Vierter Elbe-Weser-Gesundheitskongress
Erfolgreicher Austausch von Medizin und Pflege in Stade
- Die Initiatoren des vierten Elbe-Weser Gesundheitskongresses PD Dr. Sebastian Philipp (li.) und Pflegedirektor Bernd Lambrecht (Mitte) mit Eröffnungsredner Landrat Kai Seefried
- Foto: Elbe Kliniken
- hochgeladen von Stephanie Bargmann
Mit großem Erfolg ist Anfang September der vierte Elbe-Weser-Gesundheitskongress auf dem Campus der PFH Stade zu Ende gegangen. Mehr als 300 Fachteilnehmerinnen und -teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen in Medizin und Pflege auszutauschen.
Die Veranstalter – die Elbe Kliniken, die OsteMed Klinik und die Klinik Dr. Hancken – hatten erneut Expertinnen und Experten aus der Region sowie hochkarätige Referierende aus dem In- und Ausland eingeladen. Zu den Initiatoren des Kongresses gehörten auch dieses Jahr PD Dr. Sebastian Philipp, Chefarzt der Kliniken für Kardiologie an den Elbe Kliniken, und Pflegedirektor Bernd Lambrecht. Gemeinsam gestalteten sie ein vielfältiges und wissenschaftlich anspruchsvolles Programm.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Landrat Kai Seefried, der in seiner Begrüßung die große Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit für die medizinische Versorgung in der Region hervorhob: „Der Elbe-Weser-Gesundheitskongress zeigt, wie stark unsere Region im Gesundheitswesen aufgestellt ist. Wenn Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte ihr Wissen teilen und gemeinsam neue Wege gehen, profitieren am Ende die Patientinnen und Patienten – und genau darum geht es.“
Neben einem breiten Themenspektrum der regionalen Fachabteilungen sorgten insbesondere die Ehrenvorträge von Prof. Dr. Dr. Hermann Reichenspurner (Herz- und Gefäßzentrum am UKE) mit seinem Rückblick auf 40 Jahre Herzchirurgie und Dr. med. Hans-Wolfram Körners (Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Sportmedizin am Elbe Klinikum Buxtehude) Darstellung von 30 Jahren Kniechirurgie für wertvolle Denkanstöße. Darüber hinaus referierten Prof. Dr. Jana Pavāre sowie Assoc. Prof. Ingus Skadiņš von der Rīga Stradiņš University und brachten internationale Impulse aus der Pädiatrie sowie zur erfolgreichen Ausbildung von Medizinern in die Veranstaltung ein.
Ein besonderer Fokus lag am zweiten Veranstaltungstag auf der Pflege: Unter dem Leitmotiv „Vorsprung durch Pflege!“ wurden innovative Projekte vorgestellt und neue Wege in der Pflege diskutiert. "Unser Ziel, einen Ort für den interdisziplinären Austausch zu schaffen, haben wir erreicht. Die positive Resonanz der zahlreichen Teilnehmer zeigt, wie wichtig dieser Kongress für die Fachwelt ist", zeigt sich Pflegedirektor und Organisator des Pflegesymposiums Bernd Lambrecht zufrieden.
„Der Kongress hat wieder einmal eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig die enge Vernetzung und Zusammenarbeit von Medizin und Pflege für die Zukunft der Gesundheitsversorgung im Elbe-Weser-Dreieck ist“, betont PD Dr. med. Sebastian Philipp.
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