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Zuschuss für sichere Heimfahrt
Linke beantragen Frauen-Nachttaxi für Stade

Die Linken möchten erreichen, dass es in Stade künftig das Angebot eines Frauen-Nachttaxis gibt | Foto: KI-generiert
  • Die Linken möchten erreichen, dass es in Stade künftig das Angebot eines Frauen-Nachttaxis gibt
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  • hochgeladen von Jörg Dammann

Die Linken-Fraktion im Stader Stadtrat setzt sich für die Einführung eines von der Stadt subventionierten Frauen-Nachttaxis ein. Ziel ist es, Frauen und besonders schutzbedürftigen Personen in den Abend- und Nachtstunden einen sicheren Heimweg zu ermöglichen. Die Stadtverwaltung soll für das Nachttaxi-Angebot ein entsprechendes Konzept erstellen und dafür Mittel im Haushaltsentwurf für das Jahr 2027 einplanen. 

„In den Abend- und Nachtstunden müssen Frauen nicht allein unterwegs sein“, heißt es in der Begründung des Antrages. Es müsse etwas für ihr Sicherheit getan werden. Das Angebot solle nicht nur Frauen, sondern ausdrücklich auch sogenannte FLINTA*-Personen einschließen – also unter anderem lesbische, intergeschlechtliche, nicht-binäre, transgeschlechtliche und agender (geschlechtslose bzw. -neutrale) Personen.

Angebote in anderen Städten
Als Vorbild nennen die Linken Geesthacht in Schleswig-Holstein. Dort bezuschusst die Stadt Taxifahrten für Frauen und weibliche Jugendliche, damit diese „im Dunkeln und spät nachts sicher und angstfrei nach Hause kommen können“. Das Modell in Geesthacht sieht Zuschüsse zwischen fünf und sieben Euro pro Fahrt vor. Die Fahrten können zu festgelegten Nachtzeiten genutzt werden. Ähnliche Angebote existieren inzwischen auch in Städten wie Mannheim, Heidelberg, Köln oder München. Dort werden Frauen-Nachttaxis teils über Gutscheinsysteme oder direkte Zuschüsse finanziert.

Die Idee von Frauen-Nachttaxis ist nicht neu: Bereits in den 1980er Jahren entstanden erste Modelle in deutschen Städten, um Frauen mehr Sicherheit im öffentlichen Raum zu bieten und ihre Mobilität in den Nachtstunden zu verbessern.

Ob und in welcher Form ein entsprechendes Angebot in Stade umgesetzt werden könnte, muss nun von der Politik beraten werden. Voraussichtlich wird sich der Ausschuss für Feuerwehr, Sicherheit und Verkehr (FSV) auf seiner Sitzung am Dienstag, 2. Juni, mit dem Antrag befassen.

Redakteur:

Jörg Dammann aus Stade

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