an der Friedenslicht-Aktion. Sie postieren sich mit dem Licht am Samstag vor Heiligabend (Samstag, 21. Dezember) von 10 bis 16 Uhr in der Stader Altstadt. Der Stand befindet sich vor der Volksbank in der Holzstraße. Außerdem bringen die Pfadis das Licht an Heiligabend in die sechs Stader Stadtkirchen.
- Das Friedenslicht aus Bethlehem wird auch in Stade verteilt
- Foto: Christian Schnaubelt / rdp NRW
- hochgeladen von Jörg Dammann
Friedenslicht diesmal nicht in Bethlehem entzündet
Dem Friedenslicht kommt gerade in diesen Zeiten eine besondere Symbolkraft zu. Es drückt die tiefe Sehnsucht aus, dass sich die Menschen über alle Grenzen hinweg und trotz unterschiedlicher Weltanschauungen im Grunde ihres Herzens ein friedliches Zusammenleben wünschen. Es ist Brauch, das Friedenslicht in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem zu entzünden. Das war in diesem Jahr aufgrund der aktuellen Lage im Nahen Osten nicht möglich. Daher wird diesmal das Licht aus dem Jahr 2023 weitergetragen. Es wurde von den österreichischen Pfadfindern verwahrt. Diese übergeben alljährlich die Flamme in der Adventszeit an ihre Pfadfinderbrüder und -schwestern rund um den Globus. Die Bahnunternehmen und Fluggesellschaften erteilen Sondergenehmigungen, damit die Flamme während des Transportes nicht gelöscht werden muss.
Zentrale Veranstaltung in Wien
In diesem Jahr wird das Friedenslicht auf einer zentralen Veranstaltung am 14. Dezember in der Wiener Votivkirche an die Delegationen der nationalen Pfadfinderbünde weitergereicht. Aus Deutschland nehmen die fünf Mitgliedsbünde des "Ringes deutscher Pfadfinder*innenverbände" statt. Dazu zählt der interkonfessionelle Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), dem der Stader Pfadfinderstamm Hasko angehört. Die Pfadis tragen das Licht weiter in Kirchen, Schulen, Krankenhäuser und andere Institutionen. In vielen Orten findet der sogenannte „Friedenslicht-Gottesdienst“ statt, bei dem das Licht an die Anwesenden weitergegeben wird.
- Die Delegation der deutschen Pfadfinderbünde holte im vergangenen Jahr das Friedenslicht aus Wien
- Foto: Christian Schnaubelt / rdp NRW
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"Vielfalt leben, Zukunft gestalten"
In diesem Jahr steht die Friedenslicht-Aktion unter dem Motto: "Vielfalt leben, Zukunft gestalten". In einer Welt, die sich ständig verändert, sei es wichtiger denn je, Vielfalt zu schätzen und zu fördern, heißt es in einer Mitteilung der Friedenslicht-Initiative. Jeder Mensch bringe einzigartige Perspektiven, Fähigkeiten und Erfahrungen mit, die unsere Gesellschaft bereichern und stärken. Die Pfadfinder wünschen sich eine von Toleranz, Respekt und gegenseitigem Verständnis geprägte Zukunft: "Wir verteilen das Friedenslicht als Zeichen für Vielfalt und Toleranz, denn nur in einer offenen und vielfältigen Gesellschaft ist Frieden möglich."
Redakteur:Jörg Dammann aus Stade |
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