MIT-Sommertour informierte Teilnehmer über Entwicklungen in Stade
Hafenwirtschaft nimmt Fahrt auf

Gerhard Hoffmann (2.v.re.) und Oliver Grundmann (re.) informierten sich über die wirtschaftlichen Entwicklungen in Stade
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jab. Stade. Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) ging erneut auf Sommertour. Diesmal mit von der Partie war der Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann. Unter anderem informierten sich die Teilnehmer über alternative Kraftstoffe und das geplante LNG-Terminal in Stade. Zudem stand die Hafenentwicklung auf dem Programm.

Über grünes Methanol als alternativen Kraftstoff für Schifffahrt, Lkw, Pkw und Luftfahrt sprach der Dow-Manager Dr. Jens Schmidt. Aus den Abgasen des Unternehmens könne das CO₂ herausgefiltert und durch Zugabe von Wasserstoff in Methanol umgewandelt werden. „Wir merken, das Interesse ist groß. Die fehlende Infrastruktur mit Spezialtankstellen und die höheren Kosten beim Endverbraucher bleiben allerdings als Herausforderungen bestehen. Da muss die Politik Rahmenbedingungen schaffen,“ so Schmidt. Auf die Frage von Gerhard Hoffmann, Vorsitzender von MIT, ob das Projekt in naher Zukunft realisiert werde, antwortete Schmidt: “Ich sehe das positiv. Zu 80 Prozent bin ich mir sicher, dass wir das schaffen.“

Einen Vortrag zur Planung des Terminals für Flüssiggas hielt im Anschluss Manfred Schubert, Geschäftsführer der Hanseatic Energy Hub GmbH. „Stade hat von allen Standorten - im Vergleich zu Brunsbüttel oder Wilhelmshaven - die besten Voraussetzungen“, so Schubert. Es sei letztlich eine unternehmerische Entscheidung, das Terminal zu bauen. Schubert ist sich sicher, dass mit dem Bau in naher Zukunft begonnen werden kann.

Im Hafen Bützfleth ging es mit dem Geschäftsführer der Elbclearing GmbH & Co. KG, Marcus Schlichting, auf Schleppertour. „Mit der Ausrichtung auf LNG und auf regenerative Kraftstoffe wie Methanol und Wasserstoff gibt es für unseren Hafen eine Menge Potenzial und eine spannende Zukunft“, so Schlichting. Komplettiert wurde die Sommertour durch einen Besuch bei der Seemannsmission "Oase". Die stellvertretende Leiterin, Pia Magdalena Peters, erklärte, dass sie 24 Stunden für die Seeleute da seien. Hoffmann fasste zusammen: „Die 'Oase' gibt ein Zuhause in der Ferne und rundet die Aktivitäten der Stader Hafenwirtschaft perfekt ab.“

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