Vergängliche Kunst
Zu wenig "Legal Walls" in Stade verringern Haltbarkeit der Bilder

Viele unterschiedliche Kunstwerke gibt es auf der Stader "Legal Wall" zu entdecken Fotos: jab
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jab. Stade. Hier können Sprayer und andere Künstler ihre Bilder verwirklichen: an der "Legal Wall", der Mauer unter der Stader Hansebrücke. Rund 120 Quadratmeter stehen hier seit 2013 zur Verfügung, um ganz legal von der Stadt genehmigt Kunst der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Doch die Haltbarkeit dieser Werke ist wegen der hohen Nachfrage an dieser "Leinwand" begrenzt.

Die Stader "Legal Wall" zählt zu den größten legalen Kunst-Flächen in ganz Norddeutschland. Und doch reicht der Platz scheinbar nicht aus. Schnell werden die großen und kleinen Bilder wieder von weiteren Kreativen übermalt und die Wand komplett neugestaltet. Die Bilder reichen von einfachen und vermeintlich hingeschmierten Namen über bunte und fantasievolle Figuren bis hin zu knalligen Schriftzügen, die ein Außenstehender kaum entziffern kann.

Schade um das eine oder andere schöne Kunstwerk, mag sich da manch einer denken, der regelmäßig an der Mauer vorbeigeht. Da stellt sich doch die Frage, ob die Nachhaltigkeit der Kunstwerke nicht durch die Erweiterung der legalen Flächen im gesamten Stadtgebiet deutlich erhöht werden kann. In fußläufiger Nachbarschaft zur "Legal Wall" entlang des Burggrabens oder auf dem Weg zum Parkplatz "Beim Salztor" gibt es beispielsweise freie Flächen, die zwar schon beschmiert wurden, aber nicht offiziell freigegeben sind. Hier könnten auf den kahlen Wänden interessante Kunstwerke entstehen.

Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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