Auszeichnung für Judo-Trainier vom Vfl Stade
Ehrung für Egon Krien

Bürgermeister Sönke Hartlef (li.) überreicht die Ehrenurkunde an Egon Krien
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  • Foto: Hansestadt Stade
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sc. Stade. Am wichtigsten sind ihm seine Schüler: Judotrainer Egon Krien wurde beim Neujahrsempfang der Hansestadt Stade mit der Ehrenurkunde ausgezeichnet. Persönlich war er beim Empfang jedoch nicht dabei - aus gutem Grund: Krien begleitete an diesem Wochenende seine Sportler zu den Deutschen Meisterschaften nach Stuttgart.

Egon Krien stehe nicht gern im Mittelpunkt, berichtete VfL-Präsident Carsten Brokelmann in seiner Laudatio auf den engagierten Judoka. Kriens Entscheidung, lieber den Sportlern beim Wettkampf zur Seite zu stehen, lobten die Gäste des Neujahrsempfangs mit viel Applaus.

Ehrenamtlich setzt sich der Judotrainer in allen Leistungsbereichen und Altersklassen ein. Dabei fördert er nicht nur die sportlichen Talente im VfL Stade und MTV Freiburg, sondern vermittelt den Kindern und Jugendlichen auch die nötigen sozialen Kompetenzen. Kriens Motto sei: Judo ist eine Lebenseinstellung und nicht nur ein Sport, so Brokelmann. Gewalt habe keinen Platz neben der Matte. Da gehe Krien mit gutem Beispiel voran.

Im Alter von 15 Jahren entdeckte Egon Krien den Judosport für sich und mit 20 Jahren fing seine erfolgreiche Karriere als Trainer beim VfL Stade an. In Kriens 40 Jahren als Trainer gewann er unzählige Medaillen und Meistertitel, so Brockelmann weiter. Neben dem Training von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen führt er seine Sportler auch auf Wettkampfebene zum Erfolg. So führte er die weiblichen Stader Judoka in die zweite Bundesliga und etablierte sie dort. Diese Erfolge machten ihn zu einem national und international anerkannten Trainer. Doch Erfolg sei nicht das Maß aller Dinge, pflege Krien laut Brockelmann zu sagen. So setze sich Krien dafür ein, dass alle Judoka, ob Anfänger oder Profi, die Chance auf ein gutes Training haben.

"Egon Krien lebt sein Ehrenamt mit Leib und Seele", sagte Stades Bürgermeister Sönke Hartlef. "Er hat schon Generationen an Judoka auf ihrem Weg begleitet und ihnen mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Sein unermüdlicher Einsatz ehrt ihn und beweist eindrucksvoll sein großes Engagement, für das wir ihm sehr danken.“

Bürgermeister Sönke Hartlef (li.) überreicht die Ehrenurkunde an Egon Krien

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