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Studie zu neuem Geh- und Radweg an der Harsefelder Straße in Stade vorgestellt

Bis ein Durchbruch für den Rad- und Gehweg realisiert wird, soll an der Stelle des Tunnels Tempo 30 gelten und Räder auf der Straße fahren dürfen | Foto: jab
  • Bis ein Durchbruch für den Rad- und Gehweg realisiert wird, soll an der Stelle des Tunnels Tempo 30 gelten und Räder auf der Straße fahren dürfen
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jab. Stade. Eine sichere Anbindung des Stadtteils Riensförde inklusive des neuen Bildungscampus (BCR) an das Stadtzentrum - das ist das Ziel der Stader Stadtplaner sowohl für Fußgänger als auch Radfahrer. Daher ließ die Stadt für diese Strecke eine Studie zur Machbarkeit eines beidseitigen Geh- und Radweges entlang der Harsefelder Straße durchführen. Die Ergebnisse wurde nun vom Ingenieur Prof. Dietrich Fornaschon aus Jork dem Ausschuss für Stadtentwicklung sowie dem Verkehrsausschuss in einer öffentlichen Sitzung vorgestellt. Vorläufiges Ergebnis: Ein solches Bauprojekt ist machbar, wenn auch mit Einbußen für die Autofahrer.

"Mit der Umsetzung soll der Radverkehr gefördert werden, aber gleichzeitig der Fahrzeugverkehr nicht ausgebremst, sondern mit verbessert werden", betont Stades Stadtbaurat Lars Kolk. Es gehe um einen Ausgleich der Interessen. Der Stadtteil Riensförde, in dem bereits jetzt rund 1.000 Einwohner leben, wird in Zukunft auf das Dreifache wachsen und damit wird auch das Verkehrsaufkommen steigen. Dazu kommt der Pendelverkehr des geplanten BCR mit Kindertagesstätte, Grundschule, Oberschule und Sportplatz.

"Es ist ein enorm komplexer Sachverhalt", so Kolk. Schließlich handele es sich bei der Strecke um 3,7 Kilometer mit einem hohen Verkehrsaufkommen und einer Straße mit vielen Einmündungen und Zufahrten. Täglich fahren hier rund 19.000 Fahrzeuge im Zentrumsbereich und ca. 10.000 im Bereich hinter der B73 Richtung Riensförde.

Um mehr Platz für die beidseitigen Rad- und Gehwege zu erhalten, soll die Fahrbahn auf 6,50 Meter verengt werden. Sich begegnender Schwerlastverkehr ist weiterhin problemlos möglich. Linksabbiegespuren werden zudem verkürzt. Im Gegenzug wird der Geh- und Radweg breiter. An Haltestellen, wo es möglich ist, sollen künftig die Busse an der Straße und nicht mehr in Buchten halten. Außerdem wird es vor Bushaltestellen einen Wechsel der Radspur und des Gehweges geben, um beim Ein- und Aussteigen der Fahrgäste Unfälle mit den Radfahrern zu vermeiden. An Einmündungen wird der Radweg ohne Verschwenkungen parallel zur Fahrbahn weiterlaufen, sodass Radfahrer nicht aus dem Blickfeld der Autofahrer verschwinden.

Eine Besonderheit ist bei der Planung der Tunnel unter der B73. Hier ist ein Durchbruch geplant, um mehr Platz zu erhalten. Doch das ist langfristig gedacht, daher wird hier vorerst das Tempo auf 30 km/h herabgesenkt. Fahrräder können so auf der Straße fahren, der Gehweg bleibt weiter für Räder freigegeben.
Die Kosten der gesamten Baumaßnahme werden auf rund 6,5 Millionen Euro geschätzt. Hinzu kommen noch Planungs- und Grunderwerbskosten. Bis zu 60 Prozent Förderung durch das Land sind möglich. Nach Kolk sei eine Fertigstellung der meisten Maßnahmen bis zur Eröffnung des BCR zum Schuljahr 2023/24 geplant.

Redakteur:

Jaana Bollmann aus Stade

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