"Pflege braucht Haltung"
Stader Berufsfachschüler denken Pflege neu
- Dag Aulich „Pflege muss mitgestalten dürfen – nicht nur ausführen“
- Foto: Dag Aulich
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Wo liegt der Ursprung des heutigen Pflegeberufs – und wie sieht seine Zukunft aus? Mit diesen Themen haben sich Michelle Wojtalla, Malte Dierks und Dag Aulich von der Berufsbildenden Schule III in Stade im Rahmen einer Projektwoche intensiv beschäftigt. Die drei bereiten sich in der Berufsfachschule Pflege auf ihr späteres Berufsleben vor, doch sie wollen nicht bloß den Lehrbüchern folgen – sie wollen mitgestalten.
Während der Projektwoche beschäftigten sich die Jugendlichen mit dem Wirken von Florence Nightingale, bekannt als Begründerin der modernen Krankenpflege. „Ohne sie sähe die Pflege heute ganz anders aus“, sagen die Nachwuchsfachkräfte.
- Michelle Wojtalla: „Pflege braucht Mut zur Veränderung – nicht nur Anpassung.“
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Auch ein Blick in die Zukunft gehörte zum Programm: Die Frage, ob Roboter eines Tages pflegerisch unterstützen können, stand zur Diskussion. Durch den Austausch erkannten die Schülerinnen und Schüler, dass Pflege für sie weit mehr ist als ein Beruf.
„Pflege erfordert nicht nur Theoriewissen [...], sondern auch Mitgefühl, Respekt und Verantwortung für jeden Menschen“, fassen sie zusammen. „Heute stehen Pflegekräfte häufig unter großem Druck – zu wenig Zeit, niedriger Personalschlüssel und eine hohe Stressbelastung! Dabei kümmern sie sich um das Wertvollste überhaupt: Menschen!“
- Malte Diercks: „Der Beruf als Pfleger muss spannend und interessant bleiben, um auch später neue Pflegekräfte zu gewinnen“
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Ihr Fazit: Genau wie zu der Zeit von Florence Nightingale verlangt der Pflegeberuf auch heute noch mehr als nur Anpassung. „Pflege braucht Haltung – damals, heute und morgen“, so die drei engagierten Schülerinnen und Schüler.
Redakteur:Pauline Bellmann aus Buxtehude |
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