Satzungsgegner aus Stade erlangen deutschlandweit Bekanntheit

Demonstranten in der Stader City
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tp. Stade. Die Protestbewegung gegen die umstrittene Straßenausbau-Beitragssatzung in Stade zieht Kreise ins gesamte Bundesgebiet. Nachdem der Stadtrat vor der politischen Sommerpause beschlossen hatte, die Anwohnerbeiträge für die insgesamt 9,5 Millionen Euro teure Sanierung an der Schölischer Straße auf das gesetzliche Mindestmaß zu reduzieren (das WOCHENBLATT berichtete), geht der Widerstand nach dem Teilerfolg nun in die zweite Runde: Den Anwohnern der Schölischer Straße und neuen Mitstreitern vom Spiegelberg und von der Burgstraße ist die Entlastung nicht genug. Sie fordern die komplette Abschaffung der aus ihrer Sicht ungerechten Satzung.

Trillerpfeifenkonzerte und Protestaufmärsche, wie zuletzt am Donnerstag vor dem Stader Rathaus, stoßen inzwischen auch auf Interesse von Fernsehsendern. RTL2 drehte von der jüngsten Aktion in der Fußgängerzone einen Fernsehbeitrag. Fernseh-Moderator Joachim Llambi - bekannt aus der Tanzshow Let's Dance - und ein Kamera-Team stellten eine Demo nach.

Am Sonntag, 3. September, um 17 Uhr strahlt der TV-Sender VOX in dem Magazin "Auto Mobil" eine siebenminütigen Beitrag über den Kampf der Stader Satzungsgegner aus. Kabel 1 zeigt am Dienstag, 5. September, um 22.15 Uhr in "K1 - das Magazin" einen Bericht.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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